<Desc/Clms Page number 1>
Schnellkupplung
Es sind Schnellkupplungen für Rohr-und Schlauchleitungen bekannt, bei denen mit der Muffe des einen Leitungsstranges eine in die Muffe trei hincinragende elastische Stulpe längs ihres Randes dicht verklemmt ist, die vom Anschlussrohr des anderen Stranges beim Einführen aufgeweitet wird, so dass sie auch das Anschlussrohr dichtend umschliesst. Im Betrieb presst überdies der Leitungsdruck die Stulpt gegen den Aussenmantel des Anschlussrohres
Diese Stulpen sind beim raschen Ein-und
EMI1.1
bisher kräftig profilierte Gummimanschetten, die zwar gegen mechanische Beanspruchungen widerstandsfähig, aber nicht genügend schmieg- .. im sind, um ein absolutes Dichthalten zu gewährleisten.
Man hat daher vorgeschlagen, besonders profilierte Stulpen zu verwenden und so einzuspannen, dass beim Anzichen des Klemmorganes (z. B. einer Überwurfmutter) das Material der Stulpe allseits nach innen gegen den Aussen-
EMI1.2
Zur selbstdicLtenden Wirkung der Stulpe tritt noch eine Quetschdichtung hinzu. Derartige Kupplungen sind aber nicht mehr als Schnell- kupplungen anzusprechen. Die Überwurfmutter muss nämlich beim Auskuppeln gelüftet und beim Einkuppeln wieder angezogen werden, da sonst jedesma ! der grosse Widerstand der Quetschdichtung überwunden werden müsste, was zu unzulässigen Zerrungen der Stulpe führte.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, dass starkwandige besonders gestaltete Stulpenprofile und die zusätzliche Quetschdichtung überflüssig sind und unzulässige Zerrungen der Stulpe vermieden werden, wenn man als Stulpe ein gewöhnliches, zylindrisches Schlauchstück verwendet, das bis auf seinen frei in die Muffe ragenden Endteil vom Aussenmantel einer Büchse abgestützt ist, die das Anschlussrohr beim Kuppeln zentrisch in die frei ragende Dichtungszone des Schlauchstückes führt.
Die Zeichnung zeigt cin Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Kupplung. Fig. 1 und 2 stellen die beiden Teile der Kupplung im Axial- schnitt dar. Fig. 3 zeigt eine besondere Ausführungsform der Kupplungsmufte.
In Fig. l bcz. eictmet A die an die Schlauchleitung 1 angeschlossene Kupplungsmuffe. Diese besteht aus dem ku-. *n. mit der ScHlauchleitung dauernd verbundenen Anschlussstutzen 2, der am oberen, flanschartig erweiterten Ende mit Aussengewinde 3 versehen und nach innen bei konisch abgeschrägt ist. Mit 5 ist ein in den Arschlussstutzen eingepasstes Schlauchstück bezeichnet, dessen oberer Rand 6 gegen die konische Abschrägung des Stutzens 2 durch eine Schraubkappe 7 angepresst wird, die in das Aussengewinde 3 des Stutzens 2 eingreift.
Die Schraubkappe wirkt beim Anziehen gegen den oberen Rand des Schlauchstückes durch Vermittlung des aussen bei k abgeschrägten Randes der Büchse 8, die mit ihrem Aussenmantel die Stulpe abstützt, in der Muffe zentriert und das Anschlussrohr beim Kuppeln zentrisch gegen den unteren frei ragenden Teil der Stulpe führt.
Die zu kuppelnde Leitung 21 (Fig. 2) trägt das Anschlussrohr 20 : das mit einem Flansch 22 versehen ist, der an der Unterseite bei 23 konisch abgeschrägt ist. Der Aussendurchmesser D des Rohres 20 wird etwas grösser bemessen als der Innendurchmesser d des frei ragenden Teiles dcr Stulpe 5.
Sollen die Leitungen 1 und 21 gekuppelt werden, so führt man das Rohr 20 durch die Öfinung 24 Jer Kappe 7 und durch die Bohrung der Büchse 8 in das frei ragende Ende des Schlauchstückes 5 ein, das sich aufweitet und das Rohr 20 gut dichtend umschliesst. Das Rohr 20 wird so weit eingeführt, bis die ringförmige Abschrägung23 des Flansches 22 gegen ein entsprechendes, federndes Sicherungselement 9 stösst. Es genügt dann ein leichter Druck auf das Rohr in axialer Richtung, um das Sicherungselement zum Einschnappen in die Ringnut e des Anschlussrohres 20 zu bringen. Dadurch ist die Kupplung zwischen den Schläuchen 1 und 21 gleichzeitig abgedichtet und mechanisch gesichert.
Das Lösen der
Kupplung erfolgt durch einfaches Herausziehen des von der Einwirkung des Sicherungselementes frei gemachten Anschlussrohres 20.
Beim Kuppeln wirken die Elemente der mechanischen Sicherung vorteilhaft mit der der Zentrirbüchse zusammen, die durch präzise
Führung des Anschiussrohres gewährleistet, dass das federnde Sicherungselement zuverlässig und
<Desc/Clms Page number 2>
bei jeder Winkelstellung des Anschlussrohres einschnappt.
Fig. 3 zeigt eine Doppelmuffe, die beidseits bei und Al für den Anschluss je eines Leitungstranges erfindungsgemäss ausgebildet ist.