AT16474B - Knall-Zündvorrichtung für Sicherheits-Grubenlampen. - Google Patents

Knall-Zündvorrichtung für Sicherheits-Grubenlampen.

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AT16474B
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   Österreichische PATENTSCHRIFT   Nr.   16474.   VERLASSENSCHAFT NACH KARL BROU#EK IN MÄHR.-OSTRAU.   



     Knall-Zündvorrichtung   für Sicherheits-Grubenlampen. 



   Den Gegenstand der Erfindung bildet eine Knall-Zündvorrichtung für SicherheitsGrubenlampen, welche ermöglicht, das Zünden jederzeit nur durch Anziehen eines Knopfes von aussen, ohne die Lampe öffnen zu müssen, zu bewerkstelligen. 



   In der Zeichnung zeigt : Fig. 1 einen Achsialschnitt durch eine Grubenlampe, und Fig. 2 bis 5 die   Knall-Zündvorrichtung.   



   Die Zündvorrichtung ist im Lampenkörper l (i in einer viereckigen Höhlung 17 untergebracht, in welche sie bei der offenen Lampe von oben eingesteckt wird, und bei verschlossener Lampe ganz unzugänglich ist. 



   Bei der geschlossenen Lampe kann die   Zündung   nur durch Ziehen an dem in der 
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 geführten Stange 11 befindlicher Haken   1 : J, welcher   in ein   Zahnriidchen 10 eingreift, um   so viel heruntergezogen, dass es sich um einen Zahn dreht. Der   Hub   wird durch einen entsprechenden   Führungsstöckol 73   begrenzt, welcher in einem Schlitz des   Röhrchens 14   geführt wird und zugleich den Haken am Drehen verhindert. 



   Dieser Teil der   Zündvorrichtung   ist im Lampenkörper 16 fest angebracht, während das Gehäuse 1 mit den darin befindlichen Zahnrädchen 10, Rolle 9, Hammer (Schlagfedor) 4 in die Höhlung 17 lose von oben einschiebbar und   herausnehmbar   ist. Rolle und   Zahnrädchen   sitzen auf einer und derselben Spindel 18 fest und es befindet sich das Zahnrädcben 10 auswendig und die Rolle 9 innen. 



   Der Hammer 4 wird   durch   eine Schlagfeder 5 gebildet, welche unten an das Gehäuse 1 befestigt ist, während ihr Kopf oben qn dem   sattelförmigen kleinen Amboss 5   mit seiner ganzen Schlagfläche aufliegt und mit seiner Federkraft angepresst wird. Diese Feder trägt einen festen Ansatz   ss,   welcher auf der gedehnten Seite des einseitig gezahnten Rädchens   10   anliegt ; der übrige Teil dieser Hammerfeder gelangt mit dem   Zahnrädchen   in keine   Berührung.

   Durch   Drehen des   Zahnrädchens   im Sinne des Pfeiles, d. h. mittels Herunterziehen am   Knopfe 15 wird   daher beim Durchgehen eines jeden Zahnes der Ansatz 6 gehoben und mit ihm auch der Hammer 4 vom   Amboss. 9 abgehoben um   nach Durchgang des Zahnes gegen den Amboss durch die   Federkraft zurück zu schnellen.   



  Zwischen   Amboss   3 und Hammer 4 geht jedoch der Zündstreifen 7 durch, indem er in Form einer   kleinen Rolle auf einem Stift 8 aufgesteckt und über   den Amboss 3 geführt wird, um sich auf der Rolle   9   aufzuwickeln. Diese Rolle trägt ihrer ganzen Breite nach Einschnitte, welche parallel zu ihrer Achse laufen und in welche das aufzuwickelnde Streifenende eingelegt wird, damit die Aufwicklung des Zündstreifens nicht versagen kann. 



    Die Zündkapseln   sind auf diesem   Zündstroifen     gesun   so weit voneinander'gesetzt, dass beim Herunterziehen des   Zündknopfes 7. 5 eine   neue Zündkapsel auf den Amboss 3 unter den Hammer 4 zu liegen kommt. Hierauf erfolgt der Schlag und zündet die Lampe an. 



  Hervorzuheben ist der Vorteil, dass sich die Trommel 9 in der Lampe befindet und die abgeschossene Kapsel hineinzieht, indem sonst dieser Teil des Zündstreifens leicht Schatten 
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 geschossenen   Knallbänder   herunter transportiert worden, aber ganz abgesehen von ihrer Kompliziertheit den Nachteil zeigen, dass äussere Gase von unten und seitlich eindringen können, weil die Zündvorrichtung von unten eingeführt und seitlich betätigt wird. Bei vorliegender Erfindung wird die Zündvorrichtung jedoch von oben eingeführt und von unten schützt sie die Stopfbüchse gegen das Eindringen von Gasen. Das Röhrchen 14, in welchem die IIakenstange 11 geführt wird, ist oben im Lampenkörper angelöet, ragt daselbst jedoch in die Höhlung 17 hinein, damit der Haken in die Ebene des Rädchens 10 fällt. 



   Ist der   Zündstreifon   verbraucht, so wird am Knopfe 15 der Haken heruntergezogen und die Zündvorrichtung herausgehoben. Hernach kann der verbrauchte   Zündstreifen   von der Trommel 9 direkt abgenommen werden, um eine frische Streifenrolle auf den Stift 8 aufzustecken, das eine Ende derselben über den Amboss 3 zu fahren und in einen der Schlitze der Trommel einzustecken. Ist das geschehen, so führt man die Zündvorrichtung wieder in den Kasten 17 ein und damit ist sie zum Gebrauch in der Lampe fertig. 



  Knopf 15 ist mit der Zugstange fest verbunden, damit er nicht verloren gehen kann. 



  Kautschukringe sind zur Verdichtung durchwegs nicht nötig. 



   Ansatz 19 ist an der Zündvorrichtung   (Fig,   2, 3 und 4) nur deshalb angebracht, weil die betreffende Wand derselben von der Wand des Kastens 17 um so viel abstehen muss, damit Feder 4 auch im angespannten Zustande genügend Spiel hat.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Für Sicherheits-Grubenlampen eine von oben in die Hülse (17) einzuführende und durch Anziehen des Knopfes (15) zu betätigende Knall-Zündvorrichtung mit einem, in den Hülsen (14) und (20) ohne weitere Drehung geführten Haken (12), einem Znhnrädchen (10) mit einseitigen Zähnen, welche den federnden Hammer (4) mittels dessen Vorsprunges (6) betätigen, einem Amboss (3) und einer den abgeschossenen Zündstreifen aufwickelnden Rolle (9), welche sich zugleich mit dem Z,,, hnrädchen (10) dreht. EMI2.1
AT16474D 1893-10-04 Knall-Zündvorrichtung für Sicherheits-Grubenlampen. AT16474B (de)

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ID=3517933

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