AT164407B - Verschließbare Abfüllvorrichtung für Flüssigkeitsbehälter - Google Patents

Verschließbare Abfüllvorrichtung für Flüssigkeitsbehälter

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AT164407B
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Austria
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tube
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filling
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Gustav Thornton
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Gustav Thornton
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Description


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  Verschliessbare Abfüllvorrichtung für Flüssigkeitsbehälter 
Die Erfindung betrifft eine verschliessbare Ab- füllvorrichtung für Flüssigkeitsbehälter, die ins- besondere an Benzin-und Ölkanistern und bei
Schmiermittelkannen mit Erfolg verwendet werden kann. 



   Die Zeichnung stellt zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dar, u. zw. zeigt Fig.   l   den Axial- schnitt durch eine erfindungsgemässe Abfüll- vorrichtung in den Kanister eingeschoben und geschlossen, Fig. 2 in ganz ausgeschobener Stellung und geöffnet. Die Fig. 3 zeigt in kleinerem Mass- stab den Kanister mit der gebrauchsbereiten Ab- füllvorrichtung in Gesamtansicht. Die Fig. 4 bis 7 zeigen Einzelheiten zur ersten Ausführungs- form. Fig. 8 zeigt eine zweite Ausführungsform im Axialschnitt. 



   Mit 1 ist der Kanister bezeichnet, dessen Ent- leerungsöffnung 2 von einem Flanschring 3 um- schlossen ist, der mit der Kanisterwand fest ver- bunden z. B. vernietet oder verlötet ist. Mit 4 ist eine Zentrierbüchse bezeichnet (z. B. aus
Leichtmetall), die mit der Gummistulpe   5   aus- gestattet und in die obere, leicht konisch abge- schrägte Mündung des Ringes 3 eingesetzt ist. 



  Die Büchse samt der Stulpe wird von einer entsprechend profilierten   Überwurfmutter- ? C   gegen den konischen Rand des Ringes 3 gepresst, deren Innenmantel bei 11 mit Gewinde ausgestattet ist, das in ein korrespondierendes Gewinde am Aussenmantel des Ringes 3 eingreift. Mit 12 ist das Abfüllrohr bezeichnet, dessen Aussendurchmesser etwas grösser ist als der Innendurchmesser der Stulpe   5,   die somit beim Einführen des Rohres 12 etwas aufgeweitet wird und dessen Aussenmantel gut dichtend umschliesst. Dabei dienen dem Rohr beim Verschieben die passend gebohrte Büchse 4 und ein Ring 15 als Führung, der innenseitig am Ring 3 vorgesehen ist und der (s. Fig. 2) als Anschlag das Ausschieben des Rohres 12 begrenzt. 



  Hiezu ist mit dem Rohr 12 am unteren Ende ein Ringflansch 16 fest verbunden (z. B. verschraubt), der gleichzeitig ein Sieb fixiert, das beim Abfüllen Verunreinigungen zurückhält und dämpfend wirkt. 



   Mit 20 ist die Verschlusskappe bezeichnet, die innenseitig mit einem zentral bei 21 befestigten Verschlusspfropfen 22 (z. B. aus Gummi) versehen ist, der beispielsweise als hohlzylindrische Stulpe ausgebildet ist und in die Rohrmündung gut dichtend passt, die zum leichten Einführen des Pfropfen bei 23 trompetenförmig erweitert ist. 
Mit   25   ist ein Sperrschieber bezeichnet (Fig. 4,5), der eine zentrale Durchgangs- bohrung 26 für das Rohr 12 aufweist und quer zur Achse in Führungen 27 (Fig. 6,7) gleiten kann, die an der Oberseite der Überwurfmutter 10 vor- gesehen sind.

   Der Schieber weist eine sichel- förmige Sperrkante 28 auf, während der Aussen- mantel des Rohres konform abgeschrägte Ring- nuten 30 aufweist, die den Schieber zur Fixierung der jeweiligen Gebrauchslänge des Rohres ein- schnappen lassen und ihn beim Verschieben des
Rohres in die Freigabestellung drängen. Für das automatische Einschnappen des Schiebers ist ein elastisches Band 32, z. B. ein Gummiband, vor- gesehen, das mit Vorspannung den bei 31 ab- gesetzten Mantel der Überwurfmutter und den von der Schieberplatte nach unten gebogenen
Lappen 33 umfasst. 



   Der Sperrschieber 25 ist in Schienen 27 (Fig. 6,7) geführt, die an der Oberseite der Überwurfmutter 10 vorgesehen sind. Zur Sicherung, gegebenenfalls auch für die Sperre der Kappe 20 in der Verschlusslage ist von der Schieberplatte ein Lappen 40 aufgebogen, der einen Schlitz 41 der Kappe 20 durchsetzt und ausserhalb der Kappe eine Öse 42 bildet, in die der Karabiner 43 eines an der Kappe befestigten Kettchens 44 eingehängt werden kann. Damit die Kappe auch in der Gebrauchsstellung gesichert ist, ist der horizontale Flansch des Ringes 3 zu einer Öse 45 aufgebogen, in die der Karabiner 43 der Sicherungskette bei abgehobener Kappe eingehängt wird. 



   Gemäss einem geänderten Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 wird die Stulpe 5 unmittelbar zum Festhalten des ausgezogenen Rohres 12 verwendet, indem in diesem Zustand die elastische Stulpe mit einer eingezogenen Stelle 13 des Rohres 12 zusammenwirkt. Die mit einem ge- änderten Verschlusspfropfen 60 versehene Kappe 61 wird bei diesem Ausführungsbeispiel von einem elastischen Flanschring 62 (Gummiring) zwischen diesem und der Überwurfmutter 63 festgehalten, wobei der Flansch 64 unter die Mutter 63 zu liegen kommt. Im übrigen ist die Wirkungsweise die gleiche wie bei dem vorbeschriebenen Beispiel. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : l. Verschliessbare Abfüllvorrichtung für Flüssigkeitsbehälter, gekennzeichnet durch ein Abfüll- <Desc/Clms Page number 2> rohr (12) das aus dem Behälter (1) längs einer an der Mündung desselben angebauten Dichtungsgarnitur (4, 5, 10) in die Abfüllstellung ausschiebbar ist und ausser Gebrauch von der Kappe (20) zugleich umschlossen und gesperrt wird, wobei diese einen in die Rohrmündung (23) passenden Verschlusspfropfen (22) trägt.
    2. Abfüllvorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtungsgarnitur (4, 5, 10) Träger eines quer zur Rohrachse verschiebbaren federnden Sperrelementes (25) ist, EMI2.1 Sicherung seiner jeweiligen Gebrauchslänge in Nuten (30) des Rohraussenmantels einschnappt.
    3. Abfüllvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die den Rohr- EMI2.2 Rohr (12) zentrisch führenden Büchse (4) und einem an die Behältermündung angesetzten Gewindering (3) eingespannt ist. 4. Abfüllvorrichtung nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Über- EMI2.3
    5. Abfüllvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrschieber (25) ein federnder, mit einer abgeschrägten Sperrkante (28) versehener Ring ist EMI2.4 Rohres (12) einschnappenlassen und ihn beim Ver- schieben des Rohres in die Freigabestellung drängen.
    6. Abfüllvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass aus der Sperrschieberplatte (25) ein die Verschlusskappe (20) durchsetzender Lappen (40) ausgestanzt ist, der ausserhalb der Kappe ein Sperrglied, z. B. eine Öse (42) für die Sicherung der mit einem korrespondierenden Sperrglied (43) ausgestatteten Kappe bildet.
AT164407D 1948-06-17 1948-06-17 Verschließbare Abfüllvorrichtung für Flüssigkeitsbehälter AT164407B (de)

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ID=3653096

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AT164407D AT164407B (de) 1948-06-17 1948-06-17 Verschließbare Abfüllvorrichtung für Flüssigkeitsbehälter

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1204095B (de) * 1959-09-22 1965-10-28 P Az R D Diana & Co Soc Ausgusseinrichtung aus Kunststoff od. dgl. fuer Fluessigkeiten enthaltende Kanister oder aehnliche Behaelter

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1204095B (de) * 1959-09-22 1965-10-28 P Az R D Diana & Co Soc Ausgusseinrichtung aus Kunststoff od. dgl. fuer Fluessigkeiten enthaltende Kanister oder aehnliche Behaelter

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