AT164255B - Stahllegierung für Warmverarbeitungswerkzeuge - Google Patents

Stahllegierung für Warmverarbeitungswerkzeuge

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AT164255B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Stahllegierung für Warmverarbeitungswerkzeuge 
Warmverarbeitungswerkzeuge sind bei ihrem Gebrauch einem dauernden Temperaturwechsel und starken mechanische Beanspruchungen bei höheren Temperaturen ausgesetzt. Für solche Werkzeuge eignen sich daher nur Stähle, die möglichst wenig zu Wärmespannungen neigen und die eine hohe Masshaltigkeit beim Härten und eine gute Anlassbeständigkeit aufweisen. 



  Die genannten Eigenschaften wurden bei Warmverarbeitungsstählen bisher in erster Linie durch Zulegieren von Chrom, Wolfram, Nickel und Molybdän zu erreichen versucht. In neuerer Zeit wurden die genannten Metalle durch billigere und leichter zu beschaffende Legierungsbestandteile, wie Silizium, zum grossen Teil ersetzt. So wurde bei diesen Stählen zur Erzielung einer hohen Anlassbeständigkeit der Siliziumgehalt teilweise bis zu   2% erhöht.   



  Es wurde auch schon vorgeschlagen, die durch einen Vanadin-oder Molybdänzusatz bereits erzielte Anlassbeständigkeit der Stähle durch einen weiteren Zusatz von Silizium noch zu steigern. Den Mangangehalt hielt man dabei in den für Werkzeugstähle üblichen Grenzen, zumindest aber unter   1%.   



   Ein neuerer Vorschlag geht dahin, einen Stahl mit höheren Mangan-und Chromgehalten bei niedrigem Siliziumgehalt für Warmverarbeitungswerkzeuge zu verwenden. 



   Durch umfangreiche Versuche zur Entwicklung eines neuen Warmgesenkstahles wurde festgestellt, dass ein den oben genannten Werkstoffen technisch überlegener Stahl erhalten wird, wenn der Mangangehalt über 1-2% und gleichzeitig der Siliziumgehalt über   1'7%   erhöht wird. Als geeignet haben sich Stähle folgender Zusammensetzung erwiesen : 
 EMI1.1 
 
<tb> 
<tb> 0-2 <SEP> bis <SEP> 1-0% <SEP> Kohlenstoff,
<tb> 1-2 <SEP> bis <SEP> 6 <SEP> 0% <SEP> Mangan,
<tb> 1-7 <SEP> bis <SEP> 6 <SEP> 0% <SEP> Silizium,
<tb> 
 
Rest Eisen mit den üblichen Verunreinigungen. 



   Die besten Ergebnisse wurden bei Stählen mit Mangan-und Siliziumgehalten von 2 bis 4% erhalten. Durch Zusätze von Chrom, Titan und Vanadin bis zu   6%,   einzeln oder kombiniert, lässt sich die Leistungsfähigkeit der Stähle noch erhöhen. Diese Zusätze haben sich in Stählen gemäss der vorliegenden Erfindung als bedeutend wirksamer erwiesen als bei den bisher verwendeten Stählen. Insbesondere wurde durch Vergleichsversuche festgestellt, dass die Stähle gemäss der vorliegenden Erfindung eine bedeutend höhere Anlassbeständigkeit besitzen als die obenerwähnten vorbekannten Stähle mit höheren Mangan-und Chromgehalten bei niedrigen Zusätzen von Silizium. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Stahllegierung für Warmverarbeitungswerkzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe aus 
 EMI1.2 
 
<tb> 
<tb> 0-2 <SEP> bis <SEP> 1% <SEP> Kohlenstoff,
<tb> 1-2 <SEP> bis <SEP> 6% <SEP> Mangan,
<tb> 1-7 <SEP> bis <SEP> 6% <SEP> Silizium,
<tb> 
 
Rest Eisen mit den üblichen Verunreinigungen besteht. 

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Claims (1)

  1. 2. Stahllegierung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe EMI1.3 <tb> <tb> 2 <SEP> bis <SEP> 4% <SEP> Mangan <SEP> und <tb> 2 <SEP> bis <SEP> 4% <SEP> Silizium <tb> enthält.
    3. Stahllegierung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe ausserdem bis 6% Chrom, Titan, Vanadium, einzeln oder kombiniert, enthält. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT164255D 1948-05-11 1948-05-11 Stahllegierung für Warmverarbeitungswerkzeuge AT164255B (de)

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