AT163096B - Tabakschneidevorrichtung - Google Patents

Tabakschneidevorrichtung

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AT163096B
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Karl Ritter
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    Tabakschneidevorrichtung   
Es sind Tabakschneidevorrichtungen bekannt, die zwei gegeneinander um eine gemeinsame Drehachse verschwenkbare Schneideorgane aufweisen und die für das ähnlich wie mit einer gewöhnlichen Schere erfolgende Zurechtschneiden einer kleineren, dem augenblicklichen Bedarf entsprechenden Tabakmenge bestimmt sind. Für den Schnitt grösserer Tabakmengen sind Schneidemaschinen mit auf zwei parallelen Wellen angeordneten, über einen gewissen Bereich kammartig ineinandergreifenden   Scheibenmessern   bekannt geworden, ferner auch solche Ausführungen, bei denen die auf einer umlaufenden Messertrommel sitzenden Schneidmesser zwischen fest ange- ordneten Gegenmessern kammartig hindurch- treten.

   Hiebei wurde auch schon vorgeschlagen, die in achsialer Richtung auf den Messerwellen verschiebbar gelagerten, der Stärke nach aus- wechselbaren   Scheibenmesser   in entsprechender
Weise voneinander zu distanzieren, derart, dass der Schlitz für den Durchgang der zugeordenten
Gegenmesser der gewünschten Schnittbreite des
Tabaks oder der angestrebten regelmässigen oder unregelmässigen Form der herzustellenden Tabak- schnitzel entspricht. 



   Mit diesen bekannten Anordnungen ist ein Tabakschnitt von durchgehend gleicher Schnittbreite jedoch nicht erzielbar, da die Messerschneiden nicht bündig, sondern unter Belassung eines mehr oder minder grossen Zwischenraumes aneinander vorbeigehen, wodurch ein scharfer Durchschnitt der Tabakblätter nicht stattfinden kann. Aber auch Anordnungen, bei welchen die auf ihren Drehachsen verschiebbaren Messer der beiden Messersätze in ihren Schneidbereichen aneinandergedrückt werden, ergeben häufig Verklemmungen der Messer, namentlich bei geringer Blattstärke derselben, da sie bei der beabsichtigten selbsttätigen Einstellung auf der Drehwelle leicht ecken, wodurch ebenfalls das Zustandekommen eines durchgehend gleichmässigen Anpressdruckes der gegeneinander anliegenden Messer und damit die Erzielung eines präzisen, scharfen Schnittes vereitelt wird. 



   Die besagten Nachteile werden erfindunggemäss dadurch vermieden, dass die gegeneinander um eine gemeinsame Drehachse verschwenkbaren Schneidorgane als an sich bekannte, kamm- 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 

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 aus zugeführt werden, in schmale Streifen. Damit diese Blätter während des Schneidvorganges ent- sprechend festgehalten und gegen ein Austreten aus dem Bereich der Messersätze nach der Seite hin gesichert sind, ist eine ebenfalls auf der Dreh- achse 4 sitzende, die Messersätze seitlich begrenzende Anschlagplatte 15 (in Fig. 1 strichpunktiert angedeutet) vorgesehen, die an das letzte Messer 8 unmittelbar anschliessend zu liegen kommt und sich, wie die Schneidmesser 5, gegen das Auflager a abstützt.

   Das dem Zuführungsbett 14 zunächst liegende Messer 8'des schwingenden Messersatzes ist so breit gehalten, dass ein Vorschub der Tabakblätter bei herabgesenktem Messersatz 8 verhindert ist, da dann dieses breitere Messer die   Zutrittsöffnung   16 zu den Schneidstellen 13 versperrt. 



   Die Öffnung 16 wird an ihrem Oberrand durch eine Deckleiste 17 der Tragplatte 3 begrenzt. Diese Deckleiste dient als Schutz für die Finger der den Tabak zuführenden Hand, indem sie die Vorbewegung derselben in den Bewegungsbereich der Messer 8 verhindert. Die Messer 8 sind an ihrem Unterrand mit je einer als Anschlag dienenden Ausnehmung 18 versehen, die bei ihrem Auftreffen auf das durch das Stehblech   3"   gebildete Auflager a einerseits die Schneidbewegung der Schwingmesser 8 begrenzen, anderseits dabei gleichzeitig erkennen lassen, ob die Messer tief genug herabgesenkt wurden, um den Abfall der geschnittenen Tabakstreifen zwischen den ortsfesten Messern 5 in einen Sammelbehälter zu gewährleisten. 



   Soll die Schnittbreite eine Veränderung erfahren, so werden, nach Entfernen der Drehachse4, der neuen Schnittbreite entsprechend bemessene ortsfeste Messer gewählt. Vielfach wird es ausreichend sein, zwei oder auch mehr Messer einheitlicher Dicke zu Paketen zusammenzulegen und nach jedem solchen Paket ein Schwingmesser einzuschalten, um die doppelte bzw. mehrfache Schnittbreite der Normalmesser zu erzielen. 



   Eine Vereinfachung kann die Vorrichtung noch dadurch erfahren, dass der Handhebel die Schwingmesser 8,8'unmittelbar und nicht erst über einen Lenker 10 anfasst. 



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Tabakschneidevorrichtung, insbesondere für Handbetrieb, mit gegeneinander um eine gemeinsame Drehachse verschwenkbaren Schneidorganen, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidorgane als an sich bekannte, kammartig ineinandergreifende, der Schnittbreite entsprechend auswechselbare Schneidmesser   (5,   8) ausgebildet sind.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden (5") der den ortsfest angeordneten Messersatz bildenden, auf EMI2.1 sitzende, die Messersätze (5, 8) seitlich begrenzende Anschlagplatte (15) für das Festhalten des Tabaks während des Schneidvorganges und zur Begrenzung des Tabakvorschubes.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an der zur Handbeförderung EMI2.2 messer (8) angeordnet ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das der Tabakzuführungsrinne (14) zugekehrte Schwingmesser (8') so geformt ist, dass es während des Schneidens und auch bei der Messerstellung nach erfolgtem Schnitt den Vorschub der Tabakblätter durch Abschluss der Zutrittsöffnung (16) zu den Messern sperrt.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwingmesser (8, 8') Ausnehmungen (18) aufweisen, die durch ihr Auftreffen auf das die freien Messer'enden (5") des ortsfesten Messersatzes (5) tragende Auflager (a) die Schneidbewegung der Schwingmesser (8,8') begrenzen.
AT163096D 1945-08-13 1945-08-13 Tabakschneidevorrichtung AT163096B (de)

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