AT163064B - Gleitkufe für Fahrräder - Google Patents

Gleitkufe für Fahrräder

Info

Publication number
AT163064B
AT163064B AT163064DA AT163064B AT 163064 B AT163064 B AT 163064B AT 163064D A AT163064D A AT 163064DA AT 163064 B AT163064 B AT 163064B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
skid
supports
runner
bearing
bicycles
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Rupert Dipl Ing Deutschmann
Original Assignee
Rupert Dipl Ing Deutschmann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rupert Dipl Ing Deutschmann filed Critical Rupert Dipl Ing Deutschmann
Application granted granted Critical
Publication of AT163064B publication Critical patent/AT163064B/de

Links

Landscapes

  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Gleitkufe für Fahrräder 
Die Erfindung betrifft eine Gleitkufe, die sich an Stelle des Vorderrades in jedes Fahrrad leicht einbauen lässt, um dem Fahrer bei Schnee-oder
Eisbelag der Fahrbahn eine grösstmögliche
Sicherheit gegen seitliches Ausgleiten (Sturzsicherheit) bei geringstem Fahrtwiderstand zu bieten, ohne die Lenkbarkeit des Fahrzeuges zu beeinträchtigen. 



   Es sind bereits Gleitkufen für Fahrräder in verschiedenen Ausführungen bekannt. Gegenstand vorliegender Erfindung ist es, durch eine besondere Art der Federung dafür zu-sorgen, dass diese sowohl parallel als auch senkrecht zur Fahrbahn auftretende Stösse   abfedern   kann. 



  Dadurch wird ein ruhiges, sicheres und stossfreies Fahren ermöglicht. 



   Die Fig. 1 der Zeichnung zeigt die Seitenansicht der betriebsfertig in das Fahrrad eingebauten Gleitkufe, die Fig. 2 zeigt den Querschnitt durch die Gleitkufe. In der Fig. 3 ist der untere Teil der Gleitkufe mit der Federung im Längsschnitt herausgezeichnet. 



   Auf der stahlbewehrten, ebenen bis schwach konvex gekrümmten und zu beiden Enden aufgebogenem Kufe a sind das vordere Lager b, das hintere Lager c und die   Winkelstütze 1 be-   festigt. Die beiden   Stützenpaare 1 und m   sind in der Achse n volkommen frei drehbar gelagert. 



  Die Achse n, die beiderseits Gewindeansatz besitzt, wird mit Schraubenmuttern in der Gabel o des Fahrrades befestigt. Die Stützen m sind mit dem Lager c durch den Bolzen e gelenkig verbunden, während die Vorderstützen 1 im Lager b verschiebbar gelagert sind. Der mit dem Stützenpaar 1 fest verbundene Bolzen d kann sich im Langlochpaar des Lagers b begrenzt waagrecht bewegen. Eine Lasche g, die den Bolzen d umfasst, wird durch eine waagrecht wirkende Zugfeder h, die ihrerseits in der Schraubenspindel j fest gelagert ist, nach rückwärts gespannt. Die Spindel j kann beliebig verstellt und durch die beiden Schraubenmuttern k 
 EMI1.1 
 j, k, 1 und m ist um die Achse n frei drehbar gelagert und kann sich somit als Ganzes dem Gelände anpassen. Insbesondere ist diese Anpassung bei Schräglage des Fahrrades während der Kurvenfahrt erforderlich.

   Durch das Eigengewicht des Fahrzeuges wird die Kufe stets an die Fahrbahn angeschmiegt. 



   Entsprechend der aus der Zeichnung ersichtlichen Kinematik, beschreibt der Punkt n-und auch der Gesamtschwerpunkt-bei festgehaltener Kufe a eine zur Waagrechten (Fahrtrichtung) geneigte Bahnkurve. Dadurch wirkt die Federung in den beiden'Komponenten senkrecht und parallel zur Fahrbahn. Die erste Komponente fängt die vertikalen Stösse ab und hat somit eine analoge Wirkung wie die Pneumatik des normalen Fahrrades. Die zweite, waagrechte Komponente ist jedoch für die Gleitkufe von besonderer Wichtigkeit.

   Beim unvermeidbaren Überfahren von kleinen Hindernissen (Holz, Eisen-   bahnschiene, apere Stelle u. a. ), bleibt die Kufe a   infolge des plötzlichen grösseren Reibungswiderstandes zunächst gegenüber der trägen Masse des Fahrzeuges etwas zurück, wobei sich die Feder h so weit anspannt, bis sie den Widerstand ruckartig überwindet ; dabei tritt keine merkliche Hemmung der Fahrt ein. 



   Die freie Einstellbarkeit des gesamten Kufensystemes in n sowie die vorhin beschriebene Federung gestatten erst den praktischen Gebrauch derartiger Gleitkufen. Es wird dadurch eine weitgehende Fahrtsicherheit (besonders in Kurven) und eine beträchtliche Verringerung des Fahrtwiderstandes erreicht. Um die Lenkbarkeit gegenüber einem normalen Fahrrad nicht zu erschweren, wird die Kufe a, wie oben erwähnt, schwach bombiert ausgeführt. Der Einbau der Gleitkufe in das Fahrrad ist ohne susätzliche Vorrichtung mit wenigen Handgriffen zu bewerkstelligen. 



   Die Konstruktion kann auch derart ausgeführt werden, dass das Vorderrad nicht ausgebaut zu werden braucht und die Kufe bei Nichtgebrauch aufgeklappt werden kann. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Gleitkufe für Fahrräder, welche bei Schneeoder Eisbelag der Fahrbahn, an Stelle des Vorder- rades, frei drehbar gelagert verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Kufe (a) mittels zweier Stützenpaare (I) und (m) an der Vorderradgabel (o) angelenkt ist, wobei das rückwärtige Stützenpaar (m) in einem an der Kufe (a) fest angebrachten Lager (c) angelenkt ist, während das vordere Stützenpaar (I) in einem Langlochpaar eines an der Kufe (a) fest angebrachten Lagers (b), entgegen der Wirkung einer Feder (h), parallel zur Fahrbahn verschiebbar gelagert ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT163064D 1947-05-22 1947-05-22 Gleitkufe für Fahrräder AT163064B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT163064T 1947-05-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT163064B true AT163064B (de) 1949-05-10

Family

ID=3652056

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT163064D AT163064B (de) 1947-05-22 1947-05-22 Gleitkufe für Fahrräder

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT163064B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE659321C (de) Schleuderschutzvorrichtung fuer Kraftfahrzeuge
AT163064B (de) Gleitkufe für Fahrräder
DE1919360A1 (de) UEberschlag-Schutzvorrichtung an Traktoren
DE202021105698U1 (de) Lastenfahrrad
DE937144C (de) Sattelabfederung fuer kombinierte Saettel fuer Fahr- und Motorraeder
DE102004034639A1 (de) Motorrad
DE945129C (de) Kraftfahrzeug fuer hohe Geschwindigkeiten mit zwei parallelen Rueckenflossen
DE832996C (de) Vorrichtung an Anhaengern zur Rueckwaertsfahrt eines Lastzuges
DE1294249B (de) Stuetzraedervorrichtung fuer Zweiradfahrzeuge
EP3437704B1 (de) Rollschuh mit kastenrahmen
DE331666C (de) Feststellvorrichtung fuer das Vorderrad von Fahrraedern
DE805120C (de) Fahrrad mit elastischem Rahmen
DE202017107521U1 (de) Fahrradanhänger
DE419261C (de) Vorrichtung zum Verhindern von Drehbewegungen der Vorderachse von Kraftfahrzeugen mit bremsbaren Vorderraedern
DE877991C (de) Unfallschutzvorrichtung fuer Kinder- und Sportwagen
DE1944286C3 (de) Motorrad mit einer Frontschutz verkleidung
DE202017006650U1 (de) Ein Schneefahrgerät, bei welchem eine schwingungsgedämpfte Sitzkonstruktion einrastend oder fest mit einem Ski verbunden wird, um den Ski in sitzender Position nutzen zu können
DE3232970C2 (de)
DE110221C (de)
AT409847B (de) Kinder-rikscha-fahrrad
AT153538B (de) Hinterradabfederung für Fahrräder.
DE102013004221A1 (de) Motorradrahmen
DE10239357A1 (de) Liegerad
DE828961C (de) Vorderrad-Federung fuer Fahrraeder
DE202024103660U1 (de) Auflaufbremse