AT162885B - Verfahren zur Herstellung von wasserglashaltigen Zement-Kautschukmilchmischungen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von wasserglashaltigen Zement-Kautschukmilchmischungen

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AT162885B
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  Verfahren zur Herstellung von   wasserglashaltigen   Zement-Kautschukmilchmischungen 
Verfahren zur Herstellung von Zement-
Kautschukmilchmischungen für die ver- schiedensten Zwecke, wie z. B. für Strassendecken oder ähnliche Beläge, Wandverkleidungen,
Schutzüberzüge, Kautschukmatten, Auskleidung von wasserdichten Behältern und andere Kaut- schukwaren sind bereits bekannt. 



   Diese Verfahren beruhen darauf, dass Zement mit Kautschukmilch vermengt wird. Der Zement entzieht der Kautschukmilch das Wasser, wobei er abbindet. Das Ergebnis ist ein inniges
Gemenge von Zement und Kautschuk. Besonders bei trockener und warmer Witterung bilden sich aber dabei leicht Oberflächenrisse   und-sprünge.   



   Diesen Übelstand versucht man durch einen extrem niedrigen Kautschukgehalt der Mischung (zirka   0-06%)   zu vermeiden, wobei sich jedoch nur ein in höherem Grade wasserfester Zement ergab, der keine elastischen Eigenschaften mehr aufwies, die sich erst bei einem Mindestkautschukgehalt von zirka   10%   zeigen. Es wurde dabei auch ein geringer Wasserglaszusatz (zirka   0. 3%   auf das Zementgewicht bezogen) verwendet, um die Festigkeit des Zementes zu erhöhen. 



   Ferner wurde der Zusatz eines langsam wirkenden Koaguliermittels, wie z. B. Natriumsilicofluroid vorgeschlagen, das aber den Nachteil der begrenzten Dauer der Verarbeitungsfähigkeit der Masse vor der Verfestigung hat. 



   Weiter wurden hydrophile Kolloide, wie z. B. 



  Alginate, verwendet, die durch die Einwirkung des Zementes oder eines weiteren Zusatzes allmählich in die Gelform überführt wurden. Ein hiebei angewendeter Wasserglaszusatz regelte jedoch nur die Gelbildung des hydrophilen Kolloids. Die Verarbeitungsfähigkeit auch dieser Mischungen ist vor der Verfestigung der Masse in der Zeitdauer beschränkt. 



   Schliesslich versuchte man den Kautschuk der Kautschukmilch durch den Zusatz einer geringen Menge eines Koaguliermittels, wie z. B. 



  Alaun, auf feinste Flockenform zu bringen oder auf feinst verteilter Kieselsäure auszuflocken. 



  Diese Mischungen erweisen sich jedoch als wenig homogen, da der Kautschuk nicht mehr in der Primärteilchengrösse der Kautschukmilch   Üsterreichische !   vorhanden ist, sondern in Agglomeraten, die bereits um ein Vielfaches grösser sind. 



   Die bekannten Verfahren verwenden also scharfe Alkalien, Saponin und weitere Zusätze, so dass bei diesen nicht das Wasserglas, sondern andere chemische Mittel die Rissbildung verhin- dern sollen. 



   Das vorliegende Verfahren ist bedeutend wirt- schaftlicher und einfacher durchzuführen und ist dadurch gekennzeichnet, dass zur Herstellung von Zement-Kautschukmilchmischungen ohne
Verwendung von Koaguliermitteln mindestens
6% Wasserglas (Trockengewicht) auf das Zement- gewicht bezogen, als wässerige Lösung den
Mischungen zugesetzt werden, wodurch die
Bildung von Abbinde-Rissen   und-Sprüngen ver-   hindert und eine weitere Verbesserung der
Eigenschaften des   Enderzeugnisses   erreicht wird. 



  Die Wasserglasmenge beträgt ein Vielfaches der bisher in Kautschukmilchmischungen zur Stabilisierung verwendeten Menge. Der Mindestzusatz schwankt mit der Zusammensetzung der Mischung und kann natürlich auch überschritten werden. 



   Gegenüber den bisher üblichen Verfahren unterscheidet sich die Erfindung vorteilhaft dadurch, dass eine vorzeitige Koagulation bzw. 



  Verfestigung sowohl beim Mischen als auch bei der Verarbeitung vermieden und eine grösstmögliche Homogenität und Strukturfestigkeit der Mischungen und hoher Widerstand gegen Abrieb erzielt wird. Der in der Mischung enthaltene Kautschuk kann in rohem Zustand darin verbleiben oder auch in üblicher Weise vulkanisiert werden. An Stelle von Zement können auch andere wasserbindende Stoffe verwendet werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von wasserglashaltigen Zement-Kautschukmilchmischungen für rissfreie Strassen-, Boden-und Wandbeläge sowie zur Auskleidung von Gefässen, dadurch gekennzeichnet, dass ohne Verwendung von Koagulationsmitteln mindestens 60% Wasserglas (Trockengewicht), auf das Zementgewicht bezogen, als wässerige Lösung den Mischungen zugesetzt werden. EMI1.1 **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT162885D 1946-05-16 1946-05-16 Verfahren zur Herstellung von wasserglashaltigen Zement-Kautschukmilchmischungen AT162885B (de)

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