AT162825B - Elektrolytkondensator mit Kunststoffdeckel - Google Patents
Elektrolytkondensator mit KunststoffdeckelInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Elektrolytkondensator mit Kunststoffdeckel Die vorliegende Erfindung betrifft einen Elektrolytkondensator und bezweckt, gewisse Nachteile zu vermeiden, welche die bekannten Bauarten hinsichtlich ihrer Befestigung am Chassis bzw. hinsichtlich der leitenden Verbindung desselben mit dem Wickel aufweisen. Elektrolytkondensatoren mit metallischem Gehäuse erhalten üblicherweise einen Bodenflansch oder Gewindestutzen zwecks Befestigung am Träger. Sie entsprechen hinsichtlich ihrer Befestigung, da die metallischen Ansätze allen Anforderungen genügen und keine Lockerung der Befestigungsmittel befürchten lassen, erfordern jedoch eine isolierte Durchführung zur Verbindung der einen Elektrode mit dem Träger. Diese isolierte Durchführung wird bei Kunststoffgehäusen erspart, doch sind die an diesen angeordneten Befestigungslaschen nicht genügend bruchfest, zumindest aber infolge ihrer Elastizität geeignet, eine Lockerung der Befestigungsmittel zuzulassen, so dass der Kondensator schädlichen Schüttelbewegungen ausgesetzt ist. Erfindungsgemäss werden die Vorteile beider Arten von Kondensatoren unter Vermeidung ihrer Nachteile dadurch vereinigt, dass an einem Kunststoffgehäuse Befestigungslaschen aus diesem gegenüber widerstandsfähigerem Werkstoff, vor- zugsweise Metall, vorgesehen sind, die in dem Gehäuseboden eingepresst oder eingespritzt sind. Die Laschen können hiebei an einem Ring angesetzt sein, der gegebenenfalls selbst auch in den Gehäuseboden eingebettet ist. In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an einem Elektrolytkondensator von zylindrischem Querschnitt in beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt. Die Fig. 1 und 2 zeigen Ansicht und Draufsicht, die Fig. 3 und 4 Schnitte durch zwei Ausführungsformen des unteren Teiles des am Chassis befestigten Kondensators. In den Figuren ist 1 das Gehäuse, 2 dessen Boden, 3 dessen Deckel. In den Boden greift der innere Rand eines metallischen Ringes 4 ein, der gegenüberliegende Lappen 5, 5 aufweist, deren Aussenränder tangential an die Gehäusewand anlaufen. Ringe und Lappen sitzen unverrückbar fest im Gehäuseboden und bilden mit diesem gewissermassen ein Stück. Zur An- EMI1.1 bringung der Befestigungsmittel sind die Lappen 5 gelocht. Der Ring 4 mit den Lappen 5 kann gegebenenfalls aber auch aus einem anderen Kunststoff bestehen, dessen Festigkeit diejenige des Gehäusewerkstoffes übersteigt und den an die Befestigung gestellten Anforderungen entspricht. Die Elektrode 6 ist durch eine Bohrung 7 im Boden 2 hindurchgeführt (Fig. 3) und entlang der Aussenseite des Bodens zum Lappen 5 geführt und mit diesem verschweisst. Die Bohrung 7 kann erforderlichenfalls durch Vergussmasse ab- geschlossen sein. Bei der Ausführungsform gemäss Fig. 4 ist die mit dem Chassis zu verbindende Elektrode in der Mitte des Bodens herausgeführt. Der metallische Ring 4 mit den Befestigungslaschen 5 weist einen Quersteg 8 auf, der durch eine Ausnehmung 9 an der Unterseite des Bodens 2 ragt und daher freiliegt. Durch den Quersteg ist ein Loch gerissen, durch welches die Elektrode hindurchragt. Die beiden Teile sind an dieser Stelle miteinander verschweisst. Infolge der Schweisshitze ist ein dichter Sitz der Elektrode im Kunststoff des Bodens gewährleistet. PATENTANSPRÜCHE : 1. Elektrolytkondensator mit Kunststoffgehäuse, dadurch gekennzeichnet, dass am Gehäuse Befestigungslaschen aus dem Gehäuse gegenüber widerstandsfähigerem Werkstoff vorgesehen sind, die in den Gehäuseboden eingepresst oder eingespritzt sind. **WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.
Claims (1)
- 2. Elektrolytkondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Laschen an einem Ring angesetzt sind, der gleichfalls in den Gehäuseboden eingebettet ist.3. Elektrolytkondensator nach Anspruch 1, mit metallischen Befestigungslaschen, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Chassis zu verbindende Elektrode mit der Lasche in leitender Verbindung steht.4. Elektrolytkondensator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Chassis zu verbindende Elektrode an ihrer Austrittsstelle aus dem Gehäuseboden mit einem dortselbst freiliegenden Teil der Befestigungslasche verschweisst ist. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT162825B true AT162825B (de) | 1949-04-11 |
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