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Satteltasche, insbesondere für Fahrräder
Die Erfindung betrifft eine Satteltasche, ins- besondere für Fahrräder, mit aus steifem Material, z. B. aus Blech, bestehenden Seitenböden, die infolge ihrer vorteilhaften Ausbildung ihre Form und ihr Aussehen unverändert beibehält und daher eine hohe Lebensdauer besitzt.
Erfindungsgemäss ist der Rand der Seitenböden in an sich bekannter Weise umgebogen und bildet eine umlaufende Abschlussleiste, an welche der Rand des Taschenmittelteiles mittels durch das Material des letzteren hindurchgesteckte und umgelegte Haltelappen angeschlossen ist.
Es sind Satteltaschen für Fahrräder mit aus Blech bestehenden Seitenböden mit umgebogenem Rand bekannt, doch werden bei dieser bekannten Ausführung jeweils zwei ineinander passende Seitenböden verwendet, zwischen welchen der Lederteil der Tasche lediglich durch Reibungswirkung festgeklemmt wird.
Gemäss der vorliegenden Erfindung ist hingegen nur ein einziger Seitenboden erforderlich, der an seiner umlaufenden Abschlussleiste Haltelappen zur Befestigung des Taschenmittelteiles hat.
Die umlaufende Abschlussleiste bietet eine exakte Führung für den Deckel, dessen Rand an der Leiste dicht anliegt, daher den Zutritt von Niederschlagwasser od. dgl. in die Tasche verhindert und dadurch das Tascheninnere samt Inhalt vor atmosphärischen Einflüssen schützt.
Seitenböden und Deckelschiene werden z. B. durch Verchromung witterungsbeständig gemacht, dadurch erhält die Tasche aber auch ein gefälliges Aussehen. Die erfindungsgemässe Ausbildung der Tasche bringt auch eine bedeutende Ersparnis an Zeit und Kosten in der Fabrikation mit sich.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäss hergestellten Satteltasche dargestellt. Es zeigen Fig. 1 die Tasche geöffnet in schaubildlicher Darstellung, Fig. 2 einen Schnitt durch die Tasche.
Die beiden Seitenböden 1 der Tasche bestehen aus Blech, ihre Ränder sind abgebogen und umfassen als Abschlussleisten 2 umlaufend die
Ränder des Mittelteiles 3. Sie sind mittels der
Haltelappen 4, die durch das Material des Mittel- teiles 3 hindurchgesteckt und umgelegt werden, an diesen angeschlossen. Die Seitenränder des
Deckels 5 liegen bei geschlossener Tasche auf den Abschlussleisten 2 auf und werden dadurch exakt geführt und dicht gehalten, so dass zwischen ihnen und den Abschlussleisten Feuchtigkeit od. dgl. nicht in die Tasche eindringen kann.
Das genaue Aufliegen des Deckels wird noch durch die an seinem Längsrand gleichfalls mittels Haltelappen 7 befestigte, diesen Rand versteifende Metallschiene 6 erhöht. In der Metallschiene 6 sind zwei Führungsschlitze 9 für die Verschlussriemen 8 vorgesehen, wodurch ein seitliches Abrutschen derselben verhindert wird. Die beschriebene Ausbildung bewirkt auch, dass der Deckel stets die gewünschte Verschlussrichtung beibehält und damit, in Verbindung mit den verbreiterten Seitenböden, das Tascheninnere gegen Witterungseinflüsse sichert.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Satteltasche, insbesondere für Fahrräder, mit aus steifem Material, z. B. aus Blech, bestehenden Seitenböden, dadurch gekennzeichnet, dass der Rand der Seitenböden in an sich bekannter Weise umgebogen ist und eine umlaufende Abschlussleiste bildet, an welche der Rand des Taschenmittelteiles mittels durch das Material des letzteren hindurchgesteckte und umgelegte Haltelappen angeschlossen ist.
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