AT162594B - Druckgasventil - Google Patents
DruckgasventilInfo
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Druckgasventil Ventile für zur Aufnahme von Druckgasen bestimmte Behälter oder Flaschen sollen auch nach einer grossen Anzahl von Betätigungen einen vollkommen sicheren Abschluss zwischen Ventil- 5teller und Ventilsitz bieten, sowie bei offenem Ventil eine vollständige Abdichtung zwischen den ortsfesten Teilen (Gehäuse und Stopfbüchse) einerseits und den beweglichen Teilen anderseits 'gewährleisten. Ferner sollen die verschiebbaren Ventilteile gegenüber im Winkel zur Ventilachse ausgeübte Beanspruchungen möglichst unempfindlich sein. Gemäss der Erfindung ist ein im Ventilgehäuse drehbares, aber nicht verschiebbares Betätigungsorgan, das gegenüber dem Ventilgehäuse abge ; dichtet ist, mit einem im Ventilgehäuse verschraubbaren Träger des Ventiltellers auf Drehung gekuppelt, wodurch eine sichere Abdichtung zwischen den äusseren, ortsfesten und inneren beweglichen Teilen erhalten wird. Zweckmässig weist der Ventilteller eine nichtmetallische Dichtungsscheibe auf, die am Rande und vorzugsweise auch in der Mitte von Metallteilen des Ventiltellers umfasst ist, wodurch eine vollkommene Abdichtung zwischen Ventilteller und Ventilsitz bewirkt wird. Die Unempfindlichkeit der drehbaren und verschiebbaren Ventilteile gegen äussere, auf das drehbare Betätigungsteil wirkende Beanspruchungen wird erfindunggemäss dadurch erzielt, dass diese Teile durch eine Kupplung mit genügend grossem Spiel gekuppelt sind, so dass vom drehbaren Betätigungsteil auf den verschraubbaren Träger des Ventiltellers nur jene Kraftkomponente übertragen wird, die zur Axialverschiebung des Ventiltellers erforderlich ist. Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht, wie nachstehend beschrieben, in einer solchen Ausbildung eines Handrades, dass dieses von Unbefugten nicht leicht entfernt werden kann. Die Erfindung ist in der Zeichnung an Hand einiger Ausführungsbeispiele dargestellt. Es zeigen : Fig. 1 einen Längsschnitt durch ein Ventil ; die Fig. 2 und 3 in grösserem Massstab zwei abgeänderte Ventilformen, die Fig. 4-6 eine weitere Ausführungsform, u. zw. Fig. 4 einen Längsschnitt, Fig. 5 eine Druntersicht eines Handrades und Fig. 6 einen Schnitt durch das Handrad. Das in Fig. 1 dargestellte Ventil besitzt ein Gehäuse 21 mit axialer Gaszuleitung A und radialer Gasableitung S. In ein Innengewinde 24 ist eine Büchse 1 eingeschraubt, an welcher, vorzugsweise drehbar, der Ventilteller 6 befestigt ist, der eine Dichtungsscheibe 7 aus nichtmetal- lischem, hartem Material trägt. Die Befestigung der Scheibe 7 erfolgt am Umfang durch eine Überwurfmutter 9, die auf ein Gewinde 10 des Ventiltellers 6 aufgeschraubt ist, und in der Mitte durch einen Nietkopf 8 eines aus dem Ventilteller vorragenden Stiftes. Auf diese Weise bliebt eine durch Metallteile eingefasste, ring- förmige Dichtungsfläche frei, deren Abmessungen. jenen des ringförmigen Ventilsitzes 22 entsprechen. Die Verstellung der Büchse 1 erfolgt durch einen Sechskantkopf 38, der in eine entsprechende Ausnehmung der Büchse 1 mit Spiel eingeführt ist und das Ende einer Betätigungsspindel bildet. Über dem Sechskantkopf 38 ist ein vorzugsweise kegelstumpfförmiger Flansch 25 vorgesehen, der oben einen ringförmigen ebenen Sitz aufweist, gegen den der Rand einer Packungsbüchse 27 anliegt. Diese Büchse weist im Längsschnitt die Form eines umgekehrten L auf und wird auf einen mit parallelen Rippen versehenen Spindelteil 30 aufgepresst, bis sein unterer Rand auf dem Sitz 26 zu liegen kommt, so dass eine Art Labyrinthdichtung geschaffen wird. Auf dem zylindrischen Teil der Büchse 27 ist eine, eine ähnliche Form aufweisende Metallbüchse 36 aufgepresst und zwischen dem äusseren Flansch dieser Büchse und dem gegenüberliegenden Rand des Ventilgehäuses 21 ist ein nichtmetallischer Packungsring eingesetzt. Mit dieser Einrichtung wird eine vollständige Dichtung sowohl an der Spindel als auch am Ventilgehäuse erzielt. Über der Packung 27 ist ferner eine Metallscheibe 39 vorgesehen, die sich in eine Eindrehung 40 einer Stopfbüchsenmuffe 28 legt und als Stütz-und Trennscheibe zwischen Packung 27 und einer Führungsbüchse 33 dient. Das obere Ende der Ventilspindel ist als sechskantiger oder nichtzylindrischer Kopf 31 ausgebildet, der in eine, einen gleichen Querschnitt aufweisende Ausnehmung 32 der Büchse 33 eintritt, die in einer Bohrung der Muffe 28 drehbar, aber nicht verschiebbar ist. Die Betätigung erfolgt mittels eines Schlüssels 34, der in die Ausnehmung 32 der Hülse 33 eingeführt und verdreht wird, so dass die durch diese Hülse mitgenommene Ventilspindel den <Desc/Clms Page number 2> Träger 1 des Ventiltellers 6 ein-oder ausschraubt und das Schliessen bzw. Öffnen des Ventils bewirkt. Gemäss Fig. 2 besteht der Ventilteller 6'aus einem aus zwei übereinanderliegenden Kegel- stumpfen gebildeten Block mit einem mittleren Zapfen 40, der in eine mittlere Bohrung der Büchse 1 hineinragt. Dieser Block wird durch einen um den oberen Kegelstumpf umgebogenen Flansch 41 der Büchse 1 festgehalten, während die Dichtungsscheibe 7 am Umfang durch einen umgebogenen Flansch 9'des unteren Kegel- stumpfes und im Mittelteil durch einen durch Umnieten eines mittleren Vorsprunges hergestellten Kopf 8 festgeklemmt ist. Der Ventilteller 6"nach Fig. 3 unterscheidet sich von dem nach Fig. 2 dadurch, dass die Dichtungsscheibe 7 in der Mitte durch eine mit einem Kopf 8'versehene Schraube festgehalten wird. Bei der Ausführungsform des Ventils nach den Fig. 4-6 erfolgt die Betätigung des Ventils durch ein Handrad 39, das auf einem aus der Stopfbüchsenmuffe 28'herausragenden Teil 31 der Spindel sitzt. Die Kupplung zwischen dem oberen und unteren Teil des Ventils wird durch eine in einem Schlitz 42 eines zylindrischen Kopfes eintretende, von der Büchse 1 getragene Feder 46 bewirkt. Die Muffe 28'ist mit einem äusseren Flansch 47 versehen. Das Handrad besteht aus einem oberen Teil 39, der mit einem unteren Fortsatz 44 versehen ist. Oberhalb des letzteren ist eine innere Ringnut ausgebildet, in die ein Flansch 47 der Muffe 28'eintreten kann. Nach Einschieben des Flansches 47 in die Ringnut wird ein Füllstück 44'des Handrades durch eine Schraube 49 befestigt, worauf das Handrad 39, 44,44'samt der Muffe 28'auf dem Spindelteil 31 aufgesetzt und die Muffe 28'auf dem Ventilgehäuse 21'aufgeschraubt wird. Es leuchtet ein, dass ein solches Handrad von Unbefugten und ohne einen besonderen Schraubenzieher schwer abgenommen werden kann. PATENTANSPRÜCHE : 1. Druckgasventil, dadurch gekennzeichnet, dass ein im Ventilgehäuse drehbares, aber nicht verschiebbares Betätigungsorgan (30), das gegen- über dem Ventilgehäuse abgedichtet ist, mit einem im Ventilgehäuse verschraubbaren Träger (1) des Ventiltellers auf Drehung gekuppelt ist.
Claims (1)
- 2. Druckgasventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das drehbare Betätigungsorgan aus einer Spindel (30) besteht, deren Stopf- büchse aus an der Spindel und am Ventilehäuse (21) anliegenden, nichtmetallischen Packungen (27, 35) gebildet ist, zwischen denen ein Metallring (36) geschaltet ist.3. Druckgasventil nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die an der Spindel (30) anliegende Packung (27) in umlaufende Rippen der Spindel eingreift und sich unten gegen einen Flansch (25) der Spindel abstützt.4. Druckgasventil nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die an der EMI2.1 weist und mit ihrem oberen, den zwischengeschalteten Metallring (36) umgreifenden Flansch bis zu der auf das Ventilgehäuse aufgeschraubten Stopfbüchsenmuffe (28) reicht.5. Druckgasventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das drehbare Betätigungsorgan (30) mit einem unteren, unrunden Fortsatz (38) in eine entsprechende zentrale Ausnehmung (23) des Ventilträgers (1) eingreift.6. Druckgasventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das drehbare Betätigungsorgan (30) oder ein oberhalb desselben angeordnetes und mit diesem Organ auf Drehung gekuppeltes Glied (33) mit einer unrunden Öffnung (32) zur Aufnahme eines Betätigungsschlüssels (34) versehen ist.7. Druckgasventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsorgan (30) an seiner Oberseite mit einem unrunden Fort- EMI2.28. Druckgasventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilteller (6) eine nichtmetallische Dichtungsscheibe (7) aufweist, die am Rand und vorzugsweise auch in der Mitte von Metallteilen des Ventiltellers umfasst ist.9. Druckgasventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Ventilteller (6) in seinem Träger (1) drehbar und unverschiebbar gelagert ist. 10. Druckgasventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf das drehbare Betätigungsorgan (30) ein Handrad (39) aufsteckbar ist, das mit einem an seiner Unterseite ausgebildeten, einwärts ragenden Kragen (44) einen kreisrunden Flansch (47) der Stopfbüchsenmuffe (28') umgreift, wobei ein Teil des Kragens durch ein an dem Handrad lösbar befestigtes, segmentförmiges Füllstück (44') gebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT162594T | 1947-01-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| AT162594B true AT162594B (de) | 1949-03-10 |
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ID=3651673
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| AT162594D AT162594B (de) | 1947-01-28 | 1947-01-28 | Druckgasventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT162594B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3059894A (en) * | 1960-11-01 | 1962-10-23 | Forrest E Knecht | Valve member for high pressure valve |
-
1947
- 1947-01-28 AT AT162594D patent/AT162594B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3059894A (en) * | 1960-11-01 | 1962-10-23 | Forrest E Knecht | Valve member for high pressure valve |
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