AT162160B - Verfahren zum Sintern von Metallpreßlingen. - Google Patents

Verfahren zum Sintern von Metallpreßlingen.

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AT162160B
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  Verfahren zum Sintern von Metallpresslingen. 



   Es ist bekannt, vorgeformte oder gepresste Stücke aus Metallpulver durch Sintern zu verfestigen. Bei diesem Sintern tritt im allgemeinen eine lineare Schwindung von etwa 20% auf. 



   Da die Metallpresslinge naturgemäss bei Sintertemperatur aneinander kleben, dürfen sie beim Sintern nur getrennt voneinander aufgestellt werden, wodurch aber der zur Verfügung stehende Ofenraum schlecht ausgenützt wird. Man hat sich daher in manchen Fällen beholfen, die einzelnen Presslinge in feuerfeste Formkörper einzubauen, welche Massnahme aber zu Schwierigkeiten im Einhalten einer gleichen Temperatur und eines gleichmässig verteilten Gasstromes führt. Auch wird durch diese Einbauten der nutzbare Ofenraum ebenfalls wesentlich verkleinert. 



   Es wurde nun gefunden, dass man Metallpresslinge aufeinandergestellt sintern kann, wenn man ihre Oberfläche mit Aluminiumoxyd oder einem anderen hochschmelzenden, durch Wasserstoff nicht reduzierbaren Oxyd, wie Magnesiumoxyd, Kalziumoxyd oder Berylliumoxyd, oder einer anderen hochschmelzenden Verbindung versieht. Das Aufbringen des Aluminiumoxydes kann durch Tauchen in eine Aufschlämmung, durch Einstäuben, durch Spritzen usw. erfolgen. 



  Bei manchen Legierungen, z. B. den EisenNickel-Aluminium-Magnetlegierungen, ist die Verwendung eines organischen Bindemittels, welches zu Kohlenstoffablagerungen führt, nicht statthaft. Man muss dann für die Aufschlämmung Benzol, Methylenchlorid usw. oder eine ähnliche, leicht und ohne Rückstand siedende Flüssigkeit verwenden. 



   In manchen Fällen ist es vorteilhaft, gleichzeitig mit dem Aluminiumoxyd eine geringe Menge von 1 bis 5% an metallischen Aluminium, Zink, Magnesium, bzw. Titan oder deren Verbindungen mit starker Affinität zum Sauerstoff, wie z. B. Hydride, mit aufzubringen. Es wird 
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   PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Verhinderung des Aneinanderklebens von aus Metallpulver durch Pressen hergestellten Formlingen beim Sintern, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Presslinge vor dem Sintern oberflächlich mit einer Schichte von Aluminiumoxyd oder einer anderen hochschmelzenden, durch Wasserstoff nicht reduzierbaren Verbindung versehen werden. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass neben dem hochschmelzenden Oxyd oder der hochschmelzenden Verbindung der Schutzschichte geringe, zwischen 1-5% betragende Mengen eines stark elektronegativen Metalles mit hohem Dampfdruck, wie Aluminium, Magnesium, Zink, Titan, oder einer Verbindung, wie Titanhydrid, zugesetzt werden, wodurch Verdampfungsverluste des in der Sinterlegierung enthaltenen gleichen Metalles vermieden werden. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT162160D 1946-08-09 1946-08-09 Verfahren zum Sintern von Metallpreßlingen. AT162160B (de)

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