DE668604C - Gleitlagerkoerper - Google Patents

Gleitlagerkoerper

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DE668604C
DE668604C DEI56036D DEI0056036D DE668604C DE 668604 C DE668604 C DE 668604C DE I56036 D DEI56036 D DE I56036D DE I0056036 D DEI0056036 D DE I0056036D DE 668604 C DE668604 C DE 668604C
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DE
Germany
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bearing body
plain bearing
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Expired
Application number
DEI56036D
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English (en)
Inventor
Dr Walter Schubardt
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IG Farbenindustrie AG
Original Assignee
IG Farbenindustrie AG
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/02Parts of sliding-contact bearings
    • F16C33/04Brasses; Bushes; Linings
    • F16C33/16Sliding surface consisting mainly of graphite
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16CSHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
    • F16C33/00Parts of bearings; Special methods for making bearings or parts thereof
    • F16C33/02Parts of sliding-contact bearings
    • F16C33/04Brasses; Bushes; Linings
    • F16C33/06Sliding surface mainly made of metal
    • F16C33/14Special methods of manufacture; Running-in
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16C2220/00Shaping
    • F16C2220/20Shaping by sintering pulverised material, e.g. powder metallurgy

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Es sind bereits selbstschmierende Lagermetalle bekannt, die durch Mischen von Metallpulver mit festen oder flüssigen Schmierstoffen hergestellt sind. So verwendet man nach einem bekannten Verfahren Zinkpulver, das durch Niederschlagen von Zankdampf, oder Kupferpulver, das durch Reduktion von Kupferverbindungen oder auf elektrolytischem Wege gewonnen wurde.
ίο Es wurde gefunden, daß Massen, die man erhält, wenn man Gemische aus durch Zersetzung von Metallcarbonylen gewonnenen Metallpulvern und Graphit und gegebenenfalls weiteren metallischen oder nichtmetallisehen Stoffen durch Erhitzen verfestigt, für die Herstellung selbstschmierender poröser Lager vorzüglich geeignet sind. Die Poren dieser Massen zeichnen sich durch eine sehr gleichmäßige Ausbildung aus. Daraus her-
ao gestellte Lagerkörper besitzen zufolge ihrer hohen Festigkeit eine sehr gute Haltbarkeit, was darauf zurückzuführen ist, daß das carbonylmetallhaltige Gemisch beim Erhitzen sehr gleichmäßig und spannungsfrei zusammensintert. Die gute Sinterfähigkeit des Carbonylmetallpulvers bleibt auch dann erhalten, wenn die Zusatzstoffe; wie Graphit, Kupfer u. dgl., in großen Mengen beigemischt werden.
3a Die Formgebung des Gemisches kann dadurch erfolgen, daß man es preßt und die Preßlinge dann der Sinterung unterwirft.
Will man Lagerkörper von verhältnismäßig hoher Dichte erzielen, so empfiehlt es sich, das Metallpulver, insbesondere das an sich härtere, Kohlenstoff enthaltende Eisenpulver, vorher bei verhältnismäßig niedrigen Temperaturen, etwa bei 4000, weichzuglühen oder mit reduzierenden Gasen, wie Wasserstoff, zu entkohlen. Die Formgebung läßt sich weiterhin, insbesondere bei harten Metallpulvern, dadurch erleichtern, daß man dem zu verpressendeh Gemisch Bindemittel zusetzt, die nach dem Verpressen des Gemisches erhärten und sich beim Sintern wieder verflüchtigen. Als solche Bindemittel sind z. B. die Kondensationsprodukte aus Harnstoff oder dessen Derivaten und Formaldehyd geeignet. Man geht dabei zweckmäßig so vor, daß man das metallpulverhaltige Gemisch mit dem in Pulverform gebrachten Bindemittel innig vermischt, die Mischung leicht anfeuchtet und ihr dann durch Pressen die gewünschte Form verleiht. Der Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, daß ohne hohen Preßdruck und daher ohne erheblichen Formenverschleiß Preßteile beliebiger Größe hergestellt werden können, die nach kurzer Zeit eine verhältnismäßig große Festigkeit aufweisen und daher den Anforderungen beim Transport, bei der Lagerung und der Sinterung durchaus gewachsen sind, ohne daß durch den Zusatz des Bindemittels die Sinterfähigkeit der Metallpulver beeinträchtigt wird.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr. Walter Schubardt in Mannheim.
Es lassen sich gemäß der Erfindung aus
Carbonylmetallpulvern mit einem Qgick von 30 kg/cm2 Preßlinge herstellen, welche&jäich; durch eine gute Haltbarkeit' ausgejg
Werden dagegen in der gleichen
ver verarbeitet, welche durch Zerkl|
von kompaktem Eisen oder durch Reduktion
von Eisenoxyden gewonnen wurden, so'werden
selbst bei Drucken von 60 und 90 kg/cm2 keine
haltbaren Preßlinge erhalten. -

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
  2. I. Selbstschmierender poröser Gleitlagerkörper, der aus gesinterten Metallpulvern und einer Beimischung, aus Graphit und gegebenenfalls anderen metallischen oder nichtmetallischen Stoffen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die benutzten Metallpulver durch Zersetzung v|>n Metallcarbonylen gewonnen sind. j 2. Selbstschmierender poröser Gleitlagerkörper nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung von Carbonylmetallpulvern, die in inerter oder reduzierender Atmosphäre weichgeglüht wurden.
  3. 3. Selbsfschmierender poröser Gleitlagerkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Metallpulvern oder ihren Gemischen mit anderen Stoffen vor der Formgebung Bindemittel zugesetzt sind, die nach dem Pressen erhärten und sich beim Sintern verflüchtigen.
DEI56036D 1936-09-26 1936-09-26 Gleitlagerkoerper Expired DE668604C (de)

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FR826959D FR826959A (fr) 1936-09-26 1937-09-20 Perfectionnements à la fabrication de paliers poreux auto-lubrifiants

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FR826959A (fr) 1938-04-13

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