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Die Erfindung betrifft eine Dämmplatte aus Holzwerkstoff, wie sie im Oberbegriff des Anspruches 1 gekennzeichnet ist.
Es sind bereits Vorrichtungen und Verfahren zur Herstellung von Bauplatten be- kannt - gemäss DE-OS 37 35 242 - bei welchem die Platten vorab in einem Konvektionstrockner, der als Etagentrockner ausgebildet ist, vorgetrocknet werden um nachfolgend in einem Durchlauf durch einen Hochfrequenzofen die gewünschte Endtrocknung zu erfahren. Nachteilig war bei diesen Anlagen, dass die Platten mehrfach manipuliert werden mussten, um sie vorerst in den Konvektionstrockner und anschliessend in den Hochfrequenzofen zu bringen. Darüber hinaus wurde diese Vorrichtung und das Verfahren zur Herstellung derartiger Platten nur für mineralische Baustoffplatten verwendet.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dämmplatte aus Holzwerkstoff zu schaffen, die ein gutes Dämmvermögen, insbesondere gegen Schall und bzw. oder Wärme aufweist und aus Naturwerkstoffen besteht.
Diese Aufgabe der Erfindung wird dadurch gelöst, dass zumindest ein Teil des Füllmaterials durch Astabschnitte mit einem deren Querschnittsfläche umhüllenden Hüllkreisdurchmesser bis zu 40 mm und einer Länge bis zu 150 mm gebildet ist.
Durch diese überraschend einfache Lösung werden die günstigen Eigenschaften von Holz in vorteilhafter Weise zur Herstellung von eine Dämmwirkung gegen Schall und und bzw. oder Wärme bewirkenden Platten genutzt. Dazu kommt, dass die Eigenschaften des Füllmaterials zur Herstellung der zur besseren Isolierung benötigten Hohlräume direkt verwendet werden kann und der Arbeitsaufwand zur Herstellung dieser Füllmaterialien gering ist. Dies ermöglicht eine rasche und kostengünstige Herstellung derartiger Dämmplatten. Dazu kommt, dass bei Verwendung geeigneter Bindemittel, mit biologischen Materialien zur Herstellung dieser Dämmplatten das Auslangen gefunden werden kann.
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Eine vorteilhafte Weiterbildung ist im Anspruch 2 beschrieben, wodurch die Dämmeigenschaften einfach an unterschiedliche Anwendungsfälle angepasst werden können.
Vorteilhaft ist auch eine Ausgestaltung nach Anspruch 3, da dadurch mit Naturbaustoffen für das Herstellen der Dämmplatten das Auslangen gefunden werden kann.
Weiters ist auch eine Ausgestaltung nach Anspruch 4 möglich, wodurch die Festigkeit der Dämmplatte in Richtung der Oberflächen erhöht werden kann.
Nach einer anderen Ausführung nach Anspruch 5 ist es möglich, Dämmplatten mit geschlossenen Oberflächen herzustellen.
Mit der Ausgestaltung nach Anspruch 6 wird es möglich, diese Dämmplatten als Wandelemente direkt einzusetzen.
Bei einer Ausgestaltung nach Anspruch 7 wird erreicht, dass die Dämmplatten unmittelbar zur Innenraumgestaltung verwendet werden können.
Von Vorteil ist eine Weiterbildung nach Anspruch 8, die eine gute Festigkeit der Dämmplatte gegen Durchbiegung ermöglicht.
Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 9 ist vorteilhaft, dass die Dämmplatte in den verschiedenen Raumrichtungen etwa gleich beanspruchbar ist.
Bei der Ausgestaltung nach Anspruch 10 ist von Vorteil, dass zwischen den einzelnen Astabschnitten Hohlräume geschaffen werden können, die als abgeschlossene Isolierkammern wirken und das Dämmverhalten der Dämmplatte verbessern.
Vorteilhaft ist weiters eine Ausgestaltung nach Anspruch 11, wodurch die Dämmplatte gleichzeitig als Brandschutzplatte und zumindest zur Brandabschottung von unterschiedlichen Raumeinheiten eingesetzt werden kann.
Bei einer Ausbildung nach Anspruch 12 wird erreicht, dass die die Isolierwirkung aufweisenden Bereiche der Sandwichplatte mechanisch nahezu nicht beansprucht sind.
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Schliesslich ist auch die Ausgestaltung nach Anspruch 13 möglich, da dadurch ein verbesserter Widerstand gegen den Abbrand aufgebaut werden kann.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen : Fig. 1 eine erfindungsgemässe Dämmplatte eingebaut in eine Sandwichplatte in schematischer, stark vereinfachter, schaubildlicher Darstellung ; Fig. 2 einen Teil der Dämmplatte nach Fig. l in stark vereinfachter und ver- grösserter Darstellung ; Fig. 3 eine andere Ausgestaltung einer erfindungsgemässen Dämmplatte mit einer Verstärkungsschicht ; Fig. 4 zwei erfindungsgemässe Dämmplatten mit einer zwischen diesen angeord- neten als Mittelschicht ausgebildeten Verstärkungsschicht ; Fig. 5 ein Anlagenschema zur Durchführung des erfindungsgemässen Ver- fahrens in stark vereinfachter, schaubildlicher Darstellung.
In Fig. l und 2 ist eine Dämmplatte 1 gezeigt, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel von einer Sandwichplatte 2 den Kern 3 bildet. Diese Dämmplatte 1 ist aus Holzwerkstoff 4, insbesondere aus Astabschnitten 5 gebildet. Die Astabschnitte 5 sind im wesentlich wirr angeordnet und weisen eine unterschiedliche Länge 6 und eine unterschiedliche Querschnittsfläche 7 mit dem Hüllkreisdurchmesser 8 auf. Oberflächen 9 der Astabschnitte 5, wie auch Oberflächen 10 vom eventuell im Kern 3 eingelagerten Füllmaterial 11, wie Holzteile 12 bzw. Holzspanmaterial 13 bilden an Berührungsbereichen 14 mit einem Klebeeigenschaften aufweisenden Bindemittel 15 Verbindungsstellen 16 aus.
Im Bereich zwischen den Astabschnitten 5 und dem Füllmaterial 11 weist die Dämmplatte 1 Hohlräume 17 in unterschiedlichen Grössen und Lagen auf, welche miteinander verbunden ein räumliches Labyrinth bilden. Durch diese offenzellige
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Struktur wird eine überraschend hohe Dämmwirkung, insbesondere ein hoher Schalldämmfaktor erreicht. Durch die Vielzahl der Verbindungsstellen 16, insbesondere zwischen den Astabschnitten 5 über das als Kleber 18 ausgebildeten Bindemittel 15 wird aber auch eine hohe Stabilität der Dämmplatte 1 und durch die Verwendung des Holzwerkstoffes 4 gleichzeitig eine gute Bearbeitbarkeit, z. B. durch Sägen, Fräsen, Bohren etc. erreicht.
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ist ebenso möglich, die Verstärkungsschicht 21 als Putzträgerschicht 24 für einen Edelputz 25 auszubilden.
Die Dämmplatte 1 kann dabei eine Länge 26, Breite 27 und Dicke 28, wie z. B. 1000 mm x 500 mm x 100 mm aufweisen, wie jedoch auch wesentliche Abweichungen von den beschriebenen Massen möglich sind.
Durch unterschiedliche Normmasse und in Verbindung mit dem Aufbau als Dämmplatte 1 bzw. Sandwichplatte 2 wird ein Fertigbauelement mit einer guten Dämmwirkung in Verbindung mit einer guten Verarbeitbarkeit erreicht.
Die erreichbare, hohe Stabilität der Dämmplatte 1, welche durch die hohe Anzahl von den Verbindungsstellen 16 zwischen den Astabschnitten 5 und bzw. oder dem Füllmaterial 11 im Kern 3 erreicht wird, ermöglicht auch den Einsatz der Dämmplatte l ohne zusätzliche Verstärkungsschichten 21. In dieser Ausbildung kann die Dämmplatte 1 bevorzugt bei zweischaligen Baustrukturen als Wärme- und bzw. oder Schalldämmplatte eingesetzt werden.
In der Fig. 3 ist eine Detailansicht eines Querschnittes einer Dämmplatte 1 gezeigt.
Bei dieser Ausführungsform der Dämmplatte 1 wird eine grobzelligen Struktur durch die Anordnung der Astabschnitte 5 über eine Schichtdicke 29 erreicht, wobei die Astabschnitte 5 mit dem Kleber 18 an ihren Berührungsbereichen 14 dauerhaft verbunden sind. In Richtung einer Oberfläche 30 ist ein durch eine Feinschicht 31 gebildeter Übergangsbereich 32 angeordnet. Die Feinschicht 31 wird dabei aus einem eine geringe Korngrösse 33 aufweisenden Holzwerkstoff 4 gebildet. Bedingt durch die Hohlräume 17 zwischen den Astabschnitten 5 ergibt sich durch teilweises
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Auffüllen der Hohlräume 17 mit dem die Feinschicht 31 bildenden Holzwerkstoff 4 eine stabile und dauerhafte Verbindung mit den den Grundaufbau der Dämmplatte 1 bildenden Astabschnitten 5.
Bedingt durch die kleine Korngrösse 33 der Feinschicht 31 weist diese eine geringe Oberflächenrauhigkeit auf, wodurch sich diese Ausbildung der Dämmplatte 1 für die Anordnung der Dekorschicht 22, z. B. einer Strukturtapete 34 etc. besonders geeignet.
Selbstverständlich können auch anders geartete Dekorschichten 22, wie z. B. Korkplatten, textile Gewebe, Kunststoffolien angeordnet sein.
In Fig. 4 ist eine Dämmplatte 1 in einer anderen Ausführung als Sandwichplatte 2 gezeigt. Bei dieser Ausführungsform ist eine mittlere Schicht 35 zwischen Schichten 36 von plattenförmigen Elementen 37 angeordnet, die aus den mit dem Bindemittel 15 beschichteten Astabschnitten 5 gebildet sind. Die Schicht 35 kann z. B. bei dieser Ausführungsform aus einem Dämmaterial oder als Verstärkungs-bzw.
Schweissschicht wie z. B. einer Mineralfasermatte, Glasfasermatte, PUSchaumstoffplatte etc. bestehen, welche an Berührungsflächen 38 mit den plattenförmigen Elementen 37 verbunden, z. B. verklebt ist. Als Klebemittel kommen dabei insbesondere wasserlösliche Klebstoffe ohne wesentliche Anteile von chemischen Lösungsmitteln in Frage. Möglich ist aber auch die Anwendung von bekannten unter Wärmeeinwirkung aufschmelzende Klebefolien oder mit unter Mikrowellenbestrahlung eine Schmelztemperatur erzeugenden Folieninhaltstoffen. Die Anordnung einer Schweissschicht ist vor allem bei Verwendung der Dämmplatte 1 zur Schalldämmung von besonderem Vorteil.
Selbstverständlich ist es auch bei dieser Ausführungsform der Sandwichplatte 2 möglich, auf Plattenoberflächen 39 Beschichtungen aufzubringen, wie dies bereits in Verbindung mit den vorhergehenden Figuren beschrieben wurde.
Bei all den zuvor beschriebenen Dämmplatten 1 ist es möglich, durch die Wahl der Länge der Astabschnitte 5 bzw. deren Hüllkreisdurchmesser 8 diese an unterschiedliche Einsatzzwecke anzupassen.
So ist es möglich, bei Astabschnitten mit geringeren Hüllkreisdurchmessern 8 und kürzeren Längen 6 dichter zu lagern, sodass die zwischen diesen gebildeten Hohlräume bzw. Luftkammern kleiner und feiner verteilt sind. Dadurch kann die Dämmwirkung sowohl bei Schall- als auch bei Wärmedurchtritt verbessert werden. Vor allem
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bei Dämmplatten 1 zum Dämmen des Schalldurchtrittes kann sich aber auch vor allem in Verbindung mit Schwerschichten als vorteilhaft erweisen, Astabschnitte 5 mit grösseren Hülldurchmessern und grösseren Längen zu verwenden. Bei entsprechend vorgeordneten Feinschichten ist dieser aber auch beim Einsatz als Wärmedämmplatte möglich.
Um eine jeweils gewünschte Charakteristik der Dämmplatte 1 herstellen zu können, können die Astabschnitte mit unterschiedlichen Hüllkreisdurchmessern 8 und Längen 6 in entsprechenden Verhältnissen miteinander vermischt werden oder es ist auch möglich, gegen die Oberflächen der Dämmplatte 1 zu Material mit immer geringen Hüllkreisdurchmessern 8 bzw. Längen 6 zu verwenden um eine dichtere Oberfläche der Dämmplatte 1 zu erzielen.
In Fig. 5 ist in schematischer Darstellung ein Verfahren zur Herstellung der Dämmplatte 1 in einem endlosen Strang gezeigt. In einer Siloanordnung 50 ist der Holzwerkstoff 4 z. B. die Astabschnitte 5 mit unterschiedlichen Längen 6 bzw. Hüllkreisdurchmessern in Silos 51, 52 und verschiedenkörniges Füllmaterial 11 in einem Silo 53 gelagert. Selbstverständlich kann auch eine beliebige Mehrzahl von verschiedenen Silos sowohl für die Astabschnitte 5 mit unterschiedlichen Hüllkreisdurchmessern 8 und Längen 6 als auch für verschiedenkörnige Füllmaterialien, beispielsweise Holzspäne, Hobelspäne, Sägescharten und dgl. angeordnet sein. Die aus den Silos 51, 52, 53 abgegebenen Holzwerkstoffe 4 werden über eine Fördereinrichtung 54, z. B. einem Bandförderer, Schneckenförderer, etc. in eine Trockenkammer 55 gefördert.
Die Trockenkammer 55 umfasst einen drehbar gelagerten Aufnahmebehälter 56, einen Antriebsmotor 57, Schwenkeinrichtungen 58 und am Umfang des Aufnahmebehälters 56 angeordnete Mikrowellenerzeuger 59.
Der über die Fördereinrichtung 54 in die Trockenkammer 55 geförderte Holzwerkstoff 4 wird durch die Rotation der Trockenkammer 55 in Verbindung mit einer mehreckigen Ausbildung dieser bzw. durch im Aufnahmebehälter 56 angeordnete Prallbleche durchwirbelt und unter Einsatz von Mikrowellenenergie getrocknet. In den Aufnahmebehälter 56 eingebrachte Warmluft - Pfeil 60 - beschleunigt den Trocknungsvorgang. Nach Erreichung eines vorgegebenen Soll-Wertes für den Trocknungsgrad wird der Aufnahmebehälter 56 mit der Schwenkeinrichtung 58 verschwenkt und der vorgetrocknete Holzwerkstoff 4 an eine Fördereinrichtung 61, z. B. einem Förderband abgegeben und in einem Sprühbereich 62 einer Beschichtungsvorrichtung zur Aufbringung des Bindemittels 15 gefördert.
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Das Bindemittel 15 kann z. B. wie dargestellt, durch einen Druckerzeuger 63 unter Druck gesetzt und dann Düsen 64 zugeführt werden mit welchen es in feinzerstäubter Form auf den kontinuierlich vorwärtsbewegten Holzwerkstoff 4 aufgesprüht wird.
Der mit dem Bindemittel 15 benetzte Holzwerkstoff 4 wird im Anschluss an den Sprühbereich 62 einer Misch- und Dosiereinrichtung 65 zugeführt.
Diese umfasst ein in einem Behälter 66 angeordnetes Rührwerk 67 und eine Abgabeeinrichtung 68 für den Holzwerkstoff 4 auf eine nachgeordnete Fördereinrichtung 69.
Durch das Rührwerk 67 wird eine Durchmischung des mit dem Bindemittel 15 versehenen Holzwerkstoffes 4 erreicht, welcher durch die Abgabeeinrichtung 68 in einen gleichmässigen und kontinuierlich fliessenden Strang 70 in einer vorgegebenen Strangbreite 71 und Strangdicke 72 auf die Fördereinrichtung 69 abgegeben wird.
Der Strang 70 wird zu einer in Förderrichtung - Pfeil 73 - nachgeordnete Durchlaufpresse 74 gefördert.
Die Durchlaufpresse 74 umfasst in Förderrichtung des Stranges umlaufende und jeder Strangoberfläche zugeordnete Gliederbänder 75, eine hydropneumatische Antriebsvorrichtung 76 zur Druckbeaufschlagung des Stranges 70 und Mikrowellenerzeuger 77.
Durch die hydropneumatische Antriebsvorrichtung 76 wird durch die Gliederbändern 75 bei gleichzeitiger Energiezufuhr durch den Mikrowellenerzeuger 77 eine Druckwechselbelastung auf den Strang 70 ausgeübt. Die Mikrowellen bewirken eine rasche und gleichmässige Abbindung des Bindemittels 15 aus dem Stranginneren in Richtung Strangoberfläche, wodurch in Verbindung mit der Druckwechselbelastung und der Aufbringung eines vorbestimmbaren Formdruckes, entsprechend einem Soll-Wert, die Gefügestabilisierung im durchlaufenden Strang erreicht wird.
Von Vorteil erweist es sich in diesem Fall, wenn die Astabschnitte 5 durch eine vorhergehende Trocknung, insbesondere unter Verwendung von Mikrowellen einen hohen Trocknungsgrad aufweisen. Dadurch wird nämlich das Aushärten des Bindemit-
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tels 15 im Bereich der Verbindungsstellen 16 begünstigt, da die im Bindemittel enthaltene Feuchtigkeit zum Teil durch die sehr trockenen Astabschnitte aufgenommen werden. Damit ist es möglich, die Aushärtezeit der Dämmplatten 1 so gering wie möglich zu halten.
Gegebenenfalls ist für unterschiedliche Ausbildungen, insbesondere bei Dämmplatten 1 mit einer Dicke 28 grösser 100 mm bzw. auch Sandwichplatten 2 zumindest eine weitere nachgeordnete Durchlaufpresse 78 zur Kalibrierung des Stranges 70 erforderlich.
Den Durchlaufpressen 74, 78 nachgeordnet können bekannte Einrichtungen zur Konfektionierung eines auf einem Förderer 79 kontinuierlich antransportierten Endlosstranges zu Platten, wie z. B. Aufteilsägen, Besäummaschinen, Bedruck- und Lackieranlagen etc. angeordnet sein. In vorteilhafter Weise ist in diesem Bereich weiters auch eine Belüftung des Stranges, insbesondere durch getrocknete Luft - Pfeil 80 möglich.
Sämtliche Parameter der Dämmplatten 1 bzw. Sandwichplatten 2 sind in einem Zentralrechner 81 gespeichert und werden von diesem überwacht und geregelt. Zur Erfassung der Prozessdaten sind den Vorrichtungen Sensoren 82, wie z. B. Feuchtigkeitsmesser, Temperaturmesser, Druckmesser, Geschwindigkeitsmesser und Energieerfassungsgeräte für die Mikrowellenerzeuger 59, 77 zugeordnet. Dadurch wird ein ständiger Soll-Ist-Vergleich während des Verfahrensablaufes erreicht, wodurch sich das Verfahren insbesondere für den vollautomatischen Betrieb eignet. Darüber hinaus erfolgt durch die im Zentralrechner 81 gespeicherten Produktparameter ein automatisiertes Umrüsten der Vorrichtungen bei einem Produktwechsel.
Durch die kontinuierliche Prozessdatenerfassung ist jederzeit eine lückenlose Prozesskontrolle und Überwachung möglich, wodurch fehlerhafte Abläufe im Verfahren und damit ein kostenintensiver Ausstoss von fehlerhaft produzierten Produkten vermieden werden können.
Schliesslich sei noch darauf hingewiesen, dass jeweils einzelne der in den einzelnen Ausführungsbeispielen beschriebenen Merkmalskombinationen auch von den anderen unabhängige, für sich getrennte, erfindungsgemässe Ausbildungen darstellen können.