AT160589B - Verfahren zur Herstellung von zähem Hartmetall und Hartkörpern. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von zähem Hartmetall und Hartkörpern.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verfahren zur Herstellung von zähem Hartmetall und Hartkörpern. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> Karburierung bei einer Temperatur von 1700-2000 C in feingemahlenem Zustande unterworfen und danach mit etwa noch fehlendem metalloiden Reaktionsteilnehmer, z. B. Kohle, versehen. Das Gemisch wird dann einem zweiten gleichartigen Verfahrensschritt bei 1400-19000 C bei einer Zeitdauer von einer halben Stunde bis sechs Stunden je nach dem Grade der gewiinschten Festigkeiteigenschaften des Fertigerzeugnisses unterworfen. Insbesondere dieser zweiten Stufe kommt eine EMI2.1 gibt, die Härte und Festigkeit des Erzeugnisses dem Grade nach von vornherein festzulegen. Es wurde nämlich gefunden, dass diese Eigenschaften ausserordentlich stark von der Höhe der Temperatur und der Dauer dieser Behandlung abhängig sind. Auch in anderer Beziehung kann diese Zwischenbehandlung die Güte des Erzeugnisses beeinflussen, insofern als eine grosse Gleichmässigkeit im Aufbau des Hartmetalls zu erzielen ist, wenn z. B. als Einsatz nicht ein Karbid einer einzigen Charge, sondern ein Gemisch von Karbiden verschiedener Chargen von gleichen Reaktionsteilnehmern genommen wird. Weiterhin können an Stelle eines Vorkarbides aus einem einzigen Element Gemische von Vorkarbiden verschiedener Elemente eingesetzt werden, wodurch eine Anpassung des Hartmetalls an die jeweiligen Verwendungszwecke leicht zu erreichen ist. Nach Formung des wiederum gepulverten Gemisches, dem gegebenenfalls noch das weiterhin fehlende Metalloid, z. B. Kohle, beigefügt wird, in die Gestalt des gewünschten Hartkörpers wird das Gemisch einer die Hartstoffbildung der Stoffteilchen vollendenden, etwa einstündigen Endbehandlung bei 1600-1900 C unterworfen. Der Formkörper ist jetzt gebrauchsfertig. Das Verfahren nach der Erfindung lässt sieh beispielsweise folgendermassen durchführen : Zur Herstellung eines einfachen Wolframkarbids wird von einem Gemisch von feingepulvertem metallischem Wolfram in Mengen von etwa 92. 5% und etwa 7. 5% Kohle ausgegangen. Dieses Gemisch wird etwa drei Stunden unter Erhitzung auf 18500 C karburiert und dann erkalten gelassen. Das hiedurch erhaltene Vorkarbid wird gemahlen und etwa noch fehlender Kohlenstoff beigefügt, um den theoretischen Kohlenstoff von 6. 12% sicherzustellen. Darauf wird das Gemisch bei etwa 17000 C zum zweiten Male karburiert. Dieser Vorgang kann auf einen Zeitraum von einer halben bis sechs Stunden beliebig lang ausgedehnt werden, entsprechend den jeweils verlangten Eigenschaften des Metalls. Nach dem Erkalten wird das Zwischenerzeugnis feingepulvert und gegebenenfalls Kohle zugefügt. Dieses Gemisch wird nunmehr zu dem gewünschten Körper geformt und schliesslich der letzten, die Hartbildung der Stoffteilchen vollendenden Karburierungsbehandlung unterworfen, indem es bei etwa 17500 C eine Stunde lang erhitzt wird. Hiedurch werden die Stoff teilchen verfestigt und erhalten ihren inneren Zusammenhang. Der Hartkörper ist sofort gebrauchsfertig und bedarf keiner Warmbehandlung. Die Herstellung von Silizide und Boride enthaltende Hartkörper findet in sinngemässer Weise statt. Der Gehalt an Silizium zur Herstellung von beispielsweise Wolfram-Siliziden hängt ab von der gewünschten Härte. Für besonders harte Silizide sind Gehalte von 10 bis 30% Silizium erforderlich (Gmelins Handbuch der anorganischen Chemie, 8. Auflage, Nr. 54, S. 204). Ein Wolfram-Borid (WB2) besitzt einen Borgehalt von 10. 6%, ein Vanadin-Borid (VB) einen Gehalt von 17. 7% Bor (Wedekind).
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von zähem Hartmetall und Hartkörpern aus Einzelkarbiden und gegebenenfalls Siliziden, Boriden od. dgl., bei dem drucklose Hitzebehandlungen stattfinden, dadurch gekennzeichnet, dass der metallische Ausgangsstoff, z. B. Wolfram, mit Kohle und den gegebenenfalls erforderlichen weiteren Metalloiden, nach einer bei 1. 700-20000 C etwa drei Stunden währenden EMI2.2 gleichartigen Verfahrensschritt bei 1400-1900 C für eine Zeitdauer von einer halben bis sechs Stunden je nach dem Grade der gewünschten Festigkeitseigenschaften des Fertigerzeugnisses und schliesslich nach Formung des gepulverten Gemisches, dem gegebenenfalls noch weiterhin fehlende Metalloide, z. B.Kohle, Silizium oder Bor, beigefügt werden, in die Gestalt des gewünschten Hartkörpers einer die Hartbildung der Stoffteilchen vollendenden, etwa einstündigen Endbehandlung bei 1600-1900 C unterworfen wird.
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