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Österreichische PATENTSCHRIFT ? 16034. VICKRRS SONS & MAXIM LIMITED m LONDON.
Schraubenverschluss für Geschütze.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schraubenverschluss für Geschütze der Art, bei denen der mit unterbrochenem oder Segmentschraubengewinde oder Schruabenringen versehene Verschlnssblock auf einem Arme drehbar befestigt ist, welcher seitlich am Ge- schutzrohr angelenkt ist ; die Gewindeteile am Verschlussblock sind dabei derart getaktet und angeordnet, dass der Block, unmittelbar nachdem man ihn behufs Entriegelung um
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seiner lagerstatt im Geschützrohre herausschwingen kann.
Die Drehung des Verschluss- blockes zum Zweck der Entriegelung wurde bisher durch Vermittelung einer llandkurhel am schwingenden Arme, dem Verschlussblockträger, und eines Verbindungsstückes (Stangen
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ist die Kurbel mit einem vorspringenden Zapfen dversehen, der unmittelbar in eine Rinne eines Armes auf der Rückseite des Verschlussblockes hineinragt, wobei die gegenseitige Lage der Rinne und der Kurbel eine derasrtige ist. dass die grösste mechanische Kraft zu Beginn der Entriegelungsbewegung des Verschlussblockes geäussert werden kann und ein
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In der beiliegenden Zeichnung ist eine Ausführungsform des Getriebes dargestellt, u. zw. verbildlicht Fig. 1 in Ansicht das Hinterende des Geschützrohres und Fig. 2 ist ein Grundriss dazu.
Fig. 3 veranschaulicht in Ansicht und Fig. 4 im Grundriss, zum Teil abgebrochen, den Schraubenverschlussblock mit dem mit einer Rinne versehenen Arme.
Fig. 5 und 6 stellen in End- und Seitenansicht die Kurbel dar und die Fig. 7 und 8 in entsprechenden Ansichten eine Abänderung dieser Kurbel.
A ist die Rohrwandung, B der mit Schraubengewinde versehene Verschlussblock und C der ausschwingbare Blockträger. Die Kurbel D sitzt drehbar auf dem Zapfen c des Träges ( und arbeitet in einer parallel zur Endfläche des Blockes liegenden Ebene. Aus dem freien Kurbetondo springt nach vorn, in der Richtung des Geschützrohres, der mit einem Reibungsröllchen d' versehene Zapfen d hervor und ruht in der Rinne b' des Armes b des Verschlussbtockes, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt. In der Zeichnung ist die Rinne 'in geradliniger Form dargestellt, man kann ihr aber auch, je nachdem dieses zweckdienlich sein sollte, andere Gestaltung geben.
Wie schon erwähnt, stehen die Kurbel d und die Rinne b'in solchem Lagerverhältnis zu einander, dass die grösste Kraft zu Beginn der Entriegelungsbowegung des Blockes dausgeübt werden kann und ein Verriegelungspunkt gegeben ist, wenn der Verschluss, wie in Fig. 1 dargestellt, geschlossen ist.
In dem dargestellten Ausführungsbeispiele ist die Kurbel d mit Schrägzähnen d2 vorsehen, die in eine Schrägverzahnung des Rades c eingreifen. Letzteres sitzt auf der vom handhebel C' zu drehenden Spindel c2. Wird der Hebel C' gedreht, so erfolgt dabei je nachdem, das Schliessen oder Öffnen des Geschützrohres. An Stelle der dargestellten Schrägverzahnung kann man auch andere Verzahuungsarten für das Getriebe wählen : ebenso wird man bei schweren Geschützen au Stelle des handhebels C' einen Schraubentrieb oder dgl. vorziehen.
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Weise in Vorbindung, dass der Zapfen e der gebräuchlichen Gleitschiene E der Feuervorrichtung in die Kulisse eingreift.
Im Falle, dass die Kurbel nicht dazu mitbenutzt werden soll, die Abziehvorrichtung zu spannen, wird man die Kulisse d3 auch fortlassen und der Kurbel die in Fig. 7 und 8 dargestellte Gestalt geben.
PATENT-ANSPRÜCHE:
1. Schraubenverschluss für Geschütze, bei welchem die Verschlussschraube die Drehung um ihre Längsachse von der vom Handhebel (C) aus zu drehenden Spindel (c2), auf welcher der Blockträger (Verschlussschraubenträger C) sitzt, erhält, dadurch gekennzeichnet, dass eine im Verschlussschraubenträger gelagerte Kurbel (D), welche von der Spindel (c2) durch Zahnräder (d2 c') Antrieb erhält, mit ihrem Zapfen (d) unmittelbar in eine Nut (b) in einem radialen Arme (b) der Verschlussschraube (B) eingreift, wobei die gegenseitige Lage der Kurbel und des radialen Armes derart gewählt sind,
dass bei völlig verriegeltem Verschiuss die Kurbel sich gegenüber dem radialen Arm im Verriogeinngspnnkt (in der Totpuuktlage) befindet und demnach beim Beginn der Entriegelungsbewegung durch die
Kurbel die grösste mechanische Kraft auf den radialen Arm der Verschlussschraube aus- geübtwerdenkann.