AT160307B - Verfahren zur Regelung und Erhaltung der Wirksamkeit von für die Behandlung von Leichtmetallen und deren Legierungen dienenden Bädern. - Google Patents

Verfahren zur Regelung und Erhaltung der Wirksamkeit von für die Behandlung von Leichtmetallen und deren Legierungen dienenden Bädern.

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AT160307B
AT160307B AT160307DA AT160307B AT 160307 B AT160307 B AT 160307B AT 160307D A AT160307D A AT 160307DA AT 160307 B AT160307 B AT 160307B
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bath
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    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22FCHANGING THE PHYSICAL STRUCTURE OF NON-FERROUS METALS AND NON-FERROUS ALLOYS
    • C22F1/00Changing the physical structure of non-ferrous metals or alloys by heat treatment or by hot or cold working
    • C22F1/04Changing the physical structure of non-ferrous metals or alloys by heat treatment or by hot or cold working of aluminium or alloys based thereon
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K11/00Resistance welding; Severing by resistance heating
    • B23K11/002Resistance welding; Severing by resistance heating specially adapted for particular articles or work
    • B23K11/004Welding of a small piece to a great or broad piece
    • B23K11/0046Welding of a small piece to a great or broad piece the extremity of a small piece being welded to a base, e.g. cooling studs or fins to tubes or plates
    • B23K11/0053Stud welding, i.e. resistive
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21DMODIFYING THE PHYSICAL STRUCTURE OF FERROUS METALS; GENERAL DEVICES FOR HEAT TREATMENT OF FERROUS OR NON-FERROUS METALS OR ALLOYS; MAKING METAL MALLEABLE, e.g. BY DECARBURISATION OR TEMPERING
    • C21D1/00General methods or devices for heat treatment, e.g. annealing, hardening, quenching or tempering
    • C21D1/34Methods of heating
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    • C21D1/46Salt baths

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Description


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  Verfahren zur Regelung und Erhaltung der Wirksamkeit von für die Behandlung von Leicht- metallen und deren Legierungen dienenden Bädern. 
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   Nach vorliegender Erfindung gelingt eine Regelung und Erhaltung der Wirksamkeit von zur Vergütung von Leichtmetallen geeigneten Bädern der genannten Art dadurch, dass man während des Betriebes saure Salze, säureabgebende oder andere alkalibindende Stoffe allmählich kontinuierlich oder diskontinuierlich dem Bade in solchen Mengen zugibt, dass entweder der Bildung alkalischer Stoffe in der Schmelze vorgebeugt wird oder gebildete alkalische Stoffe gebunden und hiedurch unschädlich gemacht werden. 



   Als geeignete Zusatzstoffe kommen z. B. Alkalimetaphosphate, Alkalipyrophosphate, saure Salze des Ammoniums und ähnlicher Basen, ferner neutrale Salze des Ammoniums, wie z. B. Ammoniumchlorid oder Ammoniumnitrat, in Betracht, welche letztere durch die basischen Stoffe unter Bindung des Alkali an den Säurerest des zugefügten Stoffes zersetzt werden. 



   Gut geeignete Zusätze sind u. a. auch Bichromate, z. B. Kalium-und bzw. oder Natrium-   biehromat.   



   Die Zusätze können in gewissen Zeitabständen erfolgen, z. B. derart, dass die jeweils gebildeten alkalischen Stoffe   unschädlich   gemacht werden. Man kann aber auch geringe Mengen von Zusatzstoffen laufend oder in kurzen Zeitabständen etwa in dem Masse, in dem die alkalischen Stoffe gebildet werden, in das Bad einführen. Bei erstgenannter Arbeitsweise kann man z. B. so vorgehen, dass man von Zeit zu Zeit feststellt, welche Mengen von alkalischen Stoffen gebildet worden sind und die Menge des zuzusetzenden Stoffs hienach bemisst. Hat man z. B. festgestellt, dass ein Bad nach längerer Benutzung   0'3% NaCOg   und   0'1%   Na20 enthält, so wird eine solche Menge des Zusatzstoffes (z. B. 



  Alkalichromate) zugefügt, dass die vorhandenen alkalischen Stoffe unschädlich gemacht, z. B. in neutrales Chromat übergeführt werden. 



   Bei Einführung von Bichromat in die   Schmelzbäder   bei den hauptsächlich in Betracht kommenden Arbeitstemperaturen, z. B. solchen von 400 bis 550  C, wird allerdings ein Teil des Bichromats unter Zersetzung von Nitrit aufgezehrt, was sieh durch Entwicklung nitroser Gase zu erkennen gibt. Dieser Übelstand wird erfindungsgemäss dadurch behoben, dass man das Biehromat in Mischung mit andern Badbestandteilen, z. B. Kaliumnitrat und bzw. oder Natriumnitrat, in das Schmelzbad einführt. Hiebei wird die Menge des Verdünnungsmittels so gewählt, dass die vorstehend   erwähnten   Zersetzungen unterbleiben. Im allgemeinen soll die Menge des   Verdünnungsmittels,   z. B. Alkalinitrat, mindestens das Fünffache der Menge des angewendeten Bichromats betragen. Das Gemisch von   Bichromat   und z. B.

   Alkalinitrat wird vorteilhaft durch Massnahmen, wie Zusammenschmelzen, Zusammenpressen, Eindampfen, einer die beiden Komponenten enthaltenden Lösung in den Zustand einer sehr innigen Mischung bzw. in handlicher Form, z. B. Formkörper von gewünschter Gestalt und gewünschtem Inhalt, gebracht. 



   Die Einführung des Salzgemisches in das Bad erfolgt zweckmässig bei Temperaturen, welche nicht erheblich, im allgemeinen nicht mehr als 1000 C über dem Schmelzpunkt des Badinhaltes liegen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Regelung und Erhaltung der Wirksamkeit von für die Behandlung von Leichtmetallen und deren Legierungen, namentlich Aluminium und Aluminiumlegierungen, dienenden, Alkalinitrate und bzw. oder Alkalinitrite enthaltenden Bädern, dadurch gekennzeichnet, dass den Bädern im Verlauf des Betriebes saure Salze, säureabgebende Stoffe oder andere alkalibindende Stoffe allmählich kontinuierlich oder diskontinuierlich in solchen Mengen zugegeben werden, dass hiedurch die Bildung bzw. Ansammlung alkalischer Stoffe in Mengen, welche die Wirksamkeit des Bades störend beeinflussen könnten, vermieden wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Zusatzmittel Bichromate, Metaphosphate der Alkalien oder des Ammoniums verwendet werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Zusatzmittel neutrale Salze des Ammoniums verwendet werden, welche durch die gebildeten alkalischen Stoffe unter Bindung des Alkalis an den Säurerest der Zusatzstoffe zersetzt werden.
    4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als Zusatzstoffe Biehromate verwendet werden mit der Massgabe, dass das Bichromat in Mischung mit andern Badbestandteilen, z. B. Alkalinitrat, in das Schmelzbad eingeführt wird, wobei die Mischung auf 1 Gewichtsteil Alkalibichromat zweckmässig mindestens 5 Gewichtsteile an andern Salzen, z. B. Alkalinitrat, enthält.
    5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatz des Salzgemisches bei Temperaturen erfolgt, die nicht erheblich, zweckmässig nicht mehr als 1000 C über dem Schmelzpunkt des Badinhalts liegen.
AT160307D 1936-12-31 1937-12-21 Verfahren zur Regelung und Erhaltung der Wirksamkeit von für die Behandlung von Leichtmetallen und deren Legierungen dienenden Bädern. AT160307B (de)

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DE201360X 1936-12-31
DED74553D DE752422C (de) 1936-12-31 1937-02-10 Verfahren zur Behandlung von Leichtmetallen in Nitrate bzw. Nitrat-Nitrit-Gemische und Bichromat enthaltenden Schmelzbaedern

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT129294B (de) * 1929-12-11 1933-07-25 Ig Farbenindustrie Ag Verfahren zum Schutz von Magnesium und Magnesiumlegierungen gegen den Angriff von Heizbädern aus Salzschmelzen.
US1840562A (en) * 1931-02-20 1932-01-12 Aluminum Co Of America Method of heat-treating aluminum and articles thereby

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GB508541A (en) 1939-06-29
CH201360A (de) 1938-11-30
DE752422C (de) 1952-11-04
FR831403A (fr) 1938-09-02

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