AT159848B - Elektrodenanordnung zur Erzielung eines scharf begrenzten Elektronenbrennflecks in Kathodenstrahlröhren, insbesondere für Fernsehzwecke. - Google Patents

Elektrodenanordnung zur Erzielung eines scharf begrenzten Elektronenbrennflecks in Kathodenstrahlröhren, insbesondere für Fernsehzwecke.

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AT159848B
AT159848B AT159848DA AT159848B AT 159848 B AT159848 B AT 159848B AT 159848D A AT159848D A AT 159848DA AT 159848 B AT159848 B AT 159848B
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektrodenanordnung zur Erzielung eines seharf begrenzten   Elektronenbrennfleeks   in Kathoden-   strahlröhren,   insbesondere für Fernsehzweeke. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 und 8 gebildet. Der innere Durchmesser der   trichterförmigen   Elektrode 6 kann so weit bemessen werden, dass auch eine Veränderung der Apertur bei der Modulation, die z. B. an der   Elektrode 4 eingeführt   wird, keine Berührung zwischen dem Strahl und der Elektrode 6 mit sich bringt. 



   An Stelle der Trichterelektrode 6 kann auch eine Folge von Elektroden verwendet werden, deren lichte Weite mit zunehmendem Abstand von der Blende zunimmt. Dabei befindet sich die der Blende zunächst liegende Elektrode auf negativem Potential gegenüber der Blende. Die im Strahlengang folgenden Elektroden können an mit der Entfernung von der Blende stufenweise positiver werdenden Potentialen liegen. 



   Bei einer praktisch benutzten Röhre wurden die   rotationssymnietrichen   Elektroden 1 bis 8 der 
 EMI2.1 
 
Elektroden 7 und 8 = + 600 bzw. + 5000 Volt. 



   Eine   Trichterelektrode   von der in der Figur dargestellten Art ist besonders vorteilhaft. An Stelle einer solchen   Triehterelektrode   kann aber auch eine anders geformte Hilfselektrode hinter der abzubildenden Blende Verwendung finden, wenn nur dafür gesorgt wird, dass diese Elektrode so bemessen, vorgespannt und angeordnet ist, dass der Durchgriff von in Strahlrichtung auf die abzubildende Blende folgenden positiven Elektroden auf die Öffnung der Blendenelektrode so gering ist, dass die dort ausgelösten Sekundärelektronen von der Hilfselektrode zurückgehalten werden. Ist diese Bedingung erfüllt, so werden für die elektronenoptische Abbildung der Blende praktisch nur die durch die Blende ungehindert hindurchtretenden Elektronen benutzt, so dass die Abbildung der Blende stets hinreichend scharf ist. 



   Verwendet man an Stelle der Trichterelektrode eine Zylinderelektrode, so muss sie, wenn die zwischen ihr und der   nächstfolgenden   Elektrode entstehende Linse den gleichen Durchmesser besitzen soll wie im Falle der Verwendung einer Triehterelektrode, denselben   Innendurchmesser   besitzen wie die weite Öffnung der Triehterelektrode. Um aber bei gleichem Potential an der Zylinderelektrode und der nachfolgenden Elektrode   bezüglich   des Durehgriffs dieselbe Wirkung wie bei einer   Triehterelektrode   zu erzielen, muss die Zylinderelektrode entsprechend länger und bzw. oder ihr Potential negativer gewählt werden. Das letztere gilt auch für den Fall der Verwendung einer Blendenelektrode, die denselben Durchmesser besitzen soll wie die weite Öffnung   der Triehterelektrode.   



   Als weitere Möglichkeit zur Verhinderung oder Herabsetzung der Sekundärelektronenemission kann in Strahlrichtung hinter der Blende, an der die Elektronen ausgelöst werden, eine weitere Blende grösserer Öffnung angeordnet werden, die sieh vorzugsweise auf gleichem Potential befindet wie die erstere, und deren Öffnung bis dicht an den Strahl herangeführt werden kann. Diese Zusatzblende, die vorzugsweise ohne Verwendung einer besonderen Einschmelzung direkt an der Hauptblende befestigt wird, hat die Eigenschaft, die durch den Primärstrahl an der Hauptblende ausgelösten und nach allen Richtungen streuenden   Sekundärelektronen   abzufangen und nur den geringen Anteil an Sekundärelektronen hindurchzulassen, die sowieso in Richtung des Kathodenstrahles fliegen. 



   In der Fig. 2 ist eine beispielsweise Ausführungsform einer solchen Anordnung dargestellt. Die von der Kathode K ausgehenden Elektronen verlaufen bei Verwendung geeigneter Potentiale an den Elektroden   lF, A,   B, C. D und E in der Weise, wie durch die punktierten Linien S angedeutet ist. Mit C ist die Blende, deren Öffnung durch die Hauptlinse HL auf dem nicht dargestellten Schirm abgebildet wird, bezeichnet. Die an der Öffnung von C entstehenden und nach verschiedenen Richtungen streuenden Sekundärelektronen e werden durch die Blende Z zum grössten Teil zurückgehalten, so dass sie das Bild der Öffnung von   C   in der   Schirmebene   nicht beeinträchtigen können.

   Eine Anordnung mit einer die streuenden Sekundärelektronen fangenden Blende kann gegebenenfalls mit an sieh bekannten Mitteln zur Desaktivierung der von den Elektronen getroffenen Stellen kombiniert werden. Z. B. können die Blendenöffnungen und ihre Umgebung zusätzlich aufgerauht oder mit Kohleüberzügen versehen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Elektrodenanordnung zur Erzielung eines scharf begrenzten   Elektronenbrennflecks   in Kathodenstrahlröhren, insbesondere für Fernsehzweeke, bei der in der Elektronenflugrichtung hinter der abzubildenden Blende eine Elektrode auf gegenüber der Blende negativem Potential angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass diese Elektrode den Durchgriff einer oder mehrerer weiterer in Elektronenflugriehtung folgender Elektroden positiven Potentials auf die abzubildende Blendenöffnung soweit herabsetzt, dass die an der abzubildenden Blendenöffnung ausgelösten   Sekundärelektronen   zurückgehalten werden.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die auf die abzubildende Blende (5 in Fig. 1) folgende Elektrode (6) die Form eines Trichters besitzt, dessen engere Öffnung der abzubildenden Blende (5) zugekehrt ist. <Desc/Clms Page number 3>
    3. Abänderung der Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an Stelle der Trichterelektrode (6) eine Folge von Einzelelektroden tritt, deren lichte Weite mit zunehmendem Abstand von der Blende (5) zunimmt.
    4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass von den die Trichterelektrode ersetzenden Einzelelektroden die der abzubildenden Blende (5) am nächsten liegende Einzelelektrode sieh auf negativem Potential gegenüber der Blende (5) befindet und die folgenden Einzelelektroden mit zunehmendem Abstand von der Blende (5) an stufenweise in positiver Richtung zunehmenden Potentialen liegen.
    5. Anordnung nach den Ansprüchen 2,3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die weite Trichter- öffnung einen Durchmesser besitzt, der gross ist gegenüber dem Strahldurchmesser an der betreffenden Stelle des Strahlenganges.
    6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Sekundärelektronen ab- fangende Hilfsblende (Z in Fig. 2) an der abzubildenden Hauptblende (C) unmittelbar bfhsfigt ist.
    7. Anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die lichte Weite bzw. die kleinste lichte Weite der auf die abzubildende Öffnung der Blende (5 in Fig. 1 bzw. C in Fig. 2) folgenden Elektrode (6 in Fig. 1 bzw. Z in Fig. 2) so gross ist, dass dieselbe auch bei Vergrösserung der Apertur des Strahls infolge der Strahlmodulation nicht vom Strahl selbst getroffen wird. EMI3.1
AT159848D 1937-06-24 1937-12-20 Elektrodenanordnung zur Erzielung eines scharf begrenzten Elektronenbrennflecks in Kathodenstrahlröhren, insbesondere für Fernsehzwecke. AT159848B (de)

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