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Oberflurwasserpfosten mit einem herablaBbaren Schutzmantel.
Bei einem bekannten Wasserpfosten mit einem herablassbaren Schutzmantel geschieht die Befestigung des Haubendeckel mit dem Ventilkopfstück durch ein im Innern angeordnetes Zwischenglied derart, dass die Befestigungsschraube von aussen nicht zugänglich ist. Dieser Befestigungseinrichtung haftet aber der Nachteil an, dass die die Riegel der Verriegelungsvorrichtung für den Schutzmantel tragende Spindel, die in dem Haubendeckel gelagert ist, je nach der Stellung der Wasserpfostenspindel und des mit ihr verbundenen Haubendeckel, grossen Verlagerungen in bezug auf die Richtung der Sehlaucbabgänge ausgesetzt ist.
Abgesehen davon, treten auch je nach der im Haubendeckel angewendeten Kraft bei Schliessung des Wasserpfostenventiles weitere Verlagerungen der Spindel der Verriegelungsvorrichtung ein, da die Kegelliderung aus praktischen Gründen aus nachgiebigem Werkstoff, wie Gummi und Leder, besteht. Die Verlagerungen können sich sogar derart auswirken, dass das der Betätigung der Verriegelungsvorrichtung dienende Ende der Spindel entgegengesetzt der Normalstellung zu stehen kommt, wodurch die Bedienung des Wasserpfostens erschwert wird (Fig. 6). Als Normalstellung der Spindel ist ihre Stellung senkrecht zur Ebene der oberen Schlauchabgänge anzusehen (Fig. 4).
Die als äusserst noch zulässige Stellung der Spindel muss derart sein, dass das Betätigungsende der Spindel nicht mehr als 45 von der Normalstellung versetzt zu stehen kommt (Fig. 5).
Diesen Übelstand behebt die Erfindung. Sie besteht darin, dass die Verbindung des Haubendeckels mit der Wasserpfostenspindel durch eine vielflächige oder vielzackige Mitnehmerscheibe erfolgt, die in die eine entsprechende Gestalt aufweisende Innenseite der Nabe des Haubendeckel eingreift.
Diese Verbindung gestattet, die eingetretene Verlagerung der Spindel der Verriegelungsvorrichtung durch Umsetzen des Haubendeckel zu berichtigen. Da die Umsetzung des Haubendeckel erst bei herabgelassenem Schutzmantel, also von Unbefugten nicht vorgenommen werden kann, und die Bedienung und Wartung der Wasserpfosten Sache der Feuerwehr oder einer Behörde ist, die beide verpflichtet sind, die Kontrolle und Wartung der Wasserpfosten auszuüben, so ist durch die Erfindung auf einfachste Art und Weise ermöglicht, die Stellung der Verriegelungsvorrichtungsspindel in richtiger Lage zu halten.
Die Zeichnung zeigt den Oberflurwasserpfosten mit einem herablassbaren Schutzmantel.
In der Fig. 1 sind Haubendeckel, Deckelnabe und Mitnehmerscheibe gemäss der Erfindung im Aufriss und in der Fig. 2 im Grundriss dargestellt ; aus der Fig. 3 ist eines der Ausführungsbeispiele für eine mehrzackige Formung der Mitnehmerscheibe und der Innenseite der Deckelnabe zu ersehen ; Fig. 4 zeigt die richtige Stellung der Spindel der Verriegelungsvorrichtung im Grundriss, Fig. 5 die allenfalls noch zulässige Stellung der Verriegelungsvorrichtungsspindel im Grundriss und Fig. 6 die bisher mögliche, fehlerhafte Stellung der Verriegelungsvorrichtungsspindel im Grundriss.
Durch die sondergeformte Mitnehmerseheibe h wird erreicht, dass die Stellung des Bedienungsdrei-oder vierkantes der Verriegelungsspindel b in eine Stellung gebracht werden kann, die immer deren Zugänglichkeit gewährleistet.
Durch die erfindungsgemässe, auf der Wasserpfostenspindel n befestigte vielflächige oder vielzackige Mitnehmerscheibe h, die in die entsprechend ausgebildete Innenseite k der Nabe i des Haubendeckels d eingreift, wird auch erreicht, dass sie nachträglich an den bereits eingebauten Oberflurwasserpfosten mit herablassbarem Schutzmantel e angebracht werden kann. Allerdings muss dann der vorhandene Haubendeckel durch einen solchen, dessen Nabeninnenseite eine Form der Mitnehmerscheibe entsprechend aufweist, ausgewechselt werden.