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Zentrifugalabwasserpumpe mit senkrechter Antriebswelle.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zentrifugalabwasserpumpe mit senkrechter Antriebswelle, bei welcher zur Drehung der Rührvorrichtung ein die Antriebswelle umhüllendes drehbares Schutzrohr angeordnet ist. Pumpenausführungen der vor erwähnten Art führen zu Schwierigkeiten, wenn es sich um Pumpen grosser Bauhöhe handelt, d. h. wenn die Flüssigkeit aus verhältnismässig tief gelegenen
Gruben oder Behältern auf grössere Förderhöhe gefördert werden muss. Man denke beispielsweise an die Verwendung derartiger Pumpen in der Landwirtschaft aber auch in der Industrie, Zuckerfabriken, Papierfabriken, an die chemische Industrie, an Krankenhäuser, an Wohnhäuser mit tiefliegenden
Kellerräumen usw. Die Schwierigkeiten bestehen darin, dass die langen Wellen und Rohre insbesonders nach längerem Betrieb Vibrationserscheinungen zeigen.
Man hat diesen Schwierigkeiten dadurch zu begegnen versucht, dass man Zwischenlager zwischen dem drehbaren Schutzrohr und der drehbaren Antriebswelle eingeschaltet hat. Indessen erfüllen diese Zwischenlager nicht den gewünschten Zweck, wenn das drehbare Schutzrohr über die ganze Länge frei angeordnet bleibt. Man muss daher auch das Sehutzrohr in am Förderrohr angebrachten Zwischenlagern festlegen, was an sich ebenfalls bekannt ist.
Die Erfindung bezieht sich nun auf eine besonders zweckmässige Ausbildung einer solchen Zwischenlagerung.
Diese besteht darin, dass für das Zwischenlager ein unterteiltes Schutzrohr derart Verwendung findet, dass der gleiche Lagerkörper, der für die innere Zwischenlagerung der Welle in dem Schutzrohr dient, auch zur Aussenlagerung des Sehutzrohres in seinen Tragstützen benutzt wird.
Weitere Einzelheiten der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung mehrerer Ausführungsbeispiele hervor, die in den Zeichnungen wiedergegeben sind.
Es zeigen Fig. 1 die äussere Ansicht einer Pumpe gemäss der Erfindung. Fig. g einen Schnitt durch ein Zwischenlager, Fig. 3 einen Schnitt durch ein Zwischenlager in anderer Ausführung.
Bei der in Fig. 1 wiedergegebenen Anordnung ist ein drehbares Pumpengehäuse 1 vorgesehen, das in der in Fig. 1 gezeigten Stellung mit der Rühröffnung 2 eine Verbindung zu dem feststehenden Förderrohr 3 herstellt. Die Rührstellungen ergeben sich durch Verschwenken des Pumpengehäuses 1 um nahezu 3600 und damit eine derartige Drehung des Gehäuses möglich ist, ist ein Dreh-oder Schutzrohr vorgesehen.
Dieses Schutzrohr besteht nach der Erfindung aus zwei Hälften 4 und 5, die mit dem Lagerkörper 6 fest verbunden sind. Der Lagerkörper 6 ist durch den Stützarm 7 gegen das Förderrohr 3 abgestützt, kann sich aber in diesem Stützarm drehen.
Das Dreh- oder Schutzrohr 4 und 5 ist mit dem Pumpengehäuse 1 fest verbunden und das obere Ende des Drehrohres dreht sich in dem Hals der Konsole 8. Unterhalb dieses Halses ist ein Handgriff oder Hebel 9 angeordnet, der mit dem Dreh-oder Schutzrohr verbunden ist und die gewünschte Verdrehung des Schutzrohres und damit des Pumpengehäuses mit der Rühröffnung vermittelt. An dem Handgriff oder Rührhebel 9 sind die Schmierstellen für das oder die Zwischenlager vorgesehen. Schmierröhrchen 10 fördern das Schmiermittel zu den Zwischenlagern, sie drehen sich also mit dem Drehrohr 5, 4.
Das in Fig. 2 in grösserer Schnittdarstellung wiedergegebene Zwischenlager besteht aus zwei Hälften 11 und 12. In der Teilfuge zwischen diesen beiden Hälften ist ein elastischer Dichtungskörper 13 beispielsweise aus Filz vorgesehen, der verhindert, dass das in das Lager gepresste Schmiermittel an der Antriebswelle 14, die zur Rührvorrichtung innerhalb des Pumpengehäuses führt, herunterläuft. Durch
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eine flanschartige Verstärkung 15 werden die Lagerhälften und die an diesen beispielsweise durch Verschraubung befestigten Schutzrohrhälften 4 und 5 zusammengehalten und zugleich in dem am Förderrohr 8 befestigten Stützarm 7 zentriert.
Ausser dem Schmierröhrehen 10 ist'noch ein zweites Schmier- röhrchen 10'angedeutet, das durch die flanschartige Verstärkung M hindurchgeführt ist und das Schmiermittel zu einem, weiter zu denkenden zweiten Zwischenlager leitet.
Bei dem Ausführungsbeispiel in Fig. 3 ist die Lagerung vermittels eines Querkugellagers 16 bewirkt. Ferner sind zwei elastische Dichtungen 17 ober-und unterhalb des Querkugellagers 16 vorgesehen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Zentrifugalabwasserpumpe mit senkrechter Abtriebswelle, bei welcher zur Drehung der Rührvorrichtung ein die Antriebswelle umhüllendes drehbares Sehutzrohr mit einem Zwischenlager für die Antriebswelle angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Zwischenlager in einem unterteilten Schutzrohr derart vorgesehen ist, dass der gleiche Lagerkörper, der für die innere Zwischenlagerung der Welle im Schutzrohr dient, auch zur Aussenlagerung des Schutzrohres in seinen Tragstützen ausgenutzt wird.