AT158694B - Tragbare Vorrichtung zum Aufsuchen der ein elektrisches Wechselfeld beeinflussenden Eigenschaften des Untergrundes der Erdoberfläche. - Google Patents

Tragbare Vorrichtung zum Aufsuchen der ein elektrisches Wechselfeld beeinflussenden Eigenschaften des Untergrundes der Erdoberfläche.

Info

Publication number
AT158694B
AT158694B AT158694DA AT158694B AT 158694 B AT158694 B AT 158694B AT 158694D A AT158694D A AT 158694DA AT 158694 B AT158694 B AT 158694B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
receiver
transmitter
sensitivity
galvanometer
setting
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
August Ruhl
Ludwig Dr Machts
Richard Machts
Bernhard Nickel
Original Assignee
August Ruhl
Ludwig Dr Machts
Richard Machts
Bernhard Nickel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by August Ruhl, Ludwig Dr Machts, Richard Machts, Bernhard Nickel filed Critical August Ruhl
Application granted granted Critical
Publication of AT158694B publication Critical patent/AT158694B/de

Links

Landscapes

  • Geophysics And Detection Of Objects (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Tragbare Vorrichtung zum Aufsuchen der ein elektrisches Wechselfeld beeinflussenden Eigen- schaften des Untergrundes der Erdoberfläche. 



   Es ist bereits bekannt, zum Zwecke des Aufsuchens von Inhomogenitäten des Erdreiches oder von erhöht leitfähigen   Einschlüssen   und ihrer örtlichen Lage ein hochfrequentes Wechselfeld im Erdboden zu erzeugen und dann durch Beobachtung des Wertes bestimmter Feldgrössen und insbesondere durch gegenseitigen Vergleich dieser Werte an verschiedenen Stellen Anhaltspunkte für jene das elektrische Wechselfeld beeinflussenden Eigenschaften des Untergrundes zu gewinnen. 



   Obwohl die   theoretischen   Voraussetzungen für ein erfolgreiches Arbeiten auf diesem Gebiet nicht unbekannt sind, stellen sich in der Praxis doch sehr erhebliche Schwierigkeiten ein, und es ist bisher ein vollkommen befriedigendes Gerät oder Verfahren nicht bekannt. 



   Die Bodenverhältnisse sowie auch die Arbeitsbedingungen sind so verschiedenartig, die Zahl der Fehlerquellen so gross, dass eine grosse Anzahl von Massnahmen zusammenwirken müssen, um brauchbare Ergebnisse zu zeitigen. Oft kommt es hiebei auf die glückliche Auswahl einzelner, unter andern Umständen vielleicht belangloser oder für gewöhnlich als andern Massnahmen gleichwertig erachteter Mittel an. 



   Die vorliegende Erfindung will ein Gerät schaffen, mit dem wohl nicht sämtliche Fragen nach dem Aufbau und den Eigenschaften des Untergrundes zu beantworten sind, welches aber gestattet, 
 EMI1.1 
 Hilfsmitteln oder Einrichtungen Angaben über das Vorhandensein, den Verlauf und mindestens die waagrechten Abmessungen von Inhomogenitäten oder Einschlüssen des Untergrundes zu machen. 



   Um diese Aufgabe zu lösen, muss das Gerät ein leicht tragbares sein, damit die Beobachtungen während der Fortbewegung über dem Gelände in ununterbrochener Folge gemacht werden können, Zeit gespart wird und   Beobachtungslüeken   vermieden werden. Ferner muss das Gerät in sich Sender und Empfänger vereinigen, damit Unabhängigkeit von Sendestationen und von den Einflüssen des zwischen einem mehr oder minder fernen Sender und dem Empfänger liegenden Raumes erreicht wird. 



  Ferner wird hiebei auch ein unveränderlicher Abstand zwischen Sender und Empfänger vorsehbar, wodurch überhaupt erst völlige Konstanz der Beobachtungsbedingungen in den Bereich der Möglichkeit rückt. 



   Diese Massnahmen sind je für sich auch für ähnliche Zwecke bereits bekannt. Ebenso ist es auch bekannt, die Ebene des Senderahmens rechtwinklig zu der des Empfangsrahmens anzuordnen, um so zu erreichen, dass die Ebene des letzteren nicht von den Kraftlinien des Primärfeldes des Senders, vielmehr nur von denen eines im Untergrund erregten Sekundärfeldes oder von reflektierten Kraftlinien geschnitten wird. 



   In ihrer Vereinigung jedoch und insbesondere in ihrer Verfeinerung durch hinzutretende Merkmale sind diese Massnahmen jedoch von so grosser Bedeutung für die Lösung der gestellten Aufgabe, dass eben ihre Vereinigung nicht als naheliegend bezeichnet werden kann. 



   Das Wesen der Erfindung besteht somit darin, dass bei einer tragbaren Vorrichtung zum Aufsuchen der ein elektrisches Wechselfeld beeinflussenden Eigenschaften des Untergrundes, die aus einem Tragrahmen mit verhältnismässig schwachem Sender und hochempfindlichem Empfänger besteht, der 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Sender und der Empfänger um parallele, waagrechte Achsen schwenkbar an dem Tragrahmen befestigt und die Trageinrichtung nebst den zur Bedienung von Sender und Empfänger dienenden Einstellmittel derart angeordnet sind, dass die Handhabung des Geräts ohne kapazitive Beeinflussung der Gesamtanordnung erfolgen kann. 



   Bei den hohen   Empfindlichkeitsanforderungen,   die gestellt werden müssen, genügt die Verschwenkung allein der Rahmen nicht. 



   Es hat sich ferner bei Versuchen gezeigt, dass der gegenseitige Abstand zwischen Sender und Empfänger nicht belanglos ist. Ein Bestwert der Empfindlichkeit ist nur bei einer bestimmten Entfernung vorhanden, ohne dass im voraus angegeben werden könnte, unter welchen Bedingungen und etwa bei welcher Wellenlänge ein bestimmter Abstand zu einem Bestwert führt. Darum kann es von Vorteil sein, den Abstand verstellbar zu machen. 



   Es ist ferner nicht unwesentlich, wie die Stärke des Senders und die Verstärkung des Empfängers gewählt wird. Eines der Hauptprobleme auf diesem Gebiet besteht ja darin, die Einrichtung so hochempfindlich zu machen, dass sie auf sehr kleine Störungen des Senderfeldes vom Untergrund her noch anspricht, ohne dass sie aber zu empfindlich gegenüber unmittelbaren Einflüssen des Senders oder son-   stigen Störungen   ist. Es hat sich gezeigt, dass der richtige Weg der ist, einen Sender mit geringer Leistung und einen Empfänger mit sehr grosser Verstärkungsleistung zu verwenden.

   Ist nämlich bei Einstellung auf   Mindestempfang   der Empfangsrahmen etwa rechtwinklig gegen die Ebene des Senderrahmens gerichtet, so bedeutet das, dass der Empfänger die grösste Empfangsintensität gerade in Richtung vom Sender besitzt und nur deswegen nichts oder fast nichts empfängt, weil der Sender in 
 EMI2.1 
 ausschliesslich für die von Rahmen zu Rahmen gehende Strahlung. Daneben gibt es aber schwer beherrschbare und kaum ganz ausschaltbare Energieströme, die in Wellenform von andern strahlungsfähigen Teilen des Senders als von seinem Rahmen ausgehen und infolge der an sich empfangsempfindlichen Stellung der Empfangsantenne von dieser und von sonstigen empfangsfähigen Teilen des Empfängers aufgenommen werden und in dem Empfänger Störschwingungen hervorrufen könnten.

   Je schwächer der Sender, um so geringer sind diese durch Rahmeneinstellung nicht ausschaltbaren Störströme. 



   Es hat sich ferner gezeigt, dass es in der Regel am günstigsten ist, wenn von den vielen Möglichkeiten, die Rahmen etwa senkrecht zueinander einzustellen, diejenige ausgewählt wird, bei der der Senderahmen etwa senkrecht zum Erdboden und der Empfangsrahmen etwa waagrecht steht. Dies entspricht nicht nur den im vorhergehenden Absatz hervorgehobenen Verhältnissen, sondern auch der Erfahrung der bisherigen Versuche, denn bei dieser Rahmenstellung ergeben sich die geringsten Schwankungen der Anzeige des Galvanometers, wenn kleine Pendelungen des Gerätes beim Tragen vorkommen. 



  Wendet man z. B. senkrechte Stellung beider Rahmen an, so kommt das Galvanometer kaum zur Ruhe, während das Gerät über das Gelände getragen wird. 



   Dies schliesst freilich nicht aus, dass für Senderfälle oder Vergleichsversuche gekreuzte Rahmen mit wahlweise einschaltbaren Wicklungen vorgesehen werden. 



   Nach den gemachten Erfahrungen empfiehlt es sich, im Empfänger vier je für sich einzeln genauestens abstimmbar Hochfrequenzkreise zu verwenden, deren letzterer induktiv mit der Niederfrequenzstufe gekoppelt ist. Eine gemeinsame Abstimmung aller Hochfrequenzkreise muss mit Rücksicht auf die grosse Empfindlichkeit des Gerätes so lange trotz verlockender Einfachheit der Bedienung ausser Betracht bleiben, als nicht ideal übereinstimmende Kondensatoren erhältlich sind.

   Das Gleiche gilt für den Gedanken, die Abstimmung des Senders und des Empfängers auf verschiedene Frequenzen durch gemeinsamen Antrieb vorzunehmen, da derzeit Kondensatoren mit übereinstimmender Abstimmkurve für Sender und Empfänger kaum erlangbar sind. 
 EMI2.2 
 kopplung, vorgezogen werden, weil sie zuverlässig stabil ist, während dies bei der Widerstandskopplung nicht der Fall ist ; ausserdem ergibt sie auch ein geringeres Baugewicht. 



     Zweckmässig   wird ein Sender ohne Modulation verwendet. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, dass auch mit Modulation   oder Überlagerungsschwingung   gearbeitet werden könnte. Hingegen ist es nach den bisherigen Erfahrungen Bedingung für das Arbeiten des Gerätes, dass beide Teile des Gerätes durch   Rückkopplung   zum Schwingen gebracht werden. Während der Messungen hat die Einstellung der   Rückkopplung   unverändert zu bleiben. 



   Die Empfindlichkeit des Empfängers soll regelbar sein. Hiezu bieten sich verschiedene Wege. 



  Man könnte die Verstärkung im   Niederfrequenzteil regeln   oder den Kopplungsgrad zweier Hochfrequenzkreise ändern. Am zweckmässigsten erscheint ein Verstimmen des ersten Hochfrequenz- (Abstimm-) Kreises durch Änderung der Dämpfung. 



   Da das Gerät gemäss der   Erfindung grundsätzlich   zur   Intensitätsmessung   dient, ist besonders mit Rücksicht auf die hohe Empfindlichkeit ein Mittel zur ständigen   Nachprüfung   der vorhandenen Empfindlichkeit und der Konstanz der Anzeigen von ausschlaggebender Bedeutung. 



   Zu diesem Zwecke wird gemäss der Erfindung im Empfänger oder im Raum zwischen Sender und Empfänger eine verhältnismässig kleine Metallmasse (Platte od. dgl.) schwenkbar oder verschiebbar 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 angebracht. Wird zum Zweck der Empfindlichkeitsprüfung die Lage oder der Abstand jener Masse von den übrigen Teilen des Gerätes jedesmal um den gleichen Betrag verändert, so wird damit jedes- mal eine gleiche Störung des Empfanges   willkürlich   erzeugt. Es muss dann jedesmal der gleiche Aus- schlag des Anzeigeinstruments erfolgen, vorausgesetzt dass noch die gleiche Empfindlichkeit vor- handen ist, also z. B. die   Empfindlichkeitseinstellung   und die Batteriespannungen keine Veränderung erfahren haben.

   Zweckmässig wird man die Empfindlichkeitsprüfung   natürlich   nicht gerade im Bereich einer sehr erheblichen Störungsquelle aus dem Untergrund oder der Umgebung vornehmen, weil dadurch immerhin zusätzliche Momente auftreten können, die das Bild beeinflussen. 



   Es ist bemerkenswert, dass die erwähnte Einrichtung zur   Empfindlichkeitsprüfung   zugleich eine sehr scharfe Prüfung der Einstellung von Sender und Empfänger auf Mindestempfang ist. 



   Ist diese Einstellung gut erfolgt, so ergibt sich bei der Empfindlichkeitsprüfung stets ein posi- tiver Ausschlag des Instrumentes. Weicht die Minimumeinstellung aber auch nur einigermassen beacht- lich vom richtigen Wert ab, so ergibt sich ein negativer Ausschlag des Instrumentes, gleichgültig nach welcher Seite die Einstellung vom richtigen Wert abwich. 



   Ist die Minimumeinstellung in Ordnung, so ist bei der Empfindlichkeitsprüfung ein stets gleich grosser Ausschlag (eben als Kontrolle) zu fordern, u. zw. sowohl von der Nulleinstellung des Instrument- anzeigers aus wie auch von einem andern Skalenwert aus. 



   Die Prüfung der Minimumeinstellung und die der Empfindlichkeit ergänzen sich also gegen- seitig. 



  Die Prüfbarkeit der Empfindlichkeit und die sich daraus im Verein mit der Einstellbarkeit der- selben ergebende Möglichkeit einer Eichung des Gerätes führt dazu, dass nicht nur im Verlaufe eines kurzen Versuches relativ vergleichbare Messwerte angezeigt und abgelesen werden, sondern dass während der ganzen Dauer der Benutzung des Gerätes zu verschiedenen Zeiten und an beliebigen Orten stets
Werte nach gleichem oder vergleichbarem Massstab erhalten werden. Dies ist begreiflicherweise von hoher Bedeutung für die   Auswertung aller Beobachtungsergebnisse.   



   In diesem Zusammenhang bedeutet es einen weiteren Schritt der Vervollkommnung, dass der
Galvanometerstromkreis mit einer   Gegenstromschaltung versehen ist, welche   dazu dient, mit Hilfe eines Gleichstroms, also ohne jede Beeinflussung des übrigen Gerätes, den Zeiger auf Null oder auf einen beliebigen günstigen Skalenwert zu bringen. Um so leichter werden dann die Anzeigen ablesbar und auswertbar. Es sind Kompensationsschaltungen zu ähnlichen Zwecken zur Genüge bekannt, doch eignet sich kaum eine andere Massnahme so gut für den hier vorliegenden Zweck als eben die Gegen- stromschaltung. 



   Zweckmässig werden zwei Galvanometer mit verschiedenem Messbereich, etwa im Verhältnis
1 : 4, hintereinandergeschaltet, so dass auf dem einen grobe und auf dem andern feine Ablesungen gemacht werden können. Die   elektrometrische Übersetzung   des einen für grobe Ablesungen bestimmten
Instrumentes wird zweckmässig stufenweise umschaltbar vorgesehen, so dass man vor einer etwa nötig werdenden Umstellung der Empfindlichkeit sich ein Bild von deren Grössenordnung machen kann. 



   Vorteilhaft für die Überwachung und Einstellung des Gerätes ist es, wenn der Empfänger mit 
 EMI3.1 
 flusses der   Verbindungsschnüre   unzweckmässig. 



   Es ist schliesslich noch auf einige Massnahmen hinzuweisen, die nur anscheinend mehr baulicher Natur sind, in Wirklichkeit aber ebenfalls von grösster Bedeutung für die praktische Arbeit mit dem Gerät sind. 



   Ebenso wie die kleine Metallmasse des Empfindlichkeitsprüfers, wenn sie in dem Bereich zwischen Sender und Empfänger bewegt wird, bereits die Anzeige beeinflusst, würde die Bedienung der Einstellknöpfe des Empfängers und der zur Minimumeinstellung erforderlichen Schwenkvorrichtung mit der Hand die Anzeigen kapazitiv stören. Der ganze Raum zwischen den zueinander parallelen, senkrechten, Sender und Empfänger einschliessenden Ebenen muss während der Benutzung des Gerätes frei von veränderlichen Kapazitäten bleiben. Aus diesem Grunde werden zum Tragen des Gerätes grundsätzlich zwei ausserhalb jenes Bereiches am Gerät befestigte Traggriffe vorgesehen, so dass keiner der Träger den genannten Bereich zu betreten braucht.

   Ferner werden die Zeigernullstellung, die Empfindlichkeitseinstellung sowie auch die Minimumeinstellung (Schwenkvorrichtung) mit isolierten, nichtleitenden Fernantrieben versehen, die von den ausserhalb des erwähnten Bereiches liegenden Seiten des Gerätes aus bedient werden können. Vorzugsweise wird hiebei auch der Ferntrieb für die Minimumeinstellung, d. h. für die Verschwenkung des Senders auf die Empfängerseite geführt, damit von dort aus alle zur Einstellung des Gerätes erforderlichen Handgriffe vorgenommen werden können. 



   Da während des Tragens und Ablesens des Instrumentes nach Möglichkeit die Lage desselben im Raum unverändert bleiben soll, hat es sich als äusserst ratsam erwiesen, die Traggriffe oberhalb des Schwerpunktes und in Kugellagern drehbar zu befestigen, weil dann das Gerät ruhig senkrecht hängt und nicht durch   unwillkürliche   Drehbewegungen der Hände der Tragenden verschwenkt wird, was zu Unruhe der Galvanometerzeiger führen würde. In der Querrichtung ist das Gerät insoweit weniger empfindlich. Um aber auch in dieser Richtung die Lage im Raum wenigstens nachprüfen zu können, wird das Gerät zweckmässig mit einer Libelle ausgestattet. 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
 EMI4.1 
 der Erfindung, u. zw. zeigen :
Fig. 1 ein Schaltschema der wesentlichsten Teile des Empfängerteiles, Fig. 2 ein entsprechendes 
 EMI4.2 
 



   Der Senderteil S enthält einen einfachen Einkreis-Röhrensender mit einer flach im Boden seines GehäusesliegendenRahmenantenne1undaussenliegendenBedienungsknöpfen2fürdieAbstimmung3 
 EMI4.3 
 Während des Transportes kann das schwenkbare Gehäuse durch einen Riegel 10 zur   Entlastung   der   Sehnecke   9   gesichert   werden. 



   An dem gegenüberliegenden Ende des Geräterahmens 5 ist der   Empfängerteil   E in einem   ent-   sprechenden verschliessbaren Kasten 11 untergebracht. Die   Rahmenantenne   12 liegt flach am Boden dieses Gehäuses. 



   Es versteht sich, dass diese ebenso wie die   Sendeantenne   und alle sonst in Betracht   kommenden   Teile des   Gerätes   bestmöglich abgeschirmt sind, um ungewollte Influenzwirkungen oder induktive   Wirkungen   auszuschalten. 



   Das Schaltbild gemäss Fig. 1 zeigt im Anschluss an den Rahmen 12 vier Hochfrequenzkreise mit 
 EMI4.4 
 tones   zwecks besserer Abhorung. Sie   ist ein schwingendes Audion. Die induktive Kopplung zur Niederfrequenzstufe 20 besorgt der Transformator 21. Hinter der zweiten Niederfrequenzstufe folgt der Ausgangstransformator 22, dem ein Telephon. Lautsprecher od. dgl.   2. 3 parallelgeschaltet   ist. 



   Im Stromkreis des Gleichrichters   24 sind zwei Galvanometer 2o und, 36 hintereinandergeschaltet.   
 EMI4.5 
 meter 26. Dieses   besitzt umschaltbare Nebenschlüsse   27, so dass sein   Messbereich   noch mehrfach in Stufen geändert werden kann. 



   Parallel zum Stromkreis des Gleichrichters 24, jedoch mit entgegengesetztem Vorzeichen, ist an die   Galvanometer   ein Gleiehstromkreis 28 mit regelbarem Widerstand 29   angeschlossen. Mit dessen   Hilfe kann nach Belieben die Zeigerstellung der   Instrumente     25,   26 beeinflusst werden. Entweder 
 EMI4.6 
 noch vorhandenen Stromes (Restausschlag) kompensiert, oder aber es wird eine für die Ablesung günstige Grung- oder Ruhestellung der Zeiger eingestellt. Wenn man beim Antreffen einer   Inhomo-   
 EMI4.7 
 hat man aber mit negativen Aussehlägen zu rechnen, so bringt man die Zeiger auf einen genügend von Null entfernten Teilstrich. 



   Zur Empfindlichkeitsprüfung dient eine durch eine Zugstange   30   mit Knopf   31längsvrrschieb-   bare   Metallplatte 32 :   die einer an die Antenne 12 angeschlossenen Gegenplatte 33 gegenübergestellt 
 EMI4.8 
   schiebung   der Platte aus ihrer Grundstellung immer die gleiche   Störung des vorhandenen Feldes her-   vorrufen muss. Sind sämtliche auf die Galvanometer einwirkenden Faktoren im übrigen gleichgeblieben, so muss sieh diese Störung in einem   ebenfalls gleichbleibenden Zeigerausschlag äussern.   



   Die Einstellknöpfe der Abstimmkondensatoren 13, 14, 15, 16 sind nach oben herausgeführt und   mit 3. 7, 3J, 36, 37 bezeichnet. Mit   dem   Knopf 34 ist zugleich koaxial, aber selbständig drehbar   der Einstellknopf 38 für die Empfindlichkeitsregelung 18 vereinigt ; so ist jedenfalls die Darstellung in 
 EMI4.9 
 ist mit einem Kegelradsatz   89 und Stange 40   zu einem an der   S1iftwand   aussen angebrachten Knopf 41   verlängert, kann also auch von   dort aus bedient werden. In ganz   ähnlicher   Weise ist dem Drehknopf 42 
 EMI4.10 
 ein   Ferntrieb 45 zugeordnet.   



   Somit können alle zur Bedienung des Gerätes während des Gebrauches oder doch nach seiner 
 EMI4.11 
 nommen werden. 



   Zur Einschaltung des Empfängers E dient ein Hauptschalter 46. 



   An den beiden Stirnwänden des Gesamtgerätes sind Gewindebuchsen 49 oberhalb der Höhe des Schwerpunktes des Gerätes angebracht. In sie werden bei Ingebrauchnahme des Gerätes die Traggriffe eingeschraubt. Diese bestehen aus einer in den genannten Buchsen fest einschraubbaren Welle 47 und 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
 EMI5.1 
 in der rechtwinklig   znirWellenaehse verlaufenden Ebene senkrechte   Lage annehmen. Um die Antenne 12 in eine waagrechte Lage zu bringen, hat man dann die Achse der Wellen 47 waagrecht zu halten. Dies kann durch die Libelle 50   überwacht   werden. 



   Die Batterien des Empfängers E werden ebenfalls durch Kontrollvoltmeter VA und   Vn   überwacht. 



   Fig. 5 zeigt eine Abänderung der in Fig. 1 im einzelnen angegebenen Galvanometerschaltung. 
 EMI5.2 
 wicklung allerdings geteilt ist, in   übereinstimmender Weise gespeist, denn sie liegen parallel   zueinander an den beiden   Wicllungbhälften, dennoch aber sind   die beiden   Galvanometer   unabhängig voneinander zu beeinflussen. Zu diesem Zwecke ist jedem der beiden Galvanometer 25 und 26 je ein Gleichricht 24a und   24b   zugeordnet, die wiederum untereinander parallel zu der gleichen Stromquelle liegen. Die oben erläuterte   Gegenstromschaltung,   bestehend aus dem Regelwiderstand 29 und der Gleichstrom- quelle 51 sowie dem Einschalter 52, ist nun aber nur an die   Klemmen   des hochempfindlichen Galvano- meters 25   angeschlossen.

   Der"Ruhestrom"oder"Restausschlag"wird   auf diese Weise also nur bei diesem Galvanometer kompensiert bzw. der Zeiger auf einen beliebigen   zweckmässigen   Wert einreguliert. 



   Das andere, weniger empfindliche Galvanometer 26 bleibt hievon ganz unberührt. Es ist jedoch mit einem ausschaltbaren   Nebelwchlusswiderstand     5. 3   versehen, welcher regelbar ist und eine stufenlose
Veränderung der Empfindlichkeit gestattet. 



   Es empfiehlt sich sehr, das Gerät in Traglasten zerlegbar und dadurch handlicher für den Ferntransport, z. B. im Kraftwagen, zu machen. Zweckmässig wird der   Rahmenteil   5 mit dem Sender S als ein Teil, der Empfänger   E   mit dem Kasten 11 als der andere Teil ausgeführt ; beide sind mit Stiftschrauben und Flügelmuttern starr verbindbar, sie könnten aber auch gegenseitig verschiebbar oder verschwenkbar eingerichtet sein. Die Traggriffe 47 bis   49 sind,   wie angegeben, abnehmbar. 



   Als wichtigste Angaben über die Bedienung des Gerätes sind die folgenden zu machen. 



   Sender und Empfänger werden in an sich bekannter Weise mit den beschriebenen Mitteln auf eine bestimmte Wellenlänge sorgfältig abgestimmt. Es versteht sich, dass man hiebei etwa an dem betreffenden Ort   empfangbaren   Rundfunkfrequenzen ans dem Wege geht. Die Entdämpfung bleibt während der Abstimmung fest angezogen. Genaue Abstimmung des Senders auf den vorher abgestimmten Empfänger macht sich im Telephon als Koppiungspfeifen bemerkbar. 



   Die Wahl der Arbeitsfrequenz kann aber in vielen Fällen auch mit   Rücksicht   auf die   geologbchrn     Verhältnisse am Untersuehungsort   erfolgen, da je nach der Art der dort aneinandergrenzenden Gesteine und ihrem Zustand bald die eine, bald die andere Wellenlänge besonders geeignet ist, die vorhandenen Unterschiede anzuzeigen. Die Auswahl kann durch entsprechende Verstellung der Sende-und Empfangsschwingungskreise des Gerätes erfolgen, soweit nicht getrennte Untersuchungen zu diesem Zwecke mit einem besonderen Prüfgerät vorausgehen. 



   Mitunter ist es nicht   unzweckmässig,   sich auch der Mühe einer Verstellung des Abstandes SenderEmpfänger zu unterziehen, um auch in dieser Richtung einen Bestwert zu finden. 



   Hierauf erfolgt nach Lösen des   Riegels 10   die genaue Einstellung des Minimumempfanges durch Schwenken des einen Teiles (S) mit dem Ferntrieb 8 und Schneckentrieb 9. Die richtige Stellung kann optisch und akustisch kontrolliert werden. Besonders wertvoll ist dabei auch die Empfindlichkeitsprüfung   31-33,   wie oben angegeben. 



   Die   Empfindlichkeitsprüfung   wird weiterhin öfters wiederholt. Da Konstanz und gegenseitige Vergleichbarkeit aller Anzeigen wesentlich für die Arbeit sind, empfiehlt es sich, vor Beginn der Arbeit und Einstellung die Batterien schon eine Zeitlang einzuschalten, um sie in einen Gleichmässigkeitszustand eintreten zu lassen. 



   Die Empfindlichkeit des Empfängers wird mittels des Kondensators 18 eingestellt und bleibt während der Messungen unverändert. Das gleiche gilt für die Entdämpfung (Kondensator   19).   



   Man wird stets bestrebt sein, mit möglichst hoher Empfindlichkeit zu arbeiten, d. h. bei einer Einstellung, bei der bei Benutzung der Empfindlichkeitsprüfung 31-33 ein möglichst grosser Ausschlag erfolgt. 



   Dadurch, dass die beiden Galvanometer 25, 26 oder (gemäss Fig. 5) mindestens das   hochempfind-   liche Anzeigeinstrument 25 durch die   Gegenstromschaltung 28   bzw.   28a   unabhängig von der absoluten Grösse des gerade   vorhandenen"Minimumstromes" (Restausschlages)   jederzeit auf einen für das Arbeiten günstigen Skalenstrich eingestellt werden können, kann man die Empfindlichkeit sehr steigern, ohne Gefahr zu laufen, dass etwa an der Grenze des   Mess- oder Anzeigbereiches   die Feinheiten der Messung verlorengehen könnten. 



   Bei der   Schaltung gemäss Fig. 1 (Galvanometerteil) werdrn   zunächst einige Probemessungen im Gelände ausgeführt, wobei sich bald erweist, ob die Grundstellung der Zeiger brauchbar ist oder ob z. B. wegen Tendenz zu negativen   Ausschlagen   die Grundstellung durch Gegenstrom auf einen höheren Teilstrich zu verlegen ist. Gegebenenfalls wird durch Schaltung 27 die Empfindlichkeit des weniger empfindlichen Instrumentes 26 herabgesetzt. 

 <Desc/Clms Page number 6> 

 
 EMI6.1 


Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 7>
    7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger eine Mehrzahl, vorzugsweise vier, je für sich einzeln abstimmbare Hochfrequenzkreise (HF) enthält, deren letzter induktiv (21) mit der Niederfrequenzstufe (NF) gekoppelt ist.
    8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass bei Verwendung genau übereinstimmender Kondensatoren die Abstimmung der sämtlichen Hochfrequenzkreise, gegebenenfalls auch die Abstimmung des Senders, durch einen einzigen gemeinsamen Antrieb erfolgt.
    9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger oder der Sender mit einer Einrichtung an sich bekannter Art zur Erzeugung einer Überlagerungsschwingung oder Modulation versehen ist und vorzugsweise ein parallel zum Ausgangstransformator (22) oder zu den Anzeigemitteln geschaltetes feststehendes Telephon (23) enthält.
    10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Empfänger und vorzugsweise auch der Sender mit einer regelbaren Rückkopplung (19) versehen ist, um je nach Bedarf ein leichtes Schwingen des Gerätes hervorzurufen.
    11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Ausgangsseite des Empfängers mindestens ein Galvanometer (25, 26), vorzugsweise jedoch zwei Galvanometer mit stark verschiedenem Messbereich, angeordnet sind, welche hintereinandergeschaltet sind.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung zum beliebigen Verändern der Ruhestellung der Galvanometer (25, 26) vorgesehen ist, vorzugsweise bestehend aus einer Gegenstromschaltung (28, 29 ; 28a, 29 ; 51, 52).
    13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Aus- EMI7.1 je ein mit eigenem Gleichrichter (24a, 24b) verbundenes'Galvanometer (25, 26) angeschlossen ist, von denen das eine (25) von besonders hoher Empfindlichkeit ist und durch einen Gegenstromkreis (28a) mit Gleichstromquelle (51), Ausschalter (52) und Regelwiderstand (29) kompensiert werden kann, während das andere von vielfach geringerer Empfindlichkeit ist und durch einen vorzugsweise stufenlos veränderbaren Nebenschlusswiderstand hinsichtlich seiner Empfindlichkeit geregelt werden kann.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragrahmen in bezug auf die Traggriffe pendelnd ausgebildet ist.
AT158694D 1937-05-31 1937-12-23 Tragbare Vorrichtung zum Aufsuchen der ein elektrisches Wechselfeld beeinflussenden Eigenschaften des Untergrundes der Erdoberfläche. AT158694B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE158694X 1937-05-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT158694B true AT158694B (de) 1940-05-10

Family

ID=5679808

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT158694D AT158694B (de) 1937-05-31 1937-12-23 Tragbare Vorrichtung zum Aufsuchen der ein elektrisches Wechselfeld beeinflussenden Eigenschaften des Untergrundes der Erdoberfläche.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT158694B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE864414C (de) Vorrichtung zur Messung des Daempfungswiderstandes von Schwingungskreisen in Radioapparaten
AT158694B (de) Tragbare Vorrichtung zum Aufsuchen der ein elektrisches Wechselfeld beeinflussenden Eigenschaften des Untergrundes der Erdoberfläche.
DE750574C (de) Verfahren zur Bestimmung der Entfernung zwischen einem drahtlosen Sender und einem Empfaenger
DE821052C (de) Automatisches Impedanzmessgeraet
DE657166C (de) Roehrenschaltung fuer Messzwecke
DE538297C (de) Verfahren zur punktweisen Bilduebertragung mittels eines umlaufenden optischen Systems
DE1094362B (de) Messschaltung fuer die Darstellung einer frequenzabhaengigen Hochfrequenzspannung nach Groesse und Phase in einem Polardiagramm
DE723764C (de) Tragbare Vorrichtung zum Aufsuchen der ein elektrisches Hochfrequenzwechselfeld beeinflussenden Eigenschaften des Untergrundes
DE4010448C2 (de)
DE504173C (de) Verfahren und Vorrichtung zum UEberwachen oder Messen des Verstaerkungsvermoegens elektrischer Verstaerker
DE955710C (de) Einrichtung zur Messung von elektrischen Scheinwiderstaenden
DE2034797A1 (de) Magnetometer Inm Otten, Ernst Wilhelm, Dr , Farr, Werner, Dipl Ing , 6900 Heidelberg
DE632326C (de) Einrichtung zur Messung der komplexen Komponenten von Kopplungen
DE562785C (de) Vorrichtung zur Fernuebertragung von Zeigerstellungen unter Verwendung eines Roehrensenders
DE542264C (de) Verfahren zur Hoehenbestimmung mittels am Boden reflektierter Hochfrequenzwellen
DE536098C (de) Verfahren und Einrichtung zur elektrischen Bodenerforschung mit Wechselstrom nach der Induktionsrahmenmethode unter Verwendung eines komplexen Wechselstromkompensators
DE894885C (de) Verfahren zur Messung des Phasenwinkels zwischen Spannungen und Stroemen
DE836973C (de) Messanordnung fuer rueckwirkungsarme Untersuchungen an Hochfrequenzspannungen
DE892479C (de) Kompensationsschaltung, insbesondere fuer die Zwecke der Fernmessung
AT216242B (de) Pyrometer mit mindestens einem strahlungsempfindlichen Element
DE844937C (de) Verfahren zur Messung elektrischer Groessen mittels Resonanzanzeige
DE881387C (de) Anordnung zur Pruefung des Scheinwiderstandes von Antennen und anderen Einzelteilen
DE724028C (de) Modulationsgradmesser
DE815812C (de) Hochfrequenzmessgeraet fuer die Feldstaerkemessung von Hochfrequenzsendern
DE887840C (de) Verfahren zur Messung des Verlustwiderstandes bzw. des Verlustwinkels von Scheinwiderstaenden