AT158581B - Nocken, der aus einzelnen, vorzugsweise aus Isolierstoff bestehenden Nockenscheiben zusammengesetzt ist. - Google Patents
Nocken, der aus einzelnen, vorzugsweise aus Isolierstoff bestehenden Nockenscheiben zusammengesetzt ist.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Nocken, der aus einzelnen, vorzugsweise aus Isolierstoff bestehenden Nockenscheiben zusammen- gesetzt ist. Die Erfindung erstreckt sich auf Nocken, die aus einzelnen, vorzugsweise aus Isolierstoff bestehenden Nockenscheiben zusammengesetzt sind, insbesondere für Unterbrecher von Zündeinrichtungen. Bei solchen Nocken müssen zwecks verringerter Abnutzung die Nockenarbeitsflächen dauernd gut geschmiert bleiben. Es ist deshalb schon vorgeschlagen worden, den Nocken aus einzelnen Faserstoffscheiben und zwischen diese eingelegte Graphitscheiben, die zur Schmierung dienen sollen, herzustellen. Bei einer andern bekannten Ausführung werden Faserstoffscheiben abwechselnd mit kleineren Distanzscheiben nebeneinandergeschichtet und der dadurch entstehende Zwischenraum mit einem festen Schmiermittel angefüllt. Beide Ausführungen ergeben eine umständliche und teure Herstellung, insbesondere wird die Gesamtbaulänge des Nockens in unerwünschtem Masse vergrössert. Bei der zuletztgenannten Ausführung liegt ausserdem die Gefahr vor, dass das Fett beim Umlaufen des Nockens herausgeschleudert wird und dadurch unnötiger Schmiermittelverlust und frühzeitiger Verschleiss entsteht. Alle diese Nachteile und Unzuträglichkeiten werden gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass die Nockenscheiben zwecks Schmierstoffaufnahme genutet sind, u. zw. vornehmlich an den Nockenbergen. Besonders vorteilhaft ist es, die einzelnen Nockenscheiben nur an jedem zweiten Noekenberg zu nuten. Die Nuten sind so ausgeführt, dass der nach aussen zu den Arbeitsflächen der Nockenscheiben führende Nutenschlitz sehr schmal, der innenliegende Teil der Nute dagegen kammerartig erweitert ist. Die Nuten dienen als Fettkammern, von denen aus die Arbeitsflächen des Nockens mit Schmierstoff laufend versorgt werden. Als besonders günstige Nutenform hat sich die T-Form ergeben, deren Querbalken die eigentliche Fettkammer bildet, während der Längsbalken als sehr schmaler Schlitz ausgeführt ist, so dass das Fett durch diesen Schlitz nur in ganz geringer Menge auf die zugeordnete Arbeitsfläche gelangen kann. Beim Zusammenbau des Nockens versetzt man zweckmässigerweise die einzelnen Scheiben so gegeneinander, dass die Nuten jeder Scheibe jeweils von einem nichtgenuteten Nockenberg der benachbarten Nockenscheibe abgedeckt werden. Durch diese Art des Zusammenbaues erhält man innerhalb des Nockens lauter kleine, für sich abgeschlossene Fettkammern, ohne dass der notwendige mechanische Halt des Nockens verlorengeht. Ferner wird die Baulänge des Nockens nicht grösser als sie der Summe der Dicke der aneinandergereihten Einzelscheiben entspricht. Der schmale Nutenschlitz verhindert ein Herausschleudern des Fettes aus der Kammer während des Nockenumlaufes, ohne dass dadurch die Schmierung der Arbeitsfläche des Nockens notleidet. Ein Unterbrechernocken gemäss der Neuerung zeichnet sich daher gegenüber den seitherigen Ausführungen durch besonders sparsamen Schmiermittelverbrauch bei trotzdem ausreichender Schmierung aus, was eine erhöhte Lebensdauer zur Folge hat. Der Gegenstand der Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel zeichnerisch dargestellt. Es zeigt : Fig. 1 einen Nocken von der Seite gesehen, Fig. 2 eine einzelne Nockenseheibe im Grundriss. In Fig. 1 ist a eine Welle, auf der zwischen einem Bund b und einer aufgepressten Ringscheibe c mehrere Nockenscheiben d aneinandergereiht sind, die zusammen den Unterbrechernocken bilden. Die einzelnen Scheiben d sind alle von derselben Ausführung, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist. Eine solche Scheibe hat sechs Nockenberge e, von denen jeder zweite eine T-förmige Nute t hat. Der Querbalken der T-Form ist erweitert und dient als Fettkammer. Diese steht durch den schmalen Schlitz g jeweils mit dem zugeordneten Nockenberg e in Verbindung. Die Scheiben d sind so nebeneinandergelegt, dass sie gegeneinander um einen Nockenberg versetzt sind, so dass also die drei Nuten 1 einer <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 Festigkeit des Nockens gewahrt. Die Erfindung kann selbstverständlich ausser auf Nocken für Unterbrecher ebensogut auf solehe für andere Verwendungsgebiete (z. B. für elektrische Schalter) angewendet werden. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Nocken, der aus einzelnen, vorzugsweise aus Isolierstoff bestehenden Nockenscheiben zusammengesetzt ist, insbesondere für Unterbrecher von Zündeinrichtungen, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockenscheiben (d) zwecks Schmierstoffaufnahme genutet sind. EMI2.2
Claims (1)
- Nockenbergen (e) genutet sind.3. Nocken nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Nockenscheiben nur an einigen, vorzugsweise an jedem zweiten Nockenberg genutet sind.4. Nocken nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der nach aussen zu den Arbeitsflächen der einzelnen Nockenscheiben führende Nutenschlitz (g) sehr schmal, der innenliegende Teil der Nute dagegen kammerartig erweitert ist.5. Nocken nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Nockenscheiben T-förmige Nuten haben.6. Nocken nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Nockenscheiben so aneinandergereiht sind, dass die Nuten jeder Scheibe jeweils von dem nichtgenuteten Teil der benachbarten Scheibe abgedeckt werden. EMI2.3
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT158581T | 1938-05-14 |
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| AT158581B true AT158581B (de) | 1940-04-25 |
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| AT158581D AT158581B (de) | 1938-05-14 | 1938-05-14 | Nocken, der aus einzelnen, vorzugsweise aus Isolierstoff bestehenden Nockenscheiben zusammengesetzt ist. |
Country Status (1)
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1938
- 1938-05-14 AT AT158581D patent/AT158581B/de active
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