AT158207B - Synchronisierung von Scheibenzerlegern. - Google Patents

Synchronisierung von Scheibenzerlegern.

Info

Publication number
AT158207B
AT158207B AT158207DA AT158207B AT 158207 B AT158207 B AT 158207B AT 158207D A AT158207D A AT 158207DA AT 158207 B AT158207 B AT 158207B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
pulses
disc
image
arrangement according
voltage
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Loewe Opta Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Loewe Opta Gmbh filed Critical Loewe Opta Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT158207B publication Critical patent/AT158207B/de

Links

Landscapes

  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Synchronisierung von   Seheibenzerlegern.   



   Die Erfindung bezieht sich auf Fernsehempfänger nach dem Zeilensprungverfahren. Wenn die Zahl der Zeilen pro Bild gegen 400 oder mehr beträgt, ist es aus praktischen Gründen nötig, dass die Zerlegerscheibe mehr als eine Umdrehung pro Teilbild ausführt, also im Falle von zwei Teilbildern wenigstens N = 4 Umdrehungen pro Bild. Im folgenden ist N = 4 und eine   Zeilenfrequenz f voraus-   gesetzt. 



   Es ist bekannt, dass für den Einsatz der   Bildwechselstösse   beim Zeilensprungverfahren eine so hohe Präzision verlangt wird, wie sie nur durch besondere Methoden sichergestellt werden kann. Das Verhältnis zwischen Bildwechselzahl und Zeilenstosszahl muss unverrückbar konstant und der Einsatz beider Zeichen voneinander völlig unabhängig sein. Die vielfach   übliche   Art, den Bildwechselimpuls aus irgendeinem elektrischen Antriebsstromkreis der Scheibe herzuleiten, ergibt keine ausreichende Präzision und damit kein genügend ruhiges Stehen der beiden Bildraster ineinander. Die beste Bildruhe erhält man mit der in der Zeichnung dargestellten rein optischen Methode der Zeichenerzeugung. 



   In der Zeichnung ist 8 die Zerlegerscheibe, auf der die Abtastlöeher in einer vierfachen Spirale (nicht gezeichnet) angeordnet sind und ferner zum Zwecke der Synchronisierung zwei Gruppen von Öffnungen, nämlich erstens der   Schlitzkranz   6 für die Zeilenstösse und zweitens der Schlitz 9 für den Bildweehsel. Jede dieser beiden Sehlitzarten wird durch eine besondere Einrichtung beleuchtet. Die Lampe 1   (11)   wirft über eine Kondensorlinse 2   (12)   Licht auf eine Blende 3   (13),   die durch eine Abbildungslinse 4   (14)   scharf auf die Scheibe 8 abgebildet wird. Diese Abbildung wird dabei in solchem Massstabe vorgenommen, dass das auf der Scheibe 8 entstehende Bild der Blenden kleiner ist als die Radialhöhe der Schlitze.

   Dadurch wird erreicht, dass ein Schwirren der Scheibe keinen merklichen Einfluss auf die Amplitude des Lichtzeichen hat. Tangential wird die Dimension des Zeilenlichtpunktes gleich gemacht dem Abstand zwischen zwei Schlitzen. Dadurch entsteht eine angenähert sinusförmige Kurve des Photozellenstromes. 



   Bei der Bildwechseloptik liegen prinzipiell gleiche Verhältnisse vor. Der Bildwechselschlitz 9 enthält radiale Speichen. Diese werden kleiner gemacht als die Flächen der   Leuchtfigur,   nämlich des durch 14 gebildeten Abbildes von Blende 13. Der Lichtkreis wird ins Innere des Schlitzes hinein scharf abgebildet und ist auch wieder um etwa 1   tKm   kleiner als die zirka 4 mm hohe Fensteröffnung 9. 



   Für Zeile und Bild werden zwei ganz verschiedene elektrische Verarbeitungsmethoden verwendet, u. zw. für den Zeilenstrom x, der in der Photozelle 21 in einen Steuerton umgeformt wird, das Sinusimpulsverfahren und für den Bildwechselstoss y das aperiodische Verfahren. 



   Der hinter dem Sehlitzkranz 6 durch Unterbrechung des Lichtes entstehende Steuerton ist gleich der N = 4fachen Frequenz des Zeilenwechsels. Er wird über scharf selektive Resonanzkreise 22 und   Sehirmgitterverstärker   23 ausreichend verstärkt. Die Bandbreite wird sehr gering gehalten. Dadurch wird die Vertikallinie geglättet und Störungen ausgefiltert. Ein Frequenzreduktor 24, bestehend aus einer auf Zeilenfrequenz selbst schwingenden Fünfpolröhre, wird mittels eines zweiten Gitters durch den Steuerton 4   ;   synchronisiert und liefert in ihrem Anodenkreis einen Sinuston von Zeilenfrequenz.

   Ein besonderer Sinusimpulsformer 34, der auf der Steuerung zweier Gitter einer Röhre in fast entgegengesetzter Phase beruht, wandelt diese Frequenz um in einen Steuerimpuls am Ende jeder Zeile, dessen Dauer durch den   phasenverschiebenden   R-Kreis geregelt werden kann. 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Als beste Methode für den Bildwechselimpuls erwies sich eine einfache periodische Verstärkung des von der Photozelle 31 gelieferten Stromstosses durch einen Widerstandsverstärker 33. Hiebei muss jedoch folgender Kunstgriff angewendet werden : Da die Scheibe sich   N-mal   pro Bild dreht, so liefert sie mehr Bildwechselimpulse als gebraucht werden, bei viermaliger Drehung   4,   während nur zwei gebraucht werden. Man könnte, wie bereits bekannt geworden ist, das Signallicht 11 durch eine rotierende Blende unterbrechen. Es wird jedoch die Aufgabe einfacher durch einen Transformator 41 gelöst, der der   Photozelle. 31 Anodenweehselspannung   gibt. In der negativen Halbwelle dieser durch   46,   42 von Oberwellen befreiten Anodenspannungskurve fällt daher das Bildwechselzeichen aus. 



   An Stelle dieser einfachsten Schaltung kann natürlich auch der   Netzwechselstrom   in den Ver-   stärker 33 eingeführt   werden. Es ist auf zahlreiche Arten möglich, die Frequenzreduktion der Bildwechselzeichen durch Einführung des Netzstromes in den Zug des Bildwechselverstärkers zu bewirken. 



   Besondere Sorgfalt ist der   Mischungsröhre   35 zuzuwenden, welche die nunmehr fertigen Bildund Zeilenimpulse miteinander auf derselben Leitung 36 zu vereinigen hat. Man verwendet hier eine   Doppelmodulatorschaltung   in Form einer   Fünf- oder Sechspolröhre,   deren hintereinanderliegende Steuergitter mit der einen bzw.   ändern Zeichengruppe   gespeist werden. Durch eine besondere Überleitung 38 kann dabei eine kurz vor dem Einsatz des   Bildwechselstosses   beginnende   Unterdrückung   der Zeilenstösse vor sich gehen, wodurch die gegenseitige Störung der beiden Zeichengruppen noch besser verhindert wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Anordnung zur optischen Erzeugung von Synchronisierimpulsen für Fernsehzweeke mittels 
 EMI2.1 
 und getrennte Einrichtungen für Bildabtastung, Zeilensynehronisierimpulserzeugung (1, 2, 3, 4, 21) und   Bildweehselsynchronisierimpulserzeugung   (11, 12,   13,   14, 31) besitzt, wobei n eine ganze Zahl und grösser als 1 ist, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Abtastscheibe   (8)   die Zahl der für die Erzeugung der Zeilensynehronisierimpulse bestimmten Schlitze bzw. Löcher gleich der Zahl der Abtastlöcher   (6)   und auf einem einzigen Kreis angeordnet ist, während zur Erzeugung der Bildsynchronisierimpulse mindestens ein besonderer Schlitz   (9)   auf der Scheibe vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Anordnung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Vierfachspirale mit einem einzigen Schlitz zur Bildwechselsynehronisierung.
    3. Anordnung nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der optischen Ein- richtung zur Erzeugung der Synehronisierimpulse (Photozelle (1) usw. ) eine Frequenzreduktionsstufe (24) nachgeschaltet ist, welche zur Reduzierung der erzeugten Impulszahlen auf die erforderlichen Zeilen- wechsel-bzw. Bildweehselimpulszahlen dient.
    4. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Frequenzreduktionssehaltung, bei welcher die Wechselspannung des Antriebsmotors (25) der Scheibe (8) für die Speisung der Anode der Photozelle (. j'l) für die Bildwechselimpulse verwendet wird, wobei diese Anodenspannung derart eingestellt ist, dass die Schwingungen der Wechselspannungen die für den Bildweehsel nicht erforderlichen Impulse unterdrücken.
    5. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (6) in der Abtastscheibe (8), welche zur Erzeugung der Synchronisierimpulse dienen, grösser sind, als der zur Erzeugung der Impulse dienende, auf der Scheibe abgebildete Lichtfleck.
    6. Anordnung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch die Verwendung eines Frequenzreduktors und einer nachgeschalteten Anordnung zur Umformung einer Sinusspannung in eine Impulsspannung zur Herleitung der Bildwechselzeichen aus der Klemmenspannung des Antriebsmotors der Scheibe.
AT158207D 1936-11-26 1937-11-18 Synchronisierung von Scheibenzerlegern. AT158207B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE158207X 1936-11-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT158207B true AT158207B (de) 1940-03-26

Family

ID=5679321

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT158207D AT158207B (de) 1936-11-26 1937-11-18 Synchronisierung von Scheibenzerlegern.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT158207B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2853363C2 (de) Vorrichtung zur Erzeugung von Röntgenbildern
DE2645075A1 (de) Beugungsgitter zur erzeugung von farbauszuegen
DE2461202A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum automatischen fokussieren eines elektronenstrahls in einem abtastgeraet
EP0048864A2 (de) Korpuskularstrahl-Austastsystem
DE3342076C2 (de) Verfahren und Einrichtung zum Umwandeln von Video-Kamerabildern in elektrische Signale
AT158207B (de) Synchronisierung von Scheibenzerlegern.
DE2200664A1 (de) Selbsttaetige fokussiervorrichtung
DE601114C (de) UEbertragungsverfahren fuer die Bildtelegraphie und das Fernsehen
DE768048C (de) Generator zur Erzeugung pulsierender Spannungen
DE1537156A1 (de) Bildzerlegerroehre
DE691714C (de) Anordnung fuer das Fernsehen zur Durchfuehrung eines Zeilensprungverfahrens mit einer Kathodenstrahlroehre als Wiedergabeorgan
DE595863C (de) Bilduebertragungsverfahren, bei dem die durch Unterbrechung des Abtaststrahls erzeugte Frequenz zur Synchronisierung verwendet wird
DE620174C (de) Anordnung zur synchronen Steuerung der Kippgeraete fuer den Bild- und Zeilenwechsel bei Fernsehkathodenstrahlroehren
DE1161714B (de) Einrichtung zum Ablesen von auf einem Schriftzeichentraeger befindlichen Schriftzeichen unter Erzeugung von denselben entsprechenden elektrischen Impulsen
DE1447959C (de) Anordnung zur Reproduktion eines transparenten Originals mit einer das Original rasterweise abtastenden Kathodenstrahlröhre
CH369607A (de) Verfahren und Einrichtung zur automatischen Anzeige des Spektrums von Objekten
DE932247C (de) Einrichtung zur farbigen Wiedergabe von Fernsehbildern
DE594424C (de) Anordnung zur Veraenderung der Helligkeit des Leuchtpunktes in einer Braunschen Roehre, insbesondere in Fernsehanlagen
DE917470C (de) Synchronisationsvorrichtung fuer elektrische Musikinstrumente
DE2548831C2 (de) Impulsgenerator für Rasteranzeigegeräte
DE614918C (de) Verfahren zum Fernsehen
AT166193B (de) Vorrichtung mit einer Elektronenröhre mit Geschwindigkeitssteuerung
DE738930C (de) Abtastlochscheibe fuer das Zeilensprungverfahren
DE628958C (de) Verfahren zur Herabsetzung des Einflusses der Nachleuchtdauer von FluoreszenzschirmenRoehren auf die Abtastschaerfe fuer Bildabtastung
DE2940088C2 (de) Raster-Anzeigevorrichtung