AT157505B - Lasthebeeinrichtung für feste Güter, insbesondere Ballen von Trockenzellstoff u. dgl. - Google Patents

Lasthebeeinrichtung für feste Güter, insbesondere Ballen von Trockenzellstoff u. dgl.

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AT157505B
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Rudolf Ing Steinmetz
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Rudolf Ing Steinmetz
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    Lasthebeeinrichtung für   feste Güter, insbesondere Ballen von   TroekenzeHstoff u. dgl.   



   Das Transportieren und Stapeln von Gütern, insbesondere von Ballen. z. B. von Troekenzellstoff, erfolgt bisher vermittels Hebezeugen, die das zu stapelnde Gut vermittels Greifer, Zangen. Seiten u. dgl. umgreifen. Hiedurch wird an den Seitenflächen des Gutes Platz für die   Hebeorgane benotigt,   der es nicht ermöglicht, die Güter ohne Belassung eines Zwischenraumes aneinander zu reihen, so dass der verfügbare Stapelraum nicht voll ausgenützt werden kann. 



   Um diesen Übelstand zu beseitigen, liegt der Erfindung der Gedanke zugrunde, ein Stapeln der Güter ohne Belassung von Zwischenräumen dadurch zu ermöglichen, dass das Anheben, Tragen und Absenken des zu befördernden Gutes durch innerhalb der nach oben gerichteten   Begrenzungsfläche   des Gutes angreifende, vorzugsweise in dasselbe eindringende Tragorgane erfolgt. 



   Es wurde bereits vorgeschlagen, Massengüter aus sperrigem Schrott, der aus dünnen Blechund Drahtabfällen besteht, durch Lasthebemagnete dadurch in verbesserter Art anzuheben, dass an den Magnetpolen nach unten gerichtete Hilfspole angeordnet sind, die durch Eindringen in die zu fördernde Masse der magnetischen Kraft des Greifmittels eine grössere Reichweite erteilen. so dass grössere Mengen angezogen und erfasst werden. 



   Diese Art der Förderung ist aber nur für magnetisches Fördergut anwendbar, das sich in losem Zustand befindet. Es ist nicht anwendbar für Stückgüter, insbesondere von Ballen von Trockenzellstoff od. dgl. Um auch solche Stückgüter im Sinne des Erfindungsgedankens sachgemäss anheben und an gewünschter Stelle unter   möglichster   Raumersparnis abstellen zu können, ist gemäss der Erfindung die Anordnung derart getroffen, dass an der Unterseite des Hebeorganes, in die Oberseite des Gutes durch mechanischen Antrieb eindringende Tragorgane vorgesehen sind. 



   Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform einer nach dem erfindungsgemässen Verfahren arbeitenden Einrichtung im Aufriss, teils im Schnitt. 



   Gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist an dem zur Laufkatze 1 führenden Seil, einer Kette od. dgl. 2 das Organ zum Erfassen des zu transportierenden Gutes 3 vorgesehen. Es besteht aus zwei Elektromotoren   4,   die zwischen zwei Platten   5.   6 angeordnet sind. Die Halte-und Tragorgane, z. B. Schrauben 7, sind an der Welle der Elektromotoren 4 in der Achsrichtung derselben befestigt, so dass sie beim Einschalten der Motore in Drehung versetzt werden. 



   Die Halte-und Tragorgane 7 sind in Durchbrechungen einer Platte 8 geführt, die sich auf die Oberseite des Gutes 3 aufsetzt und Hülsen 9 trägt, in die an der Platte 5 sitzende Bolzen 10 geführt sind, die von Hülsen 11 umschlossen sind. Die in den Hülsen 11 vorgesehenen Schraubenfedern 12 stützen sich einerseits an der Platte   5,   anderseits an dem umgebogenen Rand der Führungshülsen 9 ab und drücken die Platte 8 in ihre Endstellung. Ein auf die Platte 5 aufgesetztes Gewicht 13 ergibt den erforderlichen   Anpressdruck,   der bewirkt. dass beim Einschalten der Motoren 4 die   schraubenförmig   gestalteten   Halte-oder Tragorgane   7 in die Oberseite des Gutes 3 leicht eindringen.

   Eine in den Motoren 4 vorgesehene Rutschkupplung oder eine ähnliche Sicherung verhindert bei genügend tiefem Eindringen der Schrauben 7 in das Gut 3 eine Weiterdrehung und damit eine Beschädigung oder einen Bruch der Einzelteile der Anordnung. Sind die Halteorgane 7 in das Gut 3 genügend tief eingedrungen, so kann dasselbe angehoben, fortgeführt und an   gewünschtem   Platz ohne Raumverlust gestapelt werden. Beim Absetzen des Gutes 3 laufen die Motoren   4   in entgegengesetzter Richtung, wodurch die Halteorgane 7 aus dem Gut 3 herausgeschraubt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRACHE : 1. Lasthebeeinrichtung für feste Güter, insbesondere Ballen von Troekenzellstoff u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite des Hebeorganes in die Oberseite des Gutes durch mechanischen Antrieb eindringende Tragorgane vorgesehen sind.
    2. Lasthebeeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die vermittels Elektromotore (4) angetriebenen, als Schrauben ausgebildeten Halteorgane (7) an einer durch ein Gewicht (13) belasteten Platte (5) sitzen, die vermittels Seil, Kette (2) od. dgl. mit einem Hebewerk (1) verbunden ist.
    3. Lasthebeeinrichtung nach Anspruch 1 oder 1 und 2, gekennzeichnet durch eine durch Federn (12) gegen die die Motoren (4) tragende Platte (5) abgestützte Aufsatzplatte (8), die in EMI2.1 EMI2.2
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