AT15626B - Verfahren und Apparat zum Teilen ungeschliffener Diamanten. - Google Patents

Verfahren und Apparat zum Teilen ungeschliffener Diamanten.

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AT15626B
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 österreichische PATENTSCHRIFT   Nr.   15626. 



   EDMOND WOLLHEIM IN PARIS. 



  Verfahren und   Apparat zum Teiten ungeschliffener Diamanten.   



   Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und einen Apparat, wodurch ungeschliffene Diamanten zerteilt werden können, um sie zum Schneiden vorzubereiten. 



   Dem Wesen nach besteht das neue Verfahren darin, dass der rohe Diamant in einer feuerfesten, längs der gewünschten Teilungslinie ausgenommenen Hülle auf eine zweck- mässige Temperatur erhitzt wird, während gleichzeitig auf die Teilungslinie ein Sauerstoff- strahl geleitet wird. 



   Fig. 1 der Zeichnungen zeigt eine Vorderansicht des zur Durchführung des Verfahrens dienenden Apparates, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 einen teilweisen Schnitt nach der
Linie A-B in Fig. 1. 



   Nachdem der Diamant a mit einer feuerfesten Hülle umgeben und diese dann nach einer vorher bestimmten Schnittlinie weggenommen wurde, befestigt man den Diamanten in dem Halter   b.   Nun wird der Diamant über eine Heizvorrichtung c gestellt. weiche ihn auf eine ziemlich hohe Temperatur bringt. Gleichzeitig wird der Diamant der Wirkung   eine. ; ; eigenartigen, mit   einem Sauerstoffstrom gespeisten Lötrohres ausgesetzt. Dieses Lot- rohr besteht aus zwei sehr dünnen Platten d aus Glimmer oder aus anderem geeigneten
Material, die soweit   auseinanderstehen,   dass der Sauerstoffstrom durchströmen kann. Zu diesem Zwecke sind die beiden Glimmerplatten zwischen zwei Hülsen e aus feuerfestem
Material, vorzugsweise Speckstein, gefasst, die mittels   Klammern f zusammengehalten werden.   



   Der Sauerstoffstrom tritt durch einen Rohrstutzen g zwischen die beiden Glimmerplatten   d !   ein. um, wenn er mit dem durch die Heizvorrichtung auf die geeignete Temperatur erhitzten
Diamanten in Berührung tritt, diesen zu verbrennen. In dem Masse, als hiebei die in dem
Diamanten entstehende Furche tiefer wird, lässt man die Glimmerplättchen in diese Furche   mehr   und mehr eindringen, um die Ränder der Furche zu schützen, bis endlich die leiden
Teile, welche geteilt werden sollen, vollständig getrennt sind. Die Einzelheiten des be-   schriebenen   Apparates können mannigfach   abgeändert   werden, ohne dass deshalb der   Hahrnen der Erfindung ilberschritten   würde. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zum Teilen ungeschliffener Diamanten, darin bestehend, dass der
Diamant in einer feuerfesten Hülle, die längs der gewünschten Schnittlinie ausgenommen ist, eingeschlossen und so erhitzt wird, während auf die Schnittlinie ein Sauerstoffstrom geleitet wird. 

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Claims (1)

  1. 2. Apparate zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bestehend aus zwei im geeigneten Abstande befindlichen und gegeneinander ahgesteiften Glimmerplättchen, zwischen welche durch ein Rohr Sauerstoff geleitet wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT15626D 1903-06-19 1903-06-19 Verfahren und Apparat zum Teilen ungeschliffener Diamanten. AT15626B (de)

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