AT15594B - Sinkwalze für Wasserbauten und Verfahren zur Herstellung derselben. - Google Patents

Sinkwalze für Wasserbauten und Verfahren zur Herstellung derselben.

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AT15594B
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Daniel Johann Feuerloescher
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Daniel Johann Feuerloescher
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Österreichische PATENTSCHRIFT   ?   15594. 



   DANIELJOHANNFEUERLÖSCHERINGRAZ. 



  Sinkwalze für Wasserbauten und Verfahren zur Herstellung derselben. 



    Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Sinkwalze für Wasserbauten, welche an Stelle der gebräuchlichen Faschinen zur Herstellung von Grundbauten, Leitwerken, Bahnen, insbesondere aber zur Herstellung von Stau- und Grundwehren, Sohlenfixierungen und zum Abbauen von tiefen Auskolkungen Verwendung finden soll. Die Sinkwalze besteht ans einem durch Anfüllen einer aus Brettern oder Latten und einer an diese innen sich anschliessenden Einlage aus Sackleinwand u. dgl. gebildeten Hülle mit Betonmasse hergestellten und ähnlich einer Faschine abgebundenen walzenförmigen Körper, welcher vor dein Erhärten dos Hetons in das Gewässer versenkt, sich dessen Bodenformen anpasst und nach dem Erhärten des Betons ein Auswaschen bezw. Untergraben der Sohle verhütet. 



  Aus der Zeichnung ist die Beschaffenheit oiner solchen Sinkwalze sowie eine zweckmässige, zur Herstellung derselben dienende Einrichtung in Fig. 1 und 2 in Ansicht und Draufsicht mit teilweisem Längsschnitt und in Fig. 3 im Querschnitt ersichtlich. 



  Gemäss der dargestellten Einrichtung zur Herstellung der Sinkwalze wird am Ufer bezw. an der Bordwand des allenfalls vorlandenen Materialschiffes S entsprechend der Lange der herzustellenden Sinkwalze in Abständen von ungefähr einem Meter eine Anzahl aus zwei leicht lösbaren Teilen a1, a2 bestehender Schablonen a, deren lichter Durchmesser dem Durchmesser der herzustellenden Walze entspricht, aufgestellt. Zwischen diese Schablonen a werden Schwellen b verlegt, deren obere Flächen die tiefsten Punkte der Schablonen a etwas überragen und behufs Entlastung der letzteren als Auflager für die herzustellende Walze dienen. In die Schablonen a werden bis ungefähr zur halben Höhe biegsame Bretter bezw.

   Latten r eingelegt und nötigenfalls mittels Anstiften derart befestigt, dass zwischen denselben mit Rücksicht auf das spätere Zusammenschnüren der Walze ein genügender Spielraum verbleibt, l'er so gebildete Bretter-bezw. Lattenmantel erhält eine aus Sackleinwand oder dgl. bestehende Einlage d, worauf die vorbereitete Betonmasse B in die auf die geschilderte Weise entstandene Halbröhre eingeworfen und gut gestampft wird. Während des Fortschreitens der Betonfüllung werden ausserhalb der Einlage in die Schablonen n einzelne Bretter nachgelegt bis die Füllung vollendet ist.   
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 Länge nach zusammengenäht. Nach   Vervollständigung   der Bretterverkleidung wird die Walze mittels der gebräuchlichen Faschinenradler geradelt und mit starken Drähten e abgebunden.

   Bei lange Walzen ist darauf zu achten, dass die einzelnen Stösse der Bretter nicht in denselben Querschnitt zu liegen kommen ; ferner müssen die an den   Walzononden   gelegenen Bretter zur Erzielung der spitzen Walzenform auf ungefähr 11/2 m Länge fass- 
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Die vorliegenden   Betonwalzen bieten   den grossen Vorteil, dass sie an beliebiger Stelle und bei stärkster Strömung eines Gewässers angewendet werden können, namentlich dort, wo eine ganze oder teilweise Ableitung des Gewässers unmöglich und die Herstellung eines Ab-   sperrungsmittels   durch Spundwände mit grossen Schwierigkeiten verknüpft ist.

   Ihre Herstellung-   kosten gegenüber Faschinen   sind wohl beträchtliche, doch werden dieselben durch die bedeutendere Dauerhaftigkeit weitaus aufgewogen, nachdem Faschinen besonders in viel Geschiebe führenden Gewässern in kurzer Zeit ein Durchwetzen ihrer   Hurle   und dadurch ein Ausrinnen ihres Kernes erleiden, während bei den Betonwalzen auch nach Abrosten der Drahtbunde und Wegschwemmen des Brettermantels der feste Betonkörper an seinem Bestimmungsorte liegen bleibt. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Sinkwalze für Wasserbau'ten, bestehend aus einem durch Anfüllen einer Hülle (c, d) mit Betonmasse hergestellten und in geeigneten Längenabschnitten abgebundenen Körper, welcher vor dem Erhärten des Betons in das Gewässer versenkt, sich dessen   Grundformen   anschmiegt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung der Sinkwalzen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in voneinander in entsprechenden Abständen aufgestellte, zweiteilige Schablonen (a) den Mantel der Walze ergebende Bretter oder Latten (c), die eine innere Verkleidung (d) ans Sackleinwand oder dgl. erhalten, eingelegt worden und dass in den so gebildeten Hohlraum unter allmählicher Schliessung desselben die Betonmasse eingestampft wird.
    3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung von die tiefsten Punkte der Schablonen (a) etwas überragenden, als Auflager für die Sinkwalze dienenden Schwellen (b) zwischen den Schablonen (a), zum Zwecke, die hiedurch entlasteten Schablonen (a) nach Fertigstellung der Walze leicht entfernen zu können. EMI2.1
AT15594D 1903-04-06 1903-04-06 Sinkwalze für Wasserbauten und Verfahren zur Herstellung derselben. AT15594B (de)

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