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Vorrichtung zur Erzeugung und zum Ausschank von Sodawasser.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Erzeugung und zum Ausschank von Sodawasser, bei der der Wasser-und der Gasstrahl durch gegeneinander geneigte Diisen in der Mischkammer auf- einandertreffen. Das Gas und das Wasser strömen hiebei gleichzeitig in die Mischkammer, ohne dass das Gas, z. B. durch entsprechend feste Widerstände, gezwungen wird, sich mit dem Wasser innig zu vermischen. Zur Erreichung dieses Zieles wurde versucht, dem Gas-und dem Wasserstrahl Prall- fläehen entgegenzustellen. Obwohl durch diese Prallfläche eine Zerstäubung des Wassers und eine Zerstreuung der Gasteilchen bewirkt wird, ist die Mischwirkung trotzdem eine unvollkommene, da die Zerstäubung des Wasserstrahles von der des Gasstrahles getrennt erfolgt.
Gemäss der Erfindung wird nun eine möglichst vollkommene Durchmisehung von Wasser und Kohlensäure dadurch erreicht, dass sich die Achsen der Düsen für das Wasser und für die Kohlensäure in einem Punkte an einer gemeinsamen Prallfläche treffen.
Auf der Zeichnung ist in der Fig. 1 ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im Längsschnitt durch den Mischbehälter und in den Fig. 2-4 Drosselungssiebe in der Draufsicht dargestellt.
Die Mischkammer 1 ist eine zweckmässigerweise durch eine Schraubverbindung 1 a in zwei Teile, nämlich in die Mischkammer 4 und in eine Sammelkammer-M, zerlegbare Hohlsäule, die durch eine entsprechende Verbreiterung 1 b auf dem Schanktisch abgestützt ist. Die Anschlüsse 2 und 3 für die Wasser- und Kohlensäurezuleitungen sind an einer Bodenplatte 1 c angeschlossen, in der als Düsen dienende Bohrungen 2 a und 3 a vorgesehen sind. Die Bohrung 2 a für den Durchtritt des Wassers ist grösser bemessen als jene für den Durchtritt der Kohlensäure 3 a, wobei die Achsen beider Bohrungen so gerichtet sind, dass sich die in die Mischkammer 4 eintretenden Strahlen an einer Prallfläche 5 einer als Drosselungssieb 6 ausgebildeten Platte treffen.
Oberhalb des Drosselungssiebes sind Verteilungskörper, wie z. B. Glasperlen 7, aufgelegt. In der Strömungsrichtung des Gemisches sind weitere Drosselungssiebe 8 und 9 in der Hohlsäule befestigt, die durch die Verringerung der lichten Durchtrittsweite dem Gemisch steigenden Strömungswiderstand entgegensetzen (gemäss der Fig. 3 hat das Drosselungssieb 8 vier Bohrungen, wogegen das Drosselungssieb 9 nur mehr zwei für den Durchgang des Gemisches besitzt). Oberhalb des letzten Drosselungssiebes 9 ist eine als Vorratsbehälter verwendbare Sammelkammer 10 in der Hohlsäule 1 ausgespart, von der die Leitung 11 unter Zwischenschaltung des Auslassventils zum Ausguss 12 führt.
Durch eine Schraubkappe 13 der Ausgussschnauze 12 können je nach den herrschenden Druckverhältnissen im Innern des Mischbehälters 1 wahlweise Filtersiebe 14 verschiedener lichter Durchtrittsweite auswechselbar befestigt werden.
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behälter angebrachte und mit der Zuleitung 3 zu verbindende Reduzierventil. Zur Inbetriebsetzung wird der Stutzen 2 an die jeweils vorhandene Wasserleitung angeschlossen, wogegen der Stutzen 3 unter Zwischenschaltung des erwähnten Reduzierventils mit einem Kohlensäuredruckbehälter verbunden ist. Durch Betätigung des Hebels 17 für das Auslassventil des Behälters 1 wird durch den Druck in den Zuleitungen 2 und 3 je ein Wasser-und Gasstrahl in die Mischkammer 4 eindringen, dort infolge der gegeneinander geneigten.
Bohrungen an der Prallfläche 5 zusammentreffen und an
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Ort und Stelle gemeinsam zerstäuben, wobei eine innige Vormischung in der Mischkammer 4 erzielt wird. Dadurch, dass sich das Gemisch unter dem Druck der beiden Strahlen in der Misehkammer ansammelt, wird es nach der durch die Zerstäubung bewirkten Vormischung durch den Gas-und den Wasserstrahl, die sich selbst ihren Weg zur Prallfläche im Mischraum bahnen, ständig durcheinandergewirbelt und dadurch die Mischwirkung verbessert.
Das Gemisch tritt sodann nach Durchtritt durch die Bohrungen des Drosselungssiebes 6 und nach Anheben der Glasperlen 7 durch die einzelnen Drosselungssiebe 8 und 9 hindurch in die Sammelkammer 10 ein, von wo es durch das Auslassventil der Sammelkammer 10 zum Filter 14 kommt, um durch dieses als Sodawasser zum Ausschank zu gelangen.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Vorrichtung zur Erzeugung und zum Ausschank von Sodawasser, bei der der Wasser-und der Gasstrahl durch gegeneinander geneigte Düsen in der Mischkammer aufeinandertreffen, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Achsen der Düsen für das Wasser und für die Kohlensäure in einem Punkte an einer gemeinsamen Prallfläche treffen.
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