AT155733B - Aufhängevorrichtung für Gewebebahnen in belüfteten Trockenräumen. - Google Patents
Aufhängevorrichtung für Gewebebahnen in belüfteten Trockenräumen.Info
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- D—TEXTILES; PAPER
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Description
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Aufhängevorrichtung für Gewebebahnen in belüfteten Trockenräumen.
Es ist bekannt, Gewebestücke in der Form zu trocknen, dass sie in Schleifen auf Stäben hängend der Wirkung erwärmter Luft ausgesetzt werden. Das Gewebe hängt über Stäben R (Fig. 1), u. zw. in Falten, die bis zu etwa 6 m in der Länge erreichen.
Die älteste Art der Trocknung ist dadurch gekennzeichnet, dass am Boden des Raumes Heizrohreliegen, von welchen Warmluft aufsteigt.
In neuerer Zeit ist man dazu übergegangen, gemäss der Darstellung Fig. 2 durch Ventilatoren V vorerhitzte Luft von oben nach unten in die Gewebeschleifen G hineinzudrücken. Je stärker die Belüftung, um so schneller die Trocknung. Man hat auch geglaubt, die Leistung dadurch erhöhen zu können, dass man den Gewebeinhalt im Trockenraum möglichst gross gestaltete. Den geeigneten Weg dahin zu gelangen, erblickte man in der Ausdehnung der Sehleifenlänge auf das äusserst tragbare Mass, d. Ii. bis zu derjenigen Grenze, die einen schädlichen Einfluss des Eigengewichtes der Schleifen auf das Gewebe noch vermied.
Auf den Gedanken, das Verhältnis der Leistung zur Schleifenlänge zu kontrollieren, ist man bisher nicht gekommen. Eingehende Versuche darüber haben ein ganz überraschendes Resultat ergeben. Der Leistungsabfall von der grössten Schleifenlänge bis zur Schleifenlänge 0, d. h. also Überführung der Gewebebahn in gestreckter Richtung über die Stäbe R hinweg, beträgt nur 40%. Eine Maschine, die eine Schleifenlänge von 3 m zulässt und beispielsweise 100 kg Wasser in der Stunde verdampft, würde also bei Schleifenlänge 0 und geradliniger Führung der Gewebebahn immer noch 60 kg Wasser in der Stunde verdampfen.
Es liegt das daran, dass die Einwirkung der Luft auf das Gewebe, wenn die
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Diese Erscheinung legt den Gedanken nahe, dass im Verhältnis von Schleifenlänge und Belüftung ein Optimum liegen muss, welches die grösste Leistung auf einem gegebenen Raum hervorbringt. Dahingehende Versuche haben gezeigt, dass eine verhältnismässig kurze Schleife über zwei Stäben hängend, von einem starken Luftstrom aufgebläht, die grösste Leistung bedingt.
In Fig. 3 ist die praktische Durchführung erläutert. Die Gewebebahn G hängt in Schleifen über Stäben , , u. zw. jeweils eine Schleife zwischen zwei Stäben. Dabei ist Vorsorge getroffen, dass der über den Aussenlinien je zweier zusammengehörender Stäbe gemessene Abstand A ungefähr der Weite S der durch den Luftstrom aufgeblähten Hängeschleifen gleichkommt. In dieser Form ist die Belüftung jeder Schleife noch so intensiv, wie das auch bei gestreckter Führung der Gewebebahn über die Stäbe jssi, jss ; der Fall sein würde. Die Wirkung der Luft ist sogar insofern noch günstiger als sie sich innerhalb der Schleifen in der Breite glattstreichen äussert.
Bei Kreppgeweben wird die Scrumpfung wesentlich unterstützt durch die leicht schüttelnde Bewegung, welcher die Schleifen durch die Einwirkung des Luftstromes ausgesetzt werden.
Sehr wesentlich ist auch, dass bei Überführung der Gewebe über zwei Stäbe die Berührungfläche stark vermindert wird. Bei einem einzelnen Stab von grösserem Durchmesser bleibt das Gewebe länger auf dem Staubumfang haften. Es trocknet infolge der Wärme, die der Stab aufgespeichert hat, schneller an und es bilden sich daher in der Schrumpfung Ungleichmässigkeiten. Aus der Fig. 3 ist demgegenüber ohne weiteres zu erkennen, dass die Berührungsfläche nur jeweils ein Viertel des Stabumfanges ausmacht und dass auf dem Wege von einem Stab Ri zum andern Stab R2 das Gewebe wieder freigegeben wird. Es kann sich hiebei durch den auftreffenden Luftstrom wieder abkühlen und die Fehlerstellen innerhalb des Gewebebildes werden vermieden.
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ganzen Trockenvorganges auf dem Stab liegt.
Eine periodische Drehbewegung ist so geregelt, dass der Weg des Gewebes von R1 bis R2 der Abwälzlänge der Berührungsfläche zwischen Stab und Gewebe mindestens gleichkommt.
Mit der neuen Aufhängevorrichtung wird also ein doppelter Zweck erfüllt. Einesteils wird bei einem gegebenen Gewebeinhalt die grösstmöglichste Leistung erreicht, während andernteils das Auftreten von Ausrüstungsfehlern im Gewebebild vermieden wird.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Aufhängevorrichtung für Gewebebahnen in belüfteten Troekenräumen, bestehend aus einem Stabrost zur Aufnahme der Hängesehleifen, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe zwischen den Hängeschleifen über je zwei Stäbe geführt wird, deren Abstand (A) ungefähr der grössten Weite (8) der durch den Luftstrom aufgeblähten Hängesehleifen gleichkommt.
Claims (1)
- 2. Aufhängevorrichtung für Gewebebahnen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Weg, den das Gewebe von einem Stab zum andern desselben Stabpaares zurücklegt, mindestens der Abwälzlänge der Berührungsfläche zwischen Stab und Gewebe gleichkommt. EMI2.2
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT157545T | 1938-01-11 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT155733B true AT155733B (de) | 1939-03-10 |
Family
ID=29408486
Family Applications (2)
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|---|---|---|---|
| AT155733D AT155733B (de) | 1938-01-11 | 1937-12-24 | Aufhängevorrichtung für Gewebebahnen in belüfteten Trockenräumen. |
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Family Applications After (1)
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|---|---|---|---|
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (2) | AT155733B (de) |
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1937
- 1937-12-24 AT AT155733D patent/AT155733B/de active
-
1938
- 1938-01-11 AT AT157545D patent/AT157545B/de active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT157545B (de) | 1939-12-11 |
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