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Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 15552. CHARLESFRANKLINGODDARDUNDCHARLESHERFBERTWILCOX,
BEIDE IN CHICAGO.
Antriebsvorrichtung für Motorfahrzeuge mit im Rade angeordnetem Motor.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsvorrichtung für Motorfahrzeuge mit im Rad angeordnetem Motor, wobei gegenüber bekannten Einrichtungen die Zylinder
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einem Querschnitt dargestellt.
Die Zylinder 1 drehen sich mit dem Wagenrad um eine zentrale Achse und sind mit passenden Kolben 2 versehen, die sich in den Zylindern frei hin-und herbewegen können
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mit dem Radkranz durch Gelenke 17 drehbar verbunden; ebenso ist die eine Kolbenstange durch ein Gelenk 32 mit ihrem Kolben, die andere Kolbenstange dagegen starr mit ihrem Ko) ben verbunden. Letztere Stange dient zugleich als Führung für die beiden Zylinder.
Der Kana) 4 dient zum Einlass der Betriebskraft in die Holtlachse der Zylinder.
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Fahrzeuges : an jedem Ende der Achse sitzt ein um die Achse bewegliches Motorrad. Die Scheibe oder Platte 8 dient zur Unterstützung der gekröpften Achse und trägt ein Nippel 16, durch welches die Kugellagerschale 15 befestigt ist. Der Radreifen 10 kann aus Gummi oder sonst geeignetem Material bestehen.
Der Radkranz 11 kann aus Holz oder Metall gemacht sein. Die Scheibe- !, ?, aus Metallguss oder aus geeignetem Material gepresst, bildet die Hälfte eines Scheibenrades : beide Scheiben sind durch Bolzen 13 miteinander und mit dem Radkranz 11 verbunden und besitzen in ihrer Mitte Ringe 14, die einen Teil der Kugellager bilden. Die enge Röhre 18 reicht durch die Hohlachse
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um das sich etwa in diesem Raum ansammelnde Wasser auszupumpen. Jeder Zylinder hat Kanäle20fürdenEin-undAuslassderBetriebskraft.
Die Zeichnung zeigt nur das eine von zwei oder mehreren Triebrädern eines Fahr- zeuges, dessen verlängerte Achse mit einem entsprechenden Rad versehen werden kann.
Rez der in Fig. l und 2 dargestellten Rad ist der Motor innerhalb dampfdichten
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wird eine Kondensationskammer nicht gewünscht, so können die Scheiben mit einer Anzahl kleiner Löcher verselten sein. ans denen die Gase ins Freie entweichen. Die zweimal im rechten Winkel abgekrapfte Achse bildet eine Kurbel, welche die Zylinder in exzentrische
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Einlass durch Verstellen der Achse mittels eines für den Wagenlenker bequem angebrachten Handhebels reguliert werden kann. Die Maschine arbeitet folgendermassen : Die Zylinder drehen sich um einen zu der Wagenachse exzentrischen Punkt und werden daher die Kolben durch die Kolbenstange bei der dem Radkranz nächstliegenden Stellung dieses Punktes in die Zylinder gedrückt.
Sobald bei der Drehung des Rades diese Stellung passiert ist, werden die Betriebsgase in den betreffenden Zylinder eingelassen und drücken
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den Kolben nach aussen (wobei der andere Zylinder mitgenommen wird), bis der Zylinder ungefähr die entgegengesetzte Stellung erreicht hat und die Betriebsgase ausgeblasen werden. Bei jedem Zylinder erfolgt der Reihe nach der Auslass uud Einlass einmal während einer vollen Umdrehung des Rades, ausgenommen bei doppelt wirkenden Zylindern, weiche an jedem Ende einmal Einlass erhalten und ausgeblasen worden. Hiebei werden die Zylinder durch den mit seiner Kolbenstange starr verbundenen Kolben geführt.