AT155391B - Verfahren zum Aufbringen von Verputz aus Asbestzement. - Google Patents

Verfahren zum Aufbringen von Verputz aus Asbestzement.

Info

Publication number
AT155391B
AT155391B AT155391DA AT155391B AT 155391 B AT155391 B AT 155391B AT 155391D A AT155391D A AT 155391DA AT 155391 B AT155391 B AT 155391B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
asbestos
cement
plaster
applying plaster
applying
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Krill
Leo Krill
Original Assignee
Friedrich Krill
Leo Krill
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friedrich Krill, Leo Krill filed Critical Friedrich Krill
Priority to AT155391T priority Critical
Priority claimed from AT160122D external-priority patent/AT160122B/de
Application granted granted Critical
Publication of AT155391B publication Critical patent/AT155391B/de

Links

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Aufbringen von Verputz aus Asbestzement. 



   Die Vorschläge zum Aufbringen eines   Asbestzementmörtels   als Wandverputz haben bisher keinen Eingang in die Praxis gefunden, weil sich Schwierigkeiten in der gleichmässigen Aufbringung des Gemisches auf die zu verputzende Wand ergeben haben. Eine gleichmässige Aufbringung wäre wohl durch Aufspritzen des Gemenges auf die Wand vermittels eines Druckmittels zu erzielen gewesen, allein gegenüber der Verwendung einer Spritzdüse für das Gemenge bestand das Vorurteil, dass dieselbe durch den aus Zement und Asbestfasern bestehenden Brei in Bälde verstopft würde. Man hat deshalb vorgeschlagen, die Asbestfasern und den Zementbrei durch gesonderte Düsen austreten zu lassen und die Vereinigung der getrennten Strahlen erst beim Auftreffen oder kurz vor dem Auftreffen auf die
Wand vor sich gehen zu lassen.

   Dieser Vorgang hat aber den Nachteil, dass eine gleichmässige Verteilung der Asbestfasern im Zementbrei nicht erzielbar ist. 



   Für die Herstellung von Gegenständen aus Asbestzementgemischen in Formen hat man vorge- schlagen, in die Formen ein feuchtes Asbestzementpulver zu spritzen. Dieses Pulver besteht jedoch aus zerkleinerten Asbestfasern und Zement, wodurch der Vorteil, der in der Verwendung von verhältnis- mässig langen Asbestfasern und deren verfestigender Wirkung liegt, verlorengeht. Auch bedingt die
Herstellung dieses Pulvers eine verhältnismässig komplizierte und kostspielige Vorbehandlung der
Gemischanteile. 



   Der Erfindung liegt nun die Erkenntnis zugrunde, dass das bestehende Vorurteil gegen die Verwendung von Spritzdüsen für die Aufbringung eines Asbestzementbreies auf Flächen nicht berechtigt ist und dass man bei Verwendung eines auch aus verhältnismässig langen Asbestfasern und Zement bestehenden Breies vermittels einer Druckluftspritze mit entsprechenden Abmessungen der Düsen einen gleichmässigen, dauerhaften Verputz erzielen kann. 



   In der Zeichnung ist eine Ausführungsform einer zur Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung geeigneten Druckluftspritze im Axialschnitt dargestellt. Dieselbe besteht aus einem zur Zuführung der Druckluft dienenden Rohr 1 mit einstellbarem bzw. auswechselbarem Düsenmund-   stück   8, auf welchem eine Hülse   S1   aufgesehraubt ist, deren Abmessungen dem gewünschten Streukegel entsprechen. Innerhalb des Rohres 1 ist das für die Zuführung des Asbestzementbreies dienende Rohr 2 angeordnet, welches an die von einem Behälter abzweigende Leitung 4 angeschlossen ist und ein Düsenmundstück 10 von entsprechenden Abmessungen trägt. Durch einen Steg 9 wird das Rohr 2 im Rohr 1 zentriert. Das Rohr 2, welches zur Vermeidung jeder Streuung des Zuflusses geradlinig ausgeführt ist, kann durch einen Hahn 3 abgesperrt werden. 



   Der in der Richtung der Pfeile 5 fliessende Druckluftstrom, welcher vom Kompressor durch die Leitung 6 in das Rohr 1 gelangt, saugt bei seinem Austritt aus der Düse 8 den Asbestzementbrei aus dem Rohr 2 durch die Düse 10 und schleudert ihn kräftig und gleichmässig gegen die zu verputzende   Fläche.   Der Brei legt sich innig an die Fläche und dringt in die Fugen der Fläche ein und füllt dieselben vollständig aus, insbesondere dann, wenn die Fläche durch Mauerwerk gebildet wird. Nach dem Erhärten kann der Asbestzementputz geschliffen und poliert werden. Auch können dem Asbestzementbrei beliebige Farben beigemengt werden, um dem Verputz das   gewünschte   Aussehen zu geben. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zum Aufbringen von Verputz aus Asbestzement, dadurch gekennzeichnet, dass der Asbestzementbrei, der verhältnismässig lange Asbestfasern enthält, vermittels einer Druckluftspritze auf die zu verputzende Fläche gespritzt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT155391D 1938-01-11 1938-01-11 Verfahren zum Aufbringen von Verputz aus Asbestzement. AT155391B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT155391T 1938-01-11

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT160122D AT160122B (de) 1938-03-31 1938-03-31 Verfahren zum Aufbringen von Verputz.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT155391B true AT155391B (de) 1939-01-10

Family

ID=29255907

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT155391D AT155391B (de) 1938-01-11 1938-01-11 Verfahren zum Aufbringen von Verputz aus Asbestzement.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT155391B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
AT155843B (de) Laufbahn für Einschienenkatzen und Leichtlaufkrane.
BE436136A (de)
AT160210B (de) Gärverfahren zur Züchtung von Mikroorganismen oder zur Gewinnung von Gärungserzeugnissen.
AT156028B (de) Spieleinrichtung für Warenverkaufsautomaten.
AT156132B (de) Membranüberlaufventil für Ölleitungen.
AT155789B (de) Schwimmerventil.
AT155734B (de) Kamm mit aus einem Gehäuse ausschiebbaren Zähnen.
AT155735B (de) Vervielfältiger mit selbsttätiger Blattzuführung.
AT156185B (de) Nasenklammer für Tiere, z. B. zur Entwöhnung von Kälbern od. dgl.
AT155788B (de) Klosettspülkasten.
AT155676B (de) Automatischer Tabellenschieber.
AT155675B (de) Büstenhälter.
AT155944B (de) Elektrische Grubenlampe mit in einem die Glühlampe tragenden Gehäuse angeordnetem, mit einem Preßluftmotor gekuppeltem Stromerzeuger.
AT155965B (de) Verfahren zur Herstellung von Netzmitteln für Mercerisierlaugen.
AT155976B (de) Ofen für offene Waschkessel.
AT155978B (de) Feuerwerkskörper für Signalmunition.
AT155790B (de) Verfahren zum Verbinden der Enden von zwei oder mehr parallelen Rohren zu einem Hosenrohr mit einem im Verhältnis zum Rohrdurchmesser großen Schenkelabstand durch Schmiedeschweißen mittels Gesenk und Stempel.
AT155995B (de) Befestigungseinrichtung für Kindersitze bzw. Sättel auf Fahrrädern.
AT155815B (de) Verfahren zum Tränken von Faserstoffbahnen, insbesondere Papier.
AT155834B (de) Scheibenrad.
AT155501B (de) Verfahren zum Reinigen von Schutzgas, insbesondere für Blankglühzwecke.
AT156131B (de) Verfahren und Einrichtung an ein- oder mehrzylindrigen Brennkraftmaschinen zum Entlüften der von diesen anzutreibenden Kreiselpumpe.
AT155391B (de) Verfahren zum Aufbringen von Verputz aus Asbestzement.
AT155943B (de) Einrichtung für elektrische Taschenlampen, insbesondere für Grabbeleuchtung.
AT156144B (de) Kohlemikrophon.