AT155277B - Verfahren zum Löschen eines brennenden Bogens in Dampf- oder Gasentladungsgefäßen. - Google Patents

Verfahren zum Löschen eines brennenden Bogens in Dampf- oder Gasentladungsgefäßen.

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AT155277B
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August Dr Phil Glaser
Werner Dr Koch
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Aeg
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  Verfahren zum Löschen eines brennenden Bogens in   Dampf-oder Gasentladungsgefässen.   



   Es ist bereits bekannt, dass ein Lichtbogen in seiner Bahn durch Raumladungsschichten soweit eingeengt werden kann, dass er erlischt. Ferner ist es bekannt, dass ein Lichtbogen bzw. eine lichtbogenartige Entladung durch Einengung seiner Bahn in Schwingungen versetzt werden kann, derart, dass der Anodenstrom Maxima und Minima durchläuft. Es hat sich nun gezeigt, dass diese Schwingungen im Falle der Einengung der Entladungsbahn durch Raumladungsschichten bzw. Ladungsträgerentzug bei gleich grossen, durch Erhöhen des inneren Widerstandes der Entladungsbahn bewirkten, dauernden Verlusten eine grössere Amplitude annehmen können als bei rein mechanischer Einengung. 



   Diese Erscheinung wird nun nach der Erfindung zum Löschen eines Bogens benutzt. Erfindungsgemäss werden dem Bogen mit Hilfe von zwei vorzugsweise grossflächigen Hilfselektroden positive und negative Ladungsträger entzogen, indem die Hilfselektroden an eine negative bzw. positive Spannung gelegt werden. Auf diese Weise durchläuft der Anodenstrom Minima, die entweder selbst Nulldurchgänge sind oder doch nahe an   Nulldurchgänge   liegen. 



   Während dieser Minima wird, soweit diese nicht selbst zu Nulldurchgängen führen, eine Löschung des Bogens mittels der an eine negative Spannung gelegten Hilfselektrode bewirkt, wozu in erster Linie das eigentliche Steuergitter verwendet wird. Dabei sind extrem hohe negative Steuerspannungen im Gegensatz zu den bekannten Verfahren zur Lichtbogenlöschung nicht notwendig, da sich der Bogen naturgemäss während der Anodenstromminima bedeutend leichter löschen lässt, als das etwa bei einem gleichmässig fliessenden Anodenstrom möglich ist. 



   Beim Durchlaufen eines Minimums wird die Entladungsstromdichte so gering, dass sich die die negative Hilfselektrode umgebenden Raumladungsschichten von selbst stärker ausdehnen und eine Unterbrechung des Bogens herbeiführen, ohne dass die Hilfselektrode besonders stark negativ gemacht werden müsste. Bei diesem neuen Verfahren genügen zum Löschen negative Spannungen von der Höhe der Steuerspannungen, welche bei der eigentlichen Gittersteuerung die Dampf-oder Gasentladungsstrecken gesperrt halten, d. h. welche wohl ein Zünden der Entladung verhindern können, nachdem die Entladung aber einmal eingesetzt hat, im allgemeinen keinen weiteren Einfluss auf diese mehr haben. 



   Ob der Entladungsbahn zum Einsetzen der Schwingungen durch Anlegen der Hilfselektroden an eine negative oder eine positive Spannung positive oder negative Ladungsträger entzogen werden, ist an sich ohne Belang. In beiden Fällen gerät der Bogen in Schwingungen. 



   Bei Quecksilberdampfgleichrichtern (mit Quecksilberkathode), bei denen die Anoden von Schutzrohren umgeben sind, können diese Schutzrohr als positiv vorgespannte Hilfselektroden zum Entzug der negativen Ladungsträger verwendet werden, während das negativ geladene Steuergitter dann zum eigentlichen Löschen der Entladung durch Ausbildung von Raumladungsschichten um dieses Gitter dient. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Löschen eines brennenden Bogens in Dampf-oder Gasentladungsgefässen, gekennzeichnet durch die Verwendung von zwei zum Ladungsträgerentzug dienenden, im Liehtbogenweg angeordneten Hilfselektroden, von denen die eine an eine gegenüber der Kathode negative und die andere an eine positive Spannung gelegt ist. 

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Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die das eigentliche Erlöschen des Bogens herbeiführende negative Steuerspannung an ein Steuergitter gelegt ist und hier zur Ausbildung von Raumladungsschichten führt.
    3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2 zum Löschen eines brennenden Bogens in Quecksilberdampfgleichrichtern, bei denen die Anoden von Schutzrohren umgeben sind und ausserdem noch Steuergitter vorhanden sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzrohr als positiv vorgespannte Hilfselektroden zum Entziehen der negativen Ladungsträger dienen, während mittels des negativ geladenen Steuergitter die eigentliche Löschung des Bogens bewirkt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT155277D 1935-07-27 1936-07-13 Verfahren zum Löschen eines brennenden Bogens in Dampf- oder Gasentladungsgefäßen. AT155277B (de)

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