AT155210B - Schalter mit strömendem Druckgas. - Google Patents

Schalter mit strömendem Druckgas.

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AT155210B
AT155210B AT155210DA AT155210B AT 155210 B AT155210 B AT 155210B AT 155210D A AT155210D A AT 155210DA AT 155210 B AT155210 B AT 155210B
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Bbc Ag Oesterr
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   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schalter mit strömendem Druckgas. 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

   schliessende   Blaskammer   tu   aus Isoliermaterial geschoben, ist. Mit n ist noch ein Auspuffkühler und Schalldämpfer bezeichnet. o ist ein Führungseinsatz mit in der Strömungsrichtung des Druckgases konvergierender Innenmantelfläche, durch welchen das abströmende Druckgas an die Funkenstrecke   11,     'herangeführt wird.   



   Die Wirkungsweise des Schalters ist folgende : Bei der Abschaltung werden die Schalterkontakte e, d geöffnet, der Lichtbogen zwischen ihnen gezogen und die Druckgasströmung eingeleitet, wodurch der Lichtbogen allseitig beblasen und der   Lichtbogenfusspunkt   vom festen Kontakt d auf den Lichtbogenfänger g übergeleitet wird. Der Lichtbogen erlischt beim Nulldurchgang des Stromes. 



  Ist nun der Anstieg der wiederkehrenden Spannung nicht sehr steil, so wird keine   Rückzündung   entstehen, weil genügend Zeit für die Entinonisierung der Löschkammer vorhanden ist. In diesem Falle ist somit der Schaltvorgang beendet. Ist dagegen im   Anschluss   an die Löschung des Lichtbogens an den Löschkontakten die wieder ansteigende Spannung sehr steil, so wird die Funkenstrecke   11,   sofort ansprechen und den   Widerstand i einschalten,   der den Spannungsanstieg   dämpft, wodurch   die   Rück-   zündungsgefahr herabgesetzt und beseitigt ist. 



   Um bei allen Schaltbedingungen ein unbedingt sicheres Löschen der den Parallelwiderstand einschaltenden Funkenstrecke herbeizuführen, ist es vorteilhaft, die in der   Strömungsrichtung   vorne gelegene Elektrode der Funkenstrecke als Hohlelektrode auszubilden, wie in Fig. 2 dargestellt. 



   Die Blaskammer m kann anstatt aus Isolierstoff ebensogut aus Metall bestehen, muss dann aber gegen das   Schaltergehäuse   isoliert sein. Die Blaskammer mit dem zylindrischen Widerstand und der Funkenstrecke kann auch ohne weiteres zu einem Bauteil vereinigt sein, der mechanisch und elektrisch mit dem   Schaltergehäuse   verbunden werden kann. Der   Lichtbogenfänger   g kann in diesem Falle in der Löschkammer sitzen und leitend mit der einen Elektrode der   Funkenstrecke 11,   verbunden werden, oder aber beide Teile sind miteinander vereinigt und sitzen an dem gemeinsamen Bauteil, bestehend aus Blaskammer und Widerstand. Die Funkenstrecke wird so bemessen, dass sie beim Abschalten kleiner Ströme anspricht, wenn grosse Überspannungen auftreten. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Schalter mit strömendem Druckgas für die   Löschung   des Lichtbogens, bei dem die beblasenen Schalterkontakte durch einen mittels Hilfselektroden eingeschalteten   Schalterschutzwiderstand   überbrückt werden, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalterschutzwiderstand (i) durch eine den Schalterkontakten (d, e) parallel geschaltete Funkenstrecke (76) eingeschaltet wird, deren Elektroden im Abströmkanal des Druckgases so angeordnet sind, dass   ihre Überschlagspannung   kleiner ist als die an den Schalterkontakten in der Löschstellung (Fig. 1).

Claims (1)

  1. 2. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Funkenstrecke so bemessen ist, dass sie beim Abschalten kleiner Ströme anspricht, wenn grosse Überspannungen auftreten.
    3. Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalterkontakte (d, e) und die Elektroden der Funkenstrecke (h) in der Strömungsrichtung des Druckgases in der Schalterachse hintereinander liegen.
    4. Schalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lichtbogenfängerelektrode (g) für den zwischen den Schalterkontakten (d, e) gezogenen Lichtbogen und eine Elektrode der Funkenstrecke cob) mechanisch und allenfalls elektrisch miteinander verbunden sind.
    5. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Zuströmkanal zur Funkenstrecke (h) düsenartig ausgebildet ist.
    6. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalterschutzwiderstand (i) die Form eines Zylinders hat, der über die an die Löschkammer (a) angebaute isolierte Blaskammer (m), gegebenenfalls über den an der Blaskammer angeordneten Schalldämpfer (n) geschoben ist.
    7. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass an der Funkenstrecke ein Führungseinsatz (o) für das Druckgas mit in dessen Strömungsrichtung konvergierender Mantelfläche angeordnet ist.
    8. Schalter nach den Ansprüchen 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Blaskammer (m) mit dem zylindrischen Widerstand (i) und der Funkenstrecke (h) zu einem Bauteil vereinigt sind, der mit dem Schaltergehäuse mechanisch und elektrisch verbunden werden kann.
    9. Schalter nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Strömungsrichtung vorne gelegene Elektrode der Funkenstreeke (h) als Hohlelektrode (p) ausgebildet ist (Fig. 2).
AT155210D 1936-12-30 1937-12-21 Schalter mit strömendem Druckgas. AT155210B (de)

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DE155210X 1936-12-30

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AT155210D AT155210B (de) 1936-12-30 1937-12-21 Schalter mit strömendem Druckgas.

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