<Desc/Clms Page number 1>
Filmklebevorrichtung mit einer ortsfesten und einer in Filmlängsrichtung verschiebbaren Klemme.
EMI1.1
<Desc/Clms Page number 2>
schnitte ist in Fig. 4 mit 14 bezeichnet. Der andere trägt in Fig. 7 die Bezeichnung 28. Hiedurch wird es erreicht, dass der Abstand des verschiebbaren Filmendes gegenüber dem festliegenden Ende in jeder Arbeitsstellung bereits durch die Ausbildung des Sockels 1 festgelegt ist. Das ist deshalb wichtig, weil dieser Sockel auch die unter der ortsfesten Filmklemme liegenden Filmjustierstifte 15 trägt. Zwischen den Ausschnitten 14 und 28 bildet der stehengebliebene Teil der Sockelplatte eine Brücke 27, durch die bei der Verschiebung der Klemme 9, 10 eine Verschwenkung erzwungen wird, durch die die Filmenden übereinander gelangen.
Um die einzelnen Klappen 5, 9 und 10 in ihrer Arbeitsstellung zu sichern, sind an diesem im wesentlichen rechtwinkelig nach unten abgebogene Ansätze 5 a, 9 b und 10 b vorgesehen. Dabei ist das Ansetzen besonderer Teile an diese Klappen dadurch vermieden, dass diese Ansätze als aus dem Material der Klappen herausgerissene Lappen ausgebildet sind. Zur seitlichen Führung der beiden Filmenden sind ausser den schon erwähnten Führungsstiften noch die aus dem Material der Grundplatte herausgerissenen und nach oben abgebogenen Ansätze 16 und die als Fortsätze der Grundplatte 9 der beweglichen Filmklemme ausgebildeten Ansätze 17 vorgesehen. Zum Schneiden beider Filmenden dient ein Doppelmesser 18, das in an sich bekannter Weise U-förmigen Querschnitt aufweist und auf einem Rohrstück 19 gelagert ist.
Das Rohrstück 19 wird durch die innen liegenden Ohren der Bügel 2 und 3 getragen, die zu diesem Zweck dem Durchmesser des Rohres 19 entsprechende, nur einen Teil der Materialdicke durchdringende Bohrungen aufweisen. Neben dem Doppelmesser 18 ist auf dem Rohrstück 19 noch eine Pressplatte 20 schwenkbar gelagert. Diese ebenfalls mit einem Ansatz 20 a zum Einrasten in der Arbeitsstellung (vgl. Fig. 5) versehene Pressplatte kann an ihrer Pressfläche noch eine in geringen Grenzen schwenkbare und durch Stifte 22 an der Platte 20 gehaltene Andruckplatte 21 tragen, die eine gleichmässige Übertragung des Anpressdruckes auf die ganze Fläche der Filmenden gewährleistet.
Um vor dem Zusammenkleben der Filmenden die Gelatineschicht des einen Endes in bequemer Weise entfernen zu können, ist an der ortsfesten Filmklebevorrichtung noch eine Feilvorrichtung angebracht. Diese besteht aus einem an der Klappe 5 befestigten U-förmigen Haltebügel 23 für eine Achse 24 und einem auf dieser angebrachten Haltestück 25 mit Feile 26. Diese Teile sind in Fig. 1 in der Ruhestellung, in Fig. 5 dagegen in der Arbeitsstellung dargestellt.
Die beschriebene Filmklebevorrichtung wird in folgender Weise benutzt. Nach dem Hochklappen der Klappe 5 der ortsfesten und der Klappe 10 der in ihrer äusseren Stellung befindlichen verschiebbaren Filmklemme sowie der Pressplatte 20 und des Messers 18 werden die Filmenden in die Vorrichtung eingelegt, wobei die Stifte 15, 12 und 13 die genaue Filmlage bestimmen. Nun ist zunächst nach dem Schliessen beider Filmklemmen das Doppelmesser 17 herunterzudrücken, wodurch beide Filmenden gerade und auf die erforderliche Länge, den letzten Filmlochungen entsprechend, geschnitten werden.
Nachdem das Messer 18 wieder nach oben geklappt ist, wird die Feile 16 mit ihrer Achse 24 um 1800 herumgeschwenkt und unter entsprechendem Druck durch Hin-und Hersehieben in der Führung 23 die Gelatineschicht am Ende des in der ortsfesten Klemme liegenden Filmes entfernt. Hierauf ist dieses soeben befeilte Filmende mit Klebstoff zu bestreichen und das in der verschiebbaren Filmklemme liegende Filmstück darüberzubringen. Hiezu ist es nur erforderlich, beide Platten 9
EMI2.1
zu verschieben und wieder herunterzuklappen. In der neuen Arbeitsstellung wird die bewegliche Filmklemme ebenso wie in der alten Stellung durch Rastfedern 27 gehalten. Schliesslich wird noch die Andruckplatte 20 in die Verschlussstellung geschwenkt und nach kurzem Pressen ist die neue Klebestelle fertig.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Filmklebevorrichtung mit einer ortsfesten und einer in Filmlängsrichtung mit einer ortsfesten und einer in Filmlängsrichtung verschiebbaren Klemme, die aus einer Grundplatte und einer Deckplatte besteht, dadurch gekennzeichnet, dass sich an der die Auflagefläche für den Film enthaltenden Grundplatte ein Justierstift befindet, der in jeder der beiden Betriebsstellungen der verschiebbaren Klemme mit einem im Sockel der Vorrichtung angebrachten Ausschnitt zusammenwirkt und sich über die als Auflagefläche für den Film dienende Fläche der Grundplatte als Justierstift für den Film fortsetzt.