AT155185B - Spannungsabhängiges Widerstandsgebilde zur Steuerung von Regelorganen. - Google Patents

Spannungsabhängiges Widerstandsgebilde zur Steuerung von Regelorganen.

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AT155185B
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Werner Dr Kraemer
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  Spannungsabhängiges Widerstandsgebilde zur Steuerung von Regelorganen. 



   Bei spannungsabhängigen Widerstandsgebilden, wie einem Sperrkreis mit einer Eisendrossel, der mit einer Nutzbürde (Regelmotor,   Relais od. dgl.) in Reihe geschaltet ist, nimmt die Stromspannungs-   charakteristik in der Nähe der Sollspannung einen fast linearen Verlauf an. Dient der Durchgangsstrom der Anordnung beispielsweise zur Speisung der einen Phasenwicklung eines zweiphasigen Regelmotors, dessen andere Phasenwicklung fremderregt ist, so steigt auch das Drehmoment proportional mit der Spannungsänderung an. Der Motor läuft also an, wenn sein Moment gleich dem Widerstandsmoment der Regeleinrichtung ist. Die Ansprechempfindlichkeit der Anordnung wird demnach stark von dem veränderlichen mechanischen Widerstand der Regeleinrichtung beeinflusst. 



   Bei stufenloser Regelung ist dieser Nachteil weniger von Bedeutung. Denn man kann durch eine Steigerung der Steilheit der Charakteristik die Empfindlichkeit der Anordnung derart erhöhen, dass die Empfindlichkeitsschwankungen innerhalb einer zulässigen Genauigkeitstoleranz bleiben. 



   Wenn jedoch eine derartige Schaltanordnung zur Betätigung des Stufenschalters eines Anzapftransformators dient, so liegen die Verhältnisse wesentlich anders. Denn hier muss die Regelanordnung eine wenigstens dem halben Stufenbereich entsprechende breite Ruhezone haben, in welcher der Regler mit Sicherheit nicht anspricht, da er sonst pendeln würde. Unmittelbar nach dem Überschreiten dieser Zone muss aber das Ansprechen des Reglers scharf einsetzen. 



   Das wird nach der Erfindung dadurch erreicht, dass das spannungsempfindliche Widerstandsgebilde derart ausgebildet wird, dass seine Stromspannungscharakteristik bei der Sollspannung Uo eine Sattelzone aufweist. Dadurch erhält die Empfindlichkeit der Regelanordnung einen festen Wert, z.   B. l /o. Die   Erfindung ist im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert. 



   In dem Schaubild nach Fig. 1 ist mit U die Stromspannungscharakteristik eines Sperrkreises mit der Kapazität C und der Eisendrossel L bezeichnet. Nach der Erfindung legt man mit diesem Sperrkreis, in dessen Kapazitätszweig gemäss Fig. 2 noch zwecks Oberwellenbefreiung des Durchgangsstromes für die Nutzbürde M eine Hilfsdrossel Ln vorgesehen ist, eine kleine Eisendrossel   D-vorzugs-   
 EMI1.1 
   Ures =/ (J).   



   Zur Erhöhung der Steilheit der Charakteristikist es vorteilhaft, zur Stromspannungscharakteristik noch einen kapazitiven Spannungsabfall   B'==/   (J) hinzuzufügen. Das geschieht nach Fig. 3 durch Einfügen einer Kapazität K, deren Einfluss im Schaubild nach Fig.   l   die resultierende Charakteristik U'res bewirkt. 



   Da die Kapazität   K verhältnismässig   gross sein muss, empfiehlt es sich, sie über einen Stromwandler   S   anzuschliessen, wie aus Fig. 4 zu entnehmen ist. Dabei wird man zweckmässigerweise in dem Sekundärkreis noch einen Widerstand R zur Dämpfung dieses Kreises vorsehen, weil bei starker Spannungserhöhung und absinkender Wandlerinduktivität K mit S in Resonanz kommen kann. 



   Damit schliesslich die Nickeleisendrossel nicht schon durch den Nullstrom gesättigt wird, ist es vorteilhaft, sie mit einem kleinen Luftspalt zu versehen. Ausserdem wird man, wie bereits angedeutet, wenigstens die dritte Harmonische durch die Hilfsdrossel   Ln   auf den Sperrkreis lokalisieren, da sonst die Gefahr besteht, dass der   Nullstrom     schon eine Sättigung   der Drossel D bewirkt.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Spannungsempfindliches Widerstandsgebilde aus Drosselspulen, Kondensatoren, Ohm'schen Widerständen u. dgl. zur Steuerung von Regelorganen, insbesondere zur unmittelbaren Steuerung von Antriebsmotoren für Stufenschalter von Anzapftransformatoren, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, durch welche in der Stromspannungskennlinie des Widerstandsgebildes in der Nähe der Sollspannung eine Zone hervorgerufen wird, in der jede Spannungsänderung im Gegensatz zu dem sonstigen Verlaufe der Kennlinie nur eine sehr geringe Änderung des Stromes (Sattelcharakte- ristik) zur Folge hat (Fig. 1).
    2. Widerstandsgebilde nach Anspruch 1, insbesondere mit einem Sperrkreis aus einer Eisen- drossel und einem Kondensator in Parallelschaltung, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Sperrkreis eine Eisendrossel (D) in Reihe liegt, deren Sättigungsspannung die Sattelzone in der Kennlinie des Widerstandsgebildes in der Nähe der Sollspannung bewirkt (Fig. 2).
    3. Widerstandsgebilde nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drossel (D) einen Nickeleisenkern besitzt.
    4. Widerstandsgebilde nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Kern der Eisendrossel (D) einen Luftspalt aufweist.
    5. Widerstandsgebilde nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Eisendrossel (D) ein Kondensator (K) in Reihe liegt (Fig. 3).
    6. Widerstandsgebilde nach Anspruch 5, bei welcher der Kondensator, wie an sich bekannt, über einen Stromwandler angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Sekundärkreis des Stromwandlers (8) ein Dämpfungswiderstand (R) vorgesehen ist (Fig. 4). EMI2.1
AT155185D 1936-06-20 1937-06-15 Spannungsabhängiges Widerstandsgebilde zur Steuerung von Regelorganen. AT155185B (de)

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