AT15502B - Verfahren zur Herstellung steriler Salbenmischungen. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung steriler Salbenmischungen.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 PATENTSCHRIFT Nr. 15502. WALTERBÜCHELENINBERLIN. Verfahren zur Herstellung steriler Salbenmischungen. Die vorliegende Erfindung hat ein Verfahren zur Bereitung steriler Salbenmischungen, und zwar vorzüglich solcher zum Gegenstande, welche aus Bestandteilen bestehen, die beim Erhitzen der Salbenmasse sich nur durch ständiges Rühren in Mischung erhalten lassen, wie beispielsweise Boro-Glyzerinlanolin und ähnliche Präparate, welche einen festen, nicht schmelzenden Bestandteil enthalten. Das Verfahren ist vorzüglich dazu bestimmt, im Fabrikhetriebe die Bereitung der Salhenmnsse unter absolutem Ausschluss von Keimen und das direkte Abfüllen derselben in die Vorsandgefässe zu ermöglichen, ohne dass es nötig wird, die fertige Salbenmasse zwecks Abfüllung mit der Luft in Berührung zu bringen. Bei einem anderen Verfahren dos Erfinders zur Bereitung solchor Salhen wird derart verfahren, EMI1.2 und nach dessen Verschluss unter stetem Rühren auf die Sterilisationstemperatur, die wenig über 100'liegt, erhitzt und nach dem unter forgesetztem Rühren erfolgenden Erkalten der Mischung die fertige Salbe direkt aus dem Sterilisationsgcfäss bei Ausschluss von Luft zum Versand abgefüllt wird. Dabei hat sich ergeben, dass die vor der Bereitung einer EMI1.3 Im Grossbetrieb, wo man ein kontinuierliches Arbeiten anzustreben hat, geht daher ein grosser Teil der wert\ ollen Arbotszeit vollständig nutzlos verloren, indem man vor dem Einbringen einer neuen Mischung in das Storilisierungsgefäss stets zu warten hat, bis die EMI1.4 zu einem kontinnierlichen zu gestalten, verfährt man nach vorliegender Erfindung derart, dass man die Salbehbestandteile zunächst für sich sterilisiert und sie, nachdem sie auf diese Weist keimfrei gemacht sind, unter Ausschluss von Luftzutritt in ein verschlossenes, vorher ebenfalls sterilisiertes Gefäss einfüllt, in welchem dann das Vermischen der Bestandteile, das Abkühlen und Abfüllen in die betreffenden Behälter vor sich geht. Dadurch erreicht man den Vorteil, dass man das Sterilisierungsgefiiss nicht mehr so hoch zu erhitzen braucht, als wenn die Bestandteile zusammen sterilisiert worden. Um die vollständige EMI1.5 rühren und Mischen der Bestandteile gestattet, und es ist ersichtlich, dass dann auch das Abkühlen nur ganz kurze Zeit erfordern und die Fabrikation gewissermassen zu einer kontinuierlichen gestaltet wird, wie es ein geregelter Fabrikntionsbetrieb erfordert. Man ist dadurch ferner imstande, die sterilisierten Salbenbestandteiie in grösseren Quantitäten aufzuspeichern und kann sie dann, falls die Herstellung grösserer Mengen einer salbonartigen sterilen Mischung aus denselben gewünscht wird, beispielsweise durch mit dem Mischgefäss direkt in Verbindung stehende, mit Vorrichtungen zur kontinuierlichen Zu- führung versehene Behälter in dasselbe unter Ausschluss des Zutritts von Keimen in beliebigen Quantitäten einführen und die Operation in diesem Gefäss vollenden, ohne dass Entmischen eintritt. Bei der Bereitung von Salhenmischungen, die bei hoher Temperatur <Desc/Clms Page number 2> durch Einwirkung der einzelnen Bestandteile aufeinander eine Zersetzung erfahren, bietet das vorliegende Verfahren, weil es die Notwendigkeit der Anwendung einer hohen Tempe- ratur umgeht, noch den Vorteil, dass eine solcho Zersetzung vermieden werden kann.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung storiler Salbenmischungen durch Krhitzen in luftdicht geschlossenen Gefässes, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Abkürzung der zum Abkühlen des Mischgefässes dienenden Zeit die einzelnen Bestandteile bereits in sterilisiertem Zustande in das keimfreie Gefäss eingeführt, in diesem unter geringer Erwärmung bei Ausschluss von Luft gemischt und direkt aus dem Gefäss bei Luftabschluss in Versandgefässe abgefüllt werden.
Applications Claiming Priority (1)
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| AT15502D AT15502B (de) | 1901-09-18 | 1902-11-13 | Verfahren zur Herstellung steriler Salbenmischungen. |
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- 1902-11-13 AT AT15502D patent/AT15502B/de active
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