AT25509B - Verfahren zur Herstellung möglichst vollkommen homogenisierter Fettemulsionen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung möglichst vollkommen homogenisierter Fettemulsionen.

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AT25509B
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homogenized
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completely homogenized
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George Kunick
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George Kunick
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 Rahm benutzte Rohrs abliesst. Letztere Sahne kann dann allein oder mit der von einem anderen Quantum Milch abgeschiedenen Sahne gemischt und wieder auf dieselbe Weise behandelt werden, während der Teil der Sahne, welcher sich nach   jeder Honogenisierungs-   und Zentrifugierungsoperation ergibt und nur die vollständig zerkleinerten   Fettkugolcben   enthält, dann der Magermilch wieder zugesetzt wird. Auf diese Weise kann man ebenfalls eine vollkommen homogenisierte Milch erhalten. 



   Das vorliegende Verfahren wird voraussichtlich seine   ausgedehnteste   Anwendung bei der Herstellung von Milchpulver oder Trockenmilch und ähnlichen Produkten finden, welche gute Haltbarkeit besitzen sollen. Denn es ist das Ziel aller Erfinder, solche Produkte derartig herzustellen, dass sie nicht ranzig werden und keine Fettabscheidung auf der   Obor-     fiächo   zeigen, wenn sie im Wasser aufgelöst werden ; diese Aufgabe kann man aber nur lösen, indem man alle Fettkügelchen in der Milch in   sehr kleine Teilchen zertrümmert.   



   Die Herstellung einer wirklich vollständig homogenisierten Milch oder Sahne ist indessen nicht der einzige Vorteil der vorliegenden Erfindung, sondern dazu kommt noch die grosse Ersparnis an Betriebskosten, weil die Kraft zum Betriebe einer Zentrifuge ausserordentlich klein ist. Man kann zum Schluss doch ein vollständig homogenisiertes Produkt erzielen, obwohl die Homogenisierungsmaschine z. B. nur unter einem Drucke von 100 Atm. arbeitet.

   Die zum Betriebe der Maschine erforderliche Kraft ist weniger als die Hälfte derjenigen, welche unter gewöhnlichen Verhältnissen benötigt wird, und da eine Zentrifuge zum Bestande der kleinsten Molkereien gehört, so wird es selbst den kleinsten Betrieben, welche nicht über die nötige Kraft   verfügen   würden, um eine Homogenisierungsmaschine bei hohem Druck zu betreiben, möglich gemacht, ihre Milch gut zu   homogenisieren.   



   Das Verfahren ist bisher nur in seiner Anwendung auf Milch oder Sahne beschrieben. 



  Selbstverständlich kann dasselbe ebenfalls mit   gleichem   Erfolge auf andere flüssigo oder halbfliissige Substanzen angewendet werden, welche Fette oder andere Substanzen in suspendierter Form enthalten, z. B. Eigelb, Eigelbpräparate, Öl- oder Tranemulsionen u. dgL 
PATENT-ANSPRÜCHE : 
1.

   Verfahren zur Herstellung möglichst oder vollkommen homogenisierter Fettemulsionen, z.   B.   aus Milch, Milchprodukten, Eigelb, Eigelbpriiparaten, Öl- oder Tranemulsionen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, dass die zu homogenisierende Substanz zunächst 
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 unterworfen und die so erhaltene unvollkommen homogenisierte Masse der Wirkung einer Zentrifuge ausgesetzt wird, zu dem Zwecke, die Fottemulsion einerseits in ein völlig oder fast völlig   homogenisiertes,   anderseits in ein wenig oder gar nicht   homogenisiortes   Produkt zu zerlegen.

Claims (1)

  1. 2. Eine Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass das bei dem Verfahren gemäss Anspruch 1 abgeschiedene, wenig oder gar nicht homogenisierte Produkt ein oder mehrere Male der Homogenisierung, gegebenenfalls mit Zwischonzontrifngiorung, unterworfen wird.
    3. Eine Ausführungsform des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wenig oder gar nicht homogenisierte Teilprodukt weiteren Mengen zu homogenisierenden Gutes zugesetzt und mit diesem gemischt dem Verfahren nach Anspruch 1 unterworfen wird.
    4. Eine Ausführungsform des Verfahrens nach den Ansprüchen 1-3, insbesondere für Milch, dadurch gekennzeichnet, dass die Milch zunächst in Magermilch und Rahm zerlegt. der Rahm dem Verfahren nach den Ansprüchen 1-3 unterworfen und der homogenisierte Rahm schliesslich wieder mit der Magermilch gemischt wird.
AT25509D 1905-03-21 1906-01-31 Verfahren zur Herstellung möglichst vollkommen homogenisierter Fettemulsionen. AT25509B (de)

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