AT154870B - Leistungstrennschalter. - Google Patents

Leistungstrennschalter.

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AT154870B
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contact
compressed gas
spark
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circuit breaker
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Bbc Ag Oesterr
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Leistungstrennschalter. 



   Leistungstrennschalter mit   Lichtbogenlöschung   durch strömendes Druckgas hat man bisher meist als   Schubschalter   mit längsbewegtem Schubkontakt gebaut. Das für die   Lichtbogenlöschung   notwendige Druckgas wird entweder einer vom Schalter räumlich getrennten Kompressoranlage entnommen, oder es wird beim Ausschalten selbst in einem mit dem Schalter zusammengebauten Kompressor erzeugt und über Rohre der Kontaktstelle zugeführt, wobei dafür gesorgt wird, dass zur Erzielung günstiger   Löschbedingungen   die Kontakttrennung erst nach einem bestimmten Kompressionsvorgang erfolgt, so dass bei der für die Löschung günstigen Kontaktstellung genügender Druck vorhanden ist.

   Die Zuleitung des Druckgases zur Kontaktstelle erfolgt sowohl über den festen als auch über den bewegten Schubkontakt, der dann hohl ausgebildet ist. Im letzteren Fall wird der hohle Schubkontakt mit einem Kompressorkolben ausgerüstet bzw. gleichzeitig als Kompressorkolben benutzt. 



  Die Abdichtung der   Druckgasaustrittsöffnung   bzw. des Kompressorraumes erfolgt durch die Schalterkontakte selbst, was betriebstechnisch ungünstig ist. Alle bekannten Schubschalterbauarten haben neben dem Umstand, dass besondere Führungen und gegebenenfalls Dichtungen für den bewegten Schubkontakt erforderlich sind, den Nachteil, dass zufolge der grossen bewegten Massen und der zu überwindenden Reibungskräfte die zu bewältigende Schaltarbeit sehr gross ist. 



   Gegenstand der Erfindung ist nun ein Leistungstrennschalter mit schwenkbarem Trennmesser und Funkenziehkontakt sowie mit   Lichtbogenlöschung   durch beim Ausschalten in einem Kompressor erzeugtes Druckgas, bei welchem die Trennmesserbewegung erst nach einem bestimmten Kompressionsvorgang erfolgt, die Löschkontakte am Ende eines als Druekgaszuleitung dienenden Stützisolators angeordnet sind und bei dem erfindungsgemäss im Kopf des als Träger für den festen Gegenkontakt des Trennmessers benutzten und für die   Druckpsführung   düsenartig ausgebildeten Stützisolators der Funkenziehkontakt in Richtung der   Druckgasströmung   geführt ist. 



   In der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung an einem dreipoligen Schalter in Fig. 1 in Seitenansicht und in Fig. 2 in Vorderansicht dargestellt. 



   Auf der Grundplatte a sind die Trennmesser   bl-b3   auf den Stützsiolatoren   1#c3   drehbar gelagert, ihre festen Gegenkontakte   dr-d, sitzen an   den Stützisolatoren   C1-C3.     Mit t ist   der Kom-   pressor bezeichnet,   in dem das Druckgas für die Kontaktstellen aller drei Pole erzeugt wird, das über die Rohrleitung g und die Bohrungen der hohlen Stützisolatoren   CI-C3   den drei Kontaktstellen gleichzeitig zuströmt. Die Köpfe der Stützisolatoren Cl bis   C3   sind als   Druckgisdüsen   ausgebildet.

   In diesen Düsen liegen Kontaktteile   der festen Schalterkontakte d1#d3,   mit welchen die mit den Trennmessern   bl   bis b3 federnd verbundenen   Funkenkontakte hr-h3   in Kontaktberührung stehen. Die Trennmesser bl bis b3 werden mit Hilfe der Isolierstangen   ir-i3   und der auf den durchgehenden Wellen k1,k2 sitzenden   Winkelhebel nh, m,   sowie der   Übertrvgungsstangen     Mi,   von der Antriebsstange 0 aus betätigt.

   Die zwischen dem festen Anschlag p und dem freien Schenkel des Winkelhebels ml ausgespannt Feder q sorgt in der Schliesslage des Schalters dafür, dass die Trennmesser in der   Schliessli ge   stehen bleiben und anderseits dafür, dass die Trennmesser durch   Schnappwirkung geöffnet werden.   Die Übertragungsstange   Mi   zwischen den beiden   Winkelhebeln Mi, m2   ist mit einem Längsschlitz r versehen, in dem ein Stift s gleitet, der auf dem einen Schenkel des Winkelhebels   m2   sitzt. Der Kolben t des Kompressors t wird mittels der Kolbenstange u und des auf der Welle kl sitzenden Winkelhebels w angetrieben.

   Das Antriebsgestänge mit Ausnahme der Stangen n2 liegt zweckmässig an der einen Längsseitenwand der 

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 Grundplatte, während der Kompressor f an der andern   Längsseitenwand   angeordnet ist, wie in Fig. 2 dargestellt. Es steht natürlich nichts im Wege, das Antriebsgestänge mit dem Kompressor in die Lücken zwischen den Trennmessern der drei Pole einzubauen derart, dass die Kompressorachse und die Trennmesserkontakte in parallelen Ebenen liegen. 



   Für die Öffnung des Schalters wird die Antriebsstange o in der Pfeilrichtung gestossen, wodurch zunächst mittels des   Winkelhebels   die Welle      gedreht und die an ihm angelenkte Stange n1 und gleichzeitig mittels des Winkelhebels w die Kolbenstange u und der Kolben t des Kompressors angehoben werden. Die im Kompressor t enthaltene Luft wird komprimiert und die Kompression wird so lange fortgesetzt, als die Antriebsstange gestossen wird.

   Die bei der Drehung der   Welle 7C1 angehobene   Stange   n,   gleitet mit ihrem Schlitz   t'an   dem Stift s so lange, bis Berührung zwischen beiden stattfindet, worauf jetzt mittels des Winkelhebels m2 auch die Welle k2 gedreht und mit Hilfe der auf der   Welle k2   sitzenden Stangen n2 und der   Isolierstangen--   die Öffnung der Trennmesser   bu-bu   eingeleitet wird. Die Öffnung der Trennmesser erfolgt   schnappartig,   sobald der aus der Feder q und dem freien Schenkel des Winkelhebels m2 gebildete Kniehebel die Strecklage   überschritten   hat.

   Sobald die Trennmesser   bu-boa   von den festen Kontakten   du-da   abgleiten, werden die Federn   z   zwischen den Trennmessern   bl-bg   und den   Funkenkontakten < i-hg   gespannt, während die Funkenkontakte selbst noch in Kontaktberührung mit den zugehörigen Kontaktstücken der festen Schalterkontakte   d1#d3   bleiben und die Druckgasdüsen und damit das Ausströmen der im   Kompressor t während   des Schaltvorganges erzeugten Druckluft absperren. Durch die Schnappwirkung der Feder q werden die Funkenkontakte geöffnet und zeitlich später darauf auch die Druckgasdüsen freigegeben, so dass nunmehr die Druckluft über die Kontaktstellen abströmen kann. 



   Das Schliessen des Schalters geschieht durch Zug an der Stange o. Dabei werden mit Hilfe des 
 EMI2.1 
 kontakte schliessen die Druckgasdsen ab und der Schalter ist für eine neue Abschaltung bereit. 



   Anstatt wie beim Ausführungsbeispiel die Druckgasdüse und den Stützisolator für den festen Schalterkontakt aus einem Stück herzustellen, kann ohne weiteres als Druckgasdüse ein besonderer Isolierkörper verwendet werden, der unter   Zwischenfügung   der Kontaktteile des festen Schalterkontaktes auf den Isolatorkopf aufgebaut ist. 



   Die erfindungsgemässe Anordnung ergibt eine billige,   übersichtliche   und betriebstechnisch einwandfreie Schalterbauart mit denkbar günstigen   Loschbedingungen.   Die Öffnung der Funkenkontakte erfolgt unter dem vollen Druck der im Konpressor verdichteten Luft, da die Düsenöffnung erst zeitlich nach der Trennung der Funkenkontakte freigegeben wird. Auf diese Weise wird einerseits der Lichtbogen von Anfang an stark beblasen und anderseits dafür gesorgt, dass auch nach dem Löschen des Lichtbogens die Kontaktstrecke mit Luft von hohem Druck beblasen wird, so dass Wiederzündungen möglichst vermieden sind.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Leistungstrennschalter mit schwenkbarem Trennmesser und Funkenziehkontakt sowie mit Lichtbogenlöschung durch beim Ausschalten in einem Kompressor erzeugtes Druckgas, wobei die Trennmesserbewegung erst nach Erreichung einer bestimmten Kompression erfolgt, und bei welchem die Löschkontakte am Ende eines als Druckgaszuleitung dienenden Stützisolators angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass im Kopf des als. Träger für den festen Gegenkontakt (d) des Trennmessers (b) benutzten und für die Druekgasführung düsenartig, ausgebildeten Stützisolators (e) der Funkenziehkontakt (h) in Richtung der Druckgasströmung geführt ist, 2.
    Leistungstrennschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckgasdüse durch den mit dem Trennmesser (b) verbundenen Funkenkontakt (h) verschlossen ist und erst zeitlich nach der Öffnung des letzteren freigegeben wird.
    3. Leistungstrennschalter nach den Ansprüchen 1. und 2, dadurch gekennzeichnet, dass als EMI2.2
AT154870D 1936-12-23 1937-12-21 Leistungstrennschalter. AT154870B (de)

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DE154870T 1936-12-23

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AT154870B true AT154870B (de) 1938-11-10

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AT154870D AT154870B (de) 1936-12-23 1937-12-21 Leistungstrennschalter.

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AT (1) AT154870B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE762613C (de) * 1942-02-13 1953-05-26 Delle Atel Const Electr Leistungstrennschalter mit Drehbewegung
DE937833C (de) * 1941-06-12 1956-01-19 Aeg Verzoegernd ansprechender elektrischer Schalter mit Lichtbogenloeschung durch einen vom Schalter selbst erzeugten Loeschmittelstrom

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DE937833C (de) * 1941-06-12 1956-01-19 Aeg Verzoegernd ansprechender elektrischer Schalter mit Lichtbogenloeschung durch einen vom Schalter selbst erzeugten Loeschmittelstrom
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