AT154458B - Sauerstoffgasschutzgerät mit Erneuerung der Ausatemluft. - Google Patents

Sauerstoffgasschutzgerät mit Erneuerung der Ausatemluft.

Info

Publication number
AT154458B
AT154458B AT154458DA AT154458B AT 154458 B AT154458 B AT 154458B AT 154458D A AT154458D A AT 154458DA AT 154458 B AT154458 B AT 154458B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
oxygen
valve
gas protection
protection device
inhalation
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Otto Heinrich Dr Draeger
Original Assignee
Otto Heinrich Dr Draeger
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Otto Heinrich Dr Draeger filed Critical Otto Heinrich Dr Draeger
Application granted granted Critical
Publication of AT154458B publication Critical patent/AT154458B/de

Links

Landscapes

  • Respiratory Apparatuses And Protective Means (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Sauerstoffgassehutzgerät   mit Erneuerung der Ausatemluft. 



   Die Erfindung betrifft ein   Sauerstoffgasschutzgerät   mit Erneuerung der Ausatemluft durch eine Alkalipatrone od. dgl., d. h. also ein   Kreislaufgerät.   



   In allen Kreislaufgeräten erwärmt sich die Atemluft sehr stark durch den   Kohlensäure-Absorp-   tionsprozess in der Alkalipatrone. Man hat bisher die Luft dadurch zu kühlen versucht, dass man Beutel und Patrone belüftete. Trotz aller Bemühungen ist es jedoch bisher nicht gelungen, die Temperatur der Atemluft wesentlich herabzusetzen. 



   Durch die Erfindung wird dieser Nachteil behoben, indem der Sauerstoff unmittelbar in den Einatemweg des Gerätes, u. zw. zwischen Einatemventil und   Maskenanschluss   geleitet wird, u. zw. derart, dass der Sauerstoff sich während der Ausatmung im Einatemweg ansammelt. Dabei tritt die   abkühlende   Wirkung des expandierten Sauerstoffs in Erscheinung. Während der Ausatmungszeit strömt der konstant dosierte Sauerstoff in den Einatemweg, z. B. in den Einatemsehlauch oder in den Ventilkasten. Dabei verdrängt er im Einatemsehlaueh befindliche Luft und drückt diese in den Ausatemschlauch. 



   Es ist bei   Sauerstofffgasschutzgeräten   mit Erneuerung der Ausatemluft bereits bekannt, Sauerstoff unmittelbar in den Ausatemweg des Gerätes einzuleiten, doch ist dort keine konstante Sauerstoffdosierung vorhanden, sondern es wird nur je nach Bedarf durch kurzes Öffnen des Sauerstoffflaschen-   ventils eine kleine Nährgasmenge in den Atmungskreislauf hineingegeben. Dort kann also ein Ansammeln   des Sauerstoffs in dem Einatemschlauch während jedes Ausatemzuges und eine ständige Kühlwirkung der Atemluft durch den Sauerstoff nicht stattfinden. 



   Zweckmässig mündet bei dem Gassehutzgerät gemäss der Erfindung die an sich bekannte Sammelleitung für die ständig zugeführte Sauerstoffmenge, für die durch das lungengesteuerte Ventil zugeführte Sauerstoffmenge und für die von Hand zugesetzte Sauerstoffmenge zwischen Einatemventil und Maskenanschluss in den Einatemweg des Gerätes. 



   Beim Einatmen erhält der Geräteträger zunächst kühlen Sauerstoff. Erst gegen Ende des Atemzuges erhält er warme Luft aus dem Atembeutel. In Zeiten heftiger, angestrengter Arbeit ist der Sauerstoffverbrauch am grössten, ebenso die Wärmeerzeugung in der Alkalipatrone. Dann aber springt der Lungenautomät an und lässt kühlen Sauerstoff unmittelbar in den Einatmungsweg strömen. 



   Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass man bei der neuartigen Zuleitung des Sauerstoffs eine Öffnung im Atembeutel (für die Sauerstoffspeisung) vermeidet und damit eine bessere Dichtigkeit gewährleistet. Auch die Verschmutzungsmöglichkeit ist vermieden, da die Sauerstoffzuleitung nicht im Wege der Alkalipatrone liegt. 



   In der Zeichnung sind Ausführungsformen des   Sauerstoffgasschutzgerätes   nach der Erfindung beispielsweise mehr oder weniger schematisch dargestellt. Fig. 1 ist eine Ansieht des Gerätes bei geöffnetem Schutzdeckel. Fig. 2 zeigt schematisch die Sauerstoffleitungen einer Ausführungform. Fig. 3 zeigt schematisch und schaubildlich die   Sauerstoffleitungen   einer weiteren Ausführungsform. 



   Bei dem Gerät der Fig. 1 ist mit   a der Gerätelasten,   mit b eine Sauerstoffflasche, mit c ein Atembeutel, mit d eine Alkalipatrone und mit e ein Ventilkasten bezeichnet. Die Steuerung des lungenautomatisch betätigten Ventils erfolgt durch einen aussen am Atembeutel c gelenkig angeordneten 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Steuerhebel f. Der Sauerstoff strömt durch eine Leitung n in den Ventilkasten e und von dort in den Einatemschlauch   lt.   Der Ausatemschlauch ist mit i bezeichnet. 



   Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform, bei der das lungenautomatiseh durch den   Hebel t betätigte   Ventil mit Hochdrucksauerstoff gespeist wird. Mit   tu   ist ein Druckminderventil bezeichnet. Der Sauerstoff von der (hier nicht gezeigten) Flasche strömt durch eine Leitung m zu. p ist der Druckknopf für die Handbetätigung des Sauerstoff ventils. Die Sammelleitung n führt den Sauerstoff, u. zw. die ständig über das Druckminderventil   7c zugeführte   Sauerstoffmenge, die durch den lungenbetätigten Hebel/gesteuerte Sauerstoffmenge und die vom Druckknopf p gesteuerte Sauerstoffmenge, dem Gerät unmittelbar in den Einatemweg zu. 



   Bei der Ausführungsform der Fig. 3 wird das vom lungengesteuerten   Hebel t betätigte   Ventil mit Niederdrucksauerstoff gespeist, d. h. mit Sauerstoff, der von der Sauerstoffflasche durch die Leitung m zunächst dem Druckminderventil c zugeführt wird. Vom Druckminderventil c strömt weiter durch die Leitung o ständig die sogenannte konstante Dosierung der Sammelleitung n zu. Hochgespannter Sauerstoff wird dieser Sammelleitung unmittelbar durch das vom Druckknopf p handgesteuerte Ventil zugeführt. Die Leitung n mündet wieder, wie bei den andern Ausführungsformen, unmittelbar in den Einatemweg des Gerätes. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   l.     Sauerstoffgasschutzgerät   mit Erneuerung der Ausatemluft, dadurch gekennzeichnet, dass der Sauerstoff unmittelbar in den Einatemweg des Gerätes, u. zw. zwischen Einatemventil und Maskenanschluss derart geleitet wird, dass der Sauerstoff sich während der Ausatmung im Einatemweg ansammelt.

Claims (1)

  1. 2. Sauerstoffgasschutzgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Sauerstoffspeiseleitung oberhalb des Einatemventils in den Ventilkasten mündet.
    3. Sauerstoffgasschutzgerät nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die an sich bekannte Sammelleitung für die ständig zugeführte Sauerstoffmenge, für die durch das lungengesteuerte Ventil zugeführte Sauerstoffmenge und für die von Hand zugesetzte Sauerstoffmenge zwischen Einatemventil und Maskenanschluss in den Einatemweg des Gerätes mündet. EMI2.1
AT154458D 1935-12-21 1936-12-21 Sauerstoffgasschutzgerät mit Erneuerung der Ausatemluft. AT154458B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE154458T 1935-12-21

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT154458B true AT154458B (de) 1938-10-10

Family

ID=29412405

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT154458D AT154458B (de) 1935-12-21 1936-12-21 Sauerstoffgasschutzgerät mit Erneuerung der Ausatemluft.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT154458B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69621397T2 (de) Narkosesystem
DE3032438A1 (de) Y-stueck im patientensystem von beatmungsvorrichtungen
DE1566579B1 (de) Anaesthesie- und/oder Wiederbelebungsgeraet
EP2425869A1 (de) Beatmungsgerät und/oder Anästhesiegerät
WO2007068132A1 (de) Schlauchsystem für beatmungsgeräte
DE2725515A1 (de) Bakteriologisch geschlossenes beatmungssystem
DE2945472A1 (de) Narkose-beatmungssystem mit pneumatischer steuerung
DE2806750A1 (de) Handbeatmungsvorrichtung fuer beatmungsgeraete
DE2156365A1 (de) Vorrichtung vorzugsweise für Narkosezwecke
AT154458B (de) Sauerstoffgasschutzgerät mit Erneuerung der Ausatemluft.
DE2213764A1 (de) Anaesthesiegeraet
DE3310761A1 (de) Atmungsgeraet
DE1566560B2 (de) Beatmungsgerät
DE1243984B (de) Atemschutzgeraet mit Kreislauf der Atemluft
DE4137331C2 (de) Chemikalsauerstoffgerät
EP0434917B1 (de) Temperierbare Behandlungskammer zur Durchführung therapeutischer Verfahren
CH195180A (de) Sauerstoff-Gasschutzgerät mit Erneuerung der Ausatemluft.
DE19729739A1 (de) Verfahren zur Entfernung von CO¶2¶ in Rückatemsystemen
DE202022100332U1 (de) Verbessertes nicht-invasives Beatmungssystem mit geschlossenem Kreislauf
DE709959C (de) Sauerstoffatemschutzgeraet mit Kreislauf der Atemluft
EP0011847A1 (de) Vorrichtung zum Anwärmen und Befeuchten eines Beatmungsgases
DE661034C (de) Narkosevorrichtung
DE875919C (de) Sauerstoffatemschutzgeraet mit Regeneration der Ausatemluft
DE3508129C2 (de) Druckluft-Schlauchgerät für Atemschutz
DE943392C (de) Sauerstoffatemschutzgeraet