AT154187B - Beleuchtungsvorrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von Bildfilmen. - Google Patents

Beleuchtungsvorrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von Bildfilmen.

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AT154187B
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  Beleuchtungsvorrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von Bildfilmen. 



   Die Erfindung bezieht sich auf eine   Beleuchtungsvorrichtung   zur Aufnahme und Wiedergabe von Bildfilmen. 



   Es wurde bereits vorgeschlagen, zu diesem Zweck   gas-oder dampfgefüllte Entladungsrohren   zu verwenden und zu deren Speisung einen Wechselstrom zu benutzen, dessen Frequenz ein ganzes Vielfaches, zweckmässig das Doppelte, oder ein ganzzahliger Bruchteil, zweckmässig die Hälfte der Bildfrequenz, ist. Es werden dabei zur Erzielung genügend langer Dunkelperioden vorzugsweise Hochdruckquecksilberdampflampen verwendet. Es wird auch zu diesem Zweck von jeder Periode des Stromes eine Hälfte, d. h. entweder die positive oder die negative Hälfte unterdrückt. Hiezu kann in die Stromleitung ein Kommutator oder ein Gleichrichter, wie z. B. eine   Einphasengleichrichterröhre   oder ein   Sperrschichtgleichrichter   geschaltet werden. 



   Erfindungsgemäss wird nun der Widerstand oder die Impedanz, welche ohnedies jeder Gasentladungsröhre vorgeschaltet sein muss, zur Einstellung der Dunkelpause verwendet und die Netzspannung derart bemessen, dass die Zeit einer Dunkelpause wenigstens   20%   der Zeit der Beleuchtungperiode ist. Es wird hiedurch während der Dunkelperiode eine Stromersparnis erreicht, und es ist grundsätzlich möglich, ohne eine Versehlussanordnung an der Kamera oder am Projektor auszukommen. 



   An Hand der Figuren wird die praktische Ausführung des Erfindungsgedanken näher erläutert.
In Fig.   l   ist die Entladungsröhre 2 in Reihe mit einem   Ohm'schen   Widerstand an die Klemmen 3 und   4   einer Wechselstromquelle geschaltet. Fig. 2 zeigt das   Sehaltungsbild,   wenn anstatt des Widerstandes eine Drosselspule 5 vorgeschaltet worden ist. 



   In Fig. 3 zeigt die ausgezogene Kurve 6 den Verlauf der Netzspannung in Abhängigkeit von der Zeit während einer halben Periode des Wechselstromes. Die strichpunktierte Linie 7 zeigt den entsprechenden Verlauf der Klemmenspannung an der Röhre. Mit E ist die Spitzenspannung des Wechselstromes bezeichnet. Ed ist die Durchschlagspannung der Röhre, während Eb die Brennspannung der Röhre darstellt. In jeder halben Periode leuchtet die Röhre also während einer Zeit L auf. Die Dunkelpause wird durch die Summe der Zeiten   D1 und D2   gebildet.

   Werden die Zeiten anstatt im Zeitmass im Winkelmass angegeben, so ist die Zeit einer halben Periode   gleich   und die der Dunkelperiode D : 
 EMI1.1 
 Ist eine Dunkelpause   erwünscht,   die 20% der Lichtperiode beträgt, so ist 
 EMI1.2 
 
Ist weiter von der anzuwendenden Röhre die Durchschlagspannung und die Brennspannung bekannt, so lässt sich aus obiger Formel die Netzspannung berechnen. Aus der Netzspannung und der Brennspannung lässt sich der   Spannungsuntersehied,   welcher in den Vorschaltwiderstand aufgenommen werden muss, durch einfache Substraktion berechnen, wobei zu beachten ist, dass es sich hier um Effektivspannungen handelt, während oben die absoluten Momentanspannungen gemeint sind.

   Der berechnete Spannungsunterschied und die Stärke des durehfliessenden Stromes bestimmen in bekannter Weise den Wert des Widerstandes. 



   Etwas anderes ist die Bestimmung des richtigen Wertes für den Vorschaltwiderstand, wenn insbesondere eine   Hochdruekqueeksilberdampflampe   verwendet wird. Für   ? ine   derartige Lampe liegen 

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 die Werte der Durchschlag-und Brennspannung in keiner Weise fest, sondern sind von der Arbeitstemperatur abhängig. Die Arbeitstemperatur jedoch wird wieder bestimmt von der aufgenommenen Energie und letztere von der angelegten Wechselspannung. Es hat sich jedoch ergeben, dass das Verhältnis der Durchschlag-und Brennspannung bei diesen Röhren annähernd konstant ist. Durch 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 
 EMI2.3 
 
 EMI2.4 
 
 EMI2.5 
 
 EMI2.6 
 
 EMI2.7 
 Leistung erhalten wird. Die Differenz zwischen der Brenn-und der Netzspannung muss wieder durch den Widerstand aufgenommen werden.

   Aus dieser Spannungsdifferenz und der Stromstärke der Lampe lässt sich wieder in bekannter Weise der Wert des erforderlichen Widerstandes ermitteln. 



   Anstatt eines Widerstandes kann auch eine Drosselspule vorgeschaltet werden. Hiemit wird der Vorteil erzielt, dass die Energieverluste (ausser von denen in der Röhre) sehr gering sind. Ein Nachteil jedoch ist, dass kleine Unterschiede in den Daten der verwendeten Röhre eine Phasenverschiebung der Lichtaussendung hervorrufen, so dass die Auswechslung der Röhre bisweilen eine Korrektion des Impedanzwertes oder des Phasenverhältnisses zwischen der Wechselspannung und dem Filmantrieb erforderlich macht. Einfachheitshalber ist darum meist ein reiner Ohmscher Widerstand vorzusehen.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Beleuchtungsvorrichtung zur Aufnahme oder Wiedergabe von Bildfilmen, die eine gas-oder dampfgefüllte Entladungsröhre, vorzugsweise eine Hochdruckquecksilberdampflampe mit eingeschnürter Entladungsbahn enthält, welche mit Wechselstrom gespeist wird, dessen Frequenz ein ganzzahliger Bruchteil, z.
    B. die Hälfte oder ein ganzes Vielfaches oder gleich der Bildfrequenz ist und der ein Widerstand oder eine Impedanz vorgeschaltet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Grösse der Netzspannung und des bei einem gegebenen Röhrenstrom sich hieraus ergebenden, der Röhre vorgeschalteten Widerstandes oder der vorgeschalteten Impedanz derart gewählt ist, dass die Zeit der Dunkelperioden annähernd gleich der üblicherweise zum Fortschalten des Films notwendigen Zeit ist, d. h. wenigstens 20% der Zeit einer Beleuchtungsperiode. EMI2.8
AT154187D 1935-05-13 1936-05-12 Beleuchtungsvorrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von Bildfilmen. AT154187B (de)

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