AT154150B - Vorrichtung zum Mischen von Flüssigkeiten. - Google Patents
Vorrichtung zum Mischen von Flüssigkeiten.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Vorrichtung zum Mischen von Flüssigkeiten. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> EMI2.1 einander getrennte Räume, deren Anteil am Gesamtraum aber veränderlich ist und von der Menge der jeweils in dem Behälter befindlichen Flüssigkeiten abhängt. Mit 8 ist schliesslich noch der Einfüllstutzen für die Kunstdüngerlösung, mit 9 der Ablasshahn für das Druckwasser und mit 10 der Schlammablass bezeichnet. Im Innern des Behälters 2 ist an der Stirnwand noch eine Leiste 11 angeordnet, gegen die sich kurz vor der völligen Entleerung des Behälters von der Düngerlösung die Membran y legt und die verhindert, dass die Zuflussöffnung zum Schlammsack 5 von der Membran verschlossen wird. Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende : Das Gebrauchswasser durchströmt in der angegebenen Pfeilrichtung die Wasserleitung 1. Das Druckregelventi] 6 bildet eine Drosselstelle in der Wasserleitung 1, so dass zwischen der Abzweigstelle der Zweigleitung 3 und dem Regelventil 6 ein Druckunterschied besteht. Dadurch wird nun vom Hauptstrom ein diesem proportionaler Teilstrom über die Leitung 3 in den Behälter 2 abgeleitet und die Düngerlösung aus diesem über die Zweigleitung 4 innerhalb des Gehäuses des Regelventils 6 in den Hauptstrom gedrückt. Durch die Membran 7, die nur ganz geringen Widerstand besitzt, wird im Behälter 2 Gebrauchswasser und Kunstdüngerlösung getrennt, ohne den Widerstand der Teilstromleitung zu beeinflussen. Erfolgt ein Druckabfall in der Gebrauchswasserleitung 1, so wird vom Behälter 2 eine durch dessen elastisches Zusammenziehen bzw. durch die Ausdehnung etwa vorhandener Luftkissen bedingte Flüssigkeitsmenge in die Gebrauchswasserleitung gedrückt. Da nun das Verhältnis der kleinsten Rohrleitungsquerschnitte der Zweigleitungen 3 und 4 sehr gross ist, etwa 1 : 40, und die beiden Flüssigkeiten im Behälter 2 getrennt sind, besteht die Druckausgleichsmenge zum grössten Teil aus. Gebrauchswasser und nur zu einem kleinen Teil aus Kunstdüngerlösung. Umgekehrt wird bei Druckanstieg in der Wasserleitung 1 nur eine unbedeutende Menge Wasser in die Zweigleitung 4 gedrückt. Das Mschungsverhältnis schwankt daher auch bei aussetzendem Betrieb nur innerhalb kleiner Grenzen. Während des Betriebes wandert die Membran 7 von der einen Behälterhälfte in die andere, bis die Kunstdüngerlösung verdrängt ist. Die Regelung des Mischungsverhältnisses geschieht in einfacher Weise mittels des an-sich bekannten Druekregelventils 6. Je grösser der Druckunterschied zwischen der Drosselstelle und der Abzweigstelle der Zweigleitung 3 ist, desto mehr Kunstdüngerlösung tritt in den Gebrauchswasserstrom ein. Eine an der äusseren Gehäusewand des Druckregelventils 6 angebrachte Skala lässt das jeweils eingestellte Mischungsverhältnis ablesen. Selbstverständlich kann die Lösung des Kunstdüngers auch im Vorratsbehälter 2 erfolgen. Es wird dann das Salz durch den Stutzen unmittelbar in den Behälter eingebracht und Wasser, das z. B. auch aus der Gebrauchswasserleitung entnommen wird, zugeführt, bis der Behälter gefüllt ist. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Vorrichtung zum Mischen von Flüssigkeiten, insbesondere von Kunstdüngerlösung mit dem Gebrauchswasser in landwirtschaftlichen Betrieben od. dgl., bei welcher parallel zur Gebrauchswasserleitung ein Vorratsbehälter für die Kunstdüngerlösung od. dgl. geschaltet ist, der mittels zweier Zweigleitungen an zwei Stellen mit der Wasserleitung in Verbindung steht, wobei das auf der einen Seite in den Behälter eindringende Wasser mit Hilfe eines seinem Druck nachgebenden Organs die Düngerlösung aus dem Behälter verdrängt und über die zweite Leitung in die Wasserleitung drückt, dadurch gekennzeichnet, dass dieses nachgebende Organ aus einer praktisch widerstandslosen Gummimembrane (7) besteht.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in der Strömungsrichtung des Wassers gesehene zweite Zweigleitung (4) an einer Drosselstelle der Wasserleitung (1) in diese mündet.3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Regelung des Mischungsverhältnisses mittels eines Druckregelventils (6) an der Zutrittstelle der Düngerlösung in die Wasserleitung (1) erfolgt.4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die geringsten Querschnitte der beiden Zweigleitungen (3, 4) sich wie etwa 1 : 40 verhalten.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE154150X | 1935-11-22 |
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ID=5676155
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT154150D AT154150B (de) | 1935-11-22 | 1936-11-21 | Vorrichtung zum Mischen von Flüssigkeiten. |
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1936
- 1936-11-21 AT AT154150D patent/AT154150B/de active
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