AT153679B - Vorrichtung für die Durchführung von Reaktionen an katalytisch wirksamen Metallgeweben. - Google Patents

Vorrichtung für die Durchführung von Reaktionen an katalytisch wirksamen Metallgeweben.

Info

Publication number
AT153679B
AT153679B AT153679DA AT153679B AT 153679 B AT153679 B AT 153679B AT 153679D A AT153679D A AT 153679DA AT 153679 B AT153679 B AT 153679B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
carrying
catalytically active
active metal
out reactions
metal fabrics
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ig Farbenindustrie Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ig Farbenindustrie Ag filed Critical Ig Farbenindustrie Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT153679B publication Critical patent/AT153679B/de

Links

Landscapes

  • Catalysts (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 



   Die bei katalytischen Reaktionen, insbesondere bei der Ammoniakoxydation, gebräuchlichen, senkrecht zur Strömungsrichtung der Reaktionsteilnehmer angeordneten Gewebe aus katalytisch wirksamen Metallen, wie Platin oder dessen Legierungen, sind bei den vielfach recht hohen Arbeitstemperaturen nicht unbeträchtlichen mechanischen Beanspruchungen unterworfen. Die Gewebe dehnen sich in der Hitze aus und neigen zufolge ihres Eigengewichtes oder/und des Druckes der hindurchströmenden Reaktionsteilnehmer zu Ausbauchungen. Diese Beanspruchung des Gewebes führt zu einer Verminderung seiner Lebensdauer. Man hat daher bereits vorgeschlagen, die Gewebe durch Gewichtsbelastung oder Federkraft einer starken Zugspannung zu unterwerfen.

   Es ist jedoch nicht ratsam, die empfindlichen Gewebe solcher starken Spannung auszusetzen, zumal diese während des Gebrauches noch durch den Druck der strömenden Gase vergrössert wird. Nach einem andern Vorschlage werden die Gewebe mit Stützen, insbesondere aus hitzebeständigem Metall, versehen. Es stellte sich indessen heraus, dass derartige Einrichtungen den erstrebten Zweck auf die Dauer nur unvollkommen erfüllen, vor allem weil sie selbst den durch die Hitze hervorgerufenen Ausdehnungerscheinungen unterworfen sind. 



   Es wurde nun gefunden, dass man Ausbauchungen des Gewebes auch im Dauerbetrieb wirksam verhindern kann, wenn man dafür sorgt, dass die vorzugsweise in Form von Drähten angewandten Stützen durch eine selbsttätig wirkende Vorrichtung während des Betriebes in straff gespanntem Zustande gehalten werden. Auf diese Weise wird die mechanische Beanspruchung des Gewebes wesentlich herabgesetzt, was nicht nur eine beträchtliche Erhöhung seiner Lebensdauer zur Folge hat, sondern es auch möglich macht, eine wesentlich grössere Menge Reaktionsgase je Flächeneinheit des Katalysatornetzes durchzusetzen als ohne diese Vorrichtung. 



   Die Stützdrähte können parallel oder im Winkel zueinander und auf einer oder auf beiden Seiten des waagrecht, senkrecht oder schräg im Reaktionsofen eingebauten Gewebes angeordnet werden. 



   Vorrichtungen zum ständigen Gespannthalten von Drähten sind an sich bereits bekannt, z. B. bei Geräten zur elektrischen Gasreinigung. 



   Durch die Zeichnung sind einige Möglichkeiten für die Ausführung der Erfindung wiedergegeben. 



  Wie aus der Fig. 1 ersichtlich, ist der durch den   Ofenraum hindurchgehende Stützdraht A   in Bohrungen der Ofenwände eingelagert. Am einen Ende ist der Draht verdickt und die Verdickung liegt in einer entsprechenden Erweiterung der Bohrung, um dem Draht an dieser Seite einen festen Halt zu geben. 



  An der andern Seite ragt der Draht nach aussen über die Ofenwand frei beweglich hinaus und wird mit Hilfe einer dort angebrachten, aus hitzebeständigem Werkstoff bestehenden Feder bei jedem Betriebszustande gespannt gehalten. Die Spannvorrichtung kann anstatt nur an einem auch an beiden Enden des Stützdrahtes A angebracht werden. Die Anzahl der Stützdrähte wird man je nach den besonderen Verhältnissen, wie der Flächenausdehnung und der Stärke des Metallgewebe, bemessen. 



  Das katalytische Metallgewebe ist mit   I   bezeichnet. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 2 wirkt eine Schraubenfeder auf scherenartig angeordnete, auf Rollen an der Ofenwand frei bewegliche Hebel, an deren Schnittpunkt der Stützdraht angreift. 



   Bei Fig. 3 ist eine ähnliche scherenartige Vorrichtung vorgesehen wie bei Fig. 2, jedoch mit dem Unterschied, dass die Schraubenfeder durch ein Gewicht an jedem Hebel ersetzt ist. 

**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung für die Durchführung von Reaktionen an senkrecht zur Strömungsrichtung der Reaktionsteilnehmer angeordneten, mit Stützen versehenen, katalytisch wirksamen Metallgeweben, <Desc/Clms Page number 2> dadurch gekennzeichnet, dass die vorzugsweise in Form von Drähten angewandten Stützen durch eine selbsttätig wirkende Vorrichtung, insbesondere in an sich bekannter Weise durch Federkraft oder Gewichte, während des Betriebes in straff gespanntem Zustande gehalten werden. EMI2.1
AT153679D 1937-08-03 1937-08-03 Vorrichtung für die Durchführung von Reaktionen an katalytisch wirksamen Metallgeweben. AT153679B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT153679T 1937-08-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT153679B true AT153679B (de) 1938-06-25

Family

ID=3647691

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT153679D AT153679B (de) 1937-08-03 1937-08-03 Vorrichtung für die Durchführung von Reaktionen an katalytisch wirksamen Metallgeweben.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT153679B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE658253C (de) Vorrichtung fuer die Durchfuehrung von Reaktionen an katalytisch wirksamen Metallgeweben
DE17814C (de) Neuerungen an Gummifedern, insbesondere für Buffer an Eisenbahnwagen
DE1921549U (de) Katalysatornetz.
DE443348C (de) Geflochtene Matten fuer Rueckkuehler, Gaskuehler, Absorptionstuerme u. dgl.
AT74541B (de) Bruchband.
DE260991C (de)
AT22012B (de) Befestigungsvorrichtung für Krawatten.
DE2855101C2 (de) Edelmetallgitter für die Rückgewinnung der einem platinelementhaltigen Katalysator während der Reaktion entweichenden Platinelemente
AT110192B (de) Auswechselbarer Relaissatz für Fernsprechzwecke.
AT231117B (de) Brenneranlage mit pulsierender Verbrennung
DE3359C (de) Verbesserungen an kontinuirlichen Bremsen für Eisenbahnwagen (Zusatz zu P. R. Nr. 1802)
DE1245397B (de) Vorrichtung zur Erhitzung eines Gases wie Wasserstoff im Fliessbettverfahren
AT79189B (de) Querschott für Starrluftschiffe mit Gaszellen.
AT134147B (de) Als Bewehrung für Eisenbetonbauten dienender Fachwerksträger.
CH159988A (de) Gegen Halogenwasserstoffsäuren, insbesondere Salzsäure widerstandsfähige Legierung.
AT95636B (de) Plansichteraufhängung.
AT152052B (de) Verdunster.
DE2118802C3 (de) Verzugmatte für den Grubenausbau
DE636037C (de) Verwendung von Antimon-Eisen-Legierungen
DE51757C (de) Fangvorrichtung für Förderkörbe mit 3 Paar Fanghebeln
AT102388B (de) Drehbarer Brenner für Heizvorrichtungen.
AT38567B (de) Vulkanisiervorrichtung.
DE12618C (de) Kompensationsvorrichtung für die Verbindungsstange zwischen der Weiche und dem Spitzenverschlufs
DE958711C (de) Emaillierrost
AT134608B (de) Salzsäurebeständige Legierungen.