AT153539B - Auf Kugeln laufender Rollschuh. - Google Patents

Auf Kugeln laufender Rollschuh.

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AT153539B
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Erich Reichwald
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Erich Reichwald
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Auf Kugeln laufender   Rollschuh.   



   Gegenstand der Erfindung ist ein Rollschuh, der nach Art der Skier Verwendung finden soll. 



   Es ist bekannt, solche Rollschuhe auf Kugeln laufen zu lassen, die entweder zwischen kleineren Kugeln oder zwischen Rollen mit fester Achse gelagert sind. Die bisher bekanntgewordenen Ausführungen solcher Skier sind aber mit erheblichen Nachteilen behaftet. 



   Wenn die Kugeln zwischen allseitig drehbaren, kleinen Kugeln gelagert sind, so ist die beim
Schneeskilaufen eigenartige Schwenk-und Bremswirkung durch   Schrägstellen   der Rollschuhe zur
Fahrtrichtung nicht möglich ; denn die   Laufkugeln   haben bei jeder Stellung der Bretter zur Fahrt- richtung genau gleichen Widerstand in ihren Lagern, laufen also unter der Wirkung ihrer Belastung immer in gleicher Richtung und mit gleicher Geschwindigkeit weiter, ganz unabhängig von der Einstellung der Bretter. 



   B3i der bisher vorgeschlagenen Anwendung von Rollen zur Lagerung der Laufkugeln sind die
Laufachse dieser Rollen auf den Seiten eines gleichschenkeligen Dreiecks, also unter einem Winkel von 600 gegeneinander, angeordnet. Infolgedessen setzen die Rollen bei jeder beliebigen Stellung der Bretter zur Fahrtrichtung den Kugeln gleichen Widerstand entgegen, erzeugen also bei jeder Stellung der Bretter den gleichen Bremswiderstand, nur dass diese stärker ist als bei Kugellagerung der Lauf- kugeln. Die Fahrgeschwindigkeit ist geringer, aber ein Bremsen und Schwenken durch Änderung der   Rollschuhstellung   ist auch hier unmöglich. 



   Durch die   Erfindung ist diesem Vbelstand   abgeholfen, indem die Kugeln zwischen Rollen gelagert werden, deren Laufachse sämtlich senkrecht zur Rollschuhachse liegen, so dass sie bei Geradeausstellung mit geringstem Widerstand laufen, während bei Querstellung der Bretter eine mit dem Winkel zwischen
Fahrtrichtung und Rollschuhachse zunehmende Bremswirkung eintritt und damit auch eine Schwenkung möglich wird. 



   In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt Fig. 1 eine
Draufsicht und Fig. 2 eine Seitenansicht. 



   Mit   a   sind die Kugeln bezeichnet, auf denen der Trockenski läuft, mit b die Rollen, die mit ihren Achsen in dem   Gehäuse   c drehbar gelagert sind. Die Gehäuse c sind fest an dem Fussbrett d an- gebracht, in dessen runden Ausschnitten die Kugeln innerhalb der Rollengehäuse liegen. Der besseren Übersicht halber sind weitere Lager, die zur seitlichen Führung der Kugeln noch nötig sind, im Aus-   führungsbsispiel nicht   dargestellt. Bei solchen seitlichen Rollengehäusen müssen erfindungsgemäss die Rollenachsen auch in Ebenen liegen, die senkrecht zur Rollschuhhauptachse stehen. Die Rollen können zylindrisch oder alle oder teilweise der   Kugelfläche   entsprechend profiliert sein. 



   Zur Befestigung des Rollschuhes am Fuss kann eine der bekannten Skibindungen benutzt werden. 



   Die Stärke der Reibung bei dem als Trockengleitski Verwendung findenden Rollschuh nach der
Erfindung kann durch die Art des für Kugeln und Rollen zur Verwendung kommenden Werkstoffes und seine Oberflächenbeschaffenheit geregelt werden. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Auf Kugeln laufender Rollschuh, bei dem die Kugeln zwischen Rollen gelagert sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufachse dieser Rollen (b) sämtlich in Ebenen liegen, die senkrecht zur Längsachse des Skis (d) stehen. <Desc/Clms Page number 2>
    2. Rollschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mehrreihige Rollenkäfige verwendet werden und die Achsen der seitlichen Rollenreihen mit der waagrechten Ebene einen Winkel bilden.
    3. Rollschuh nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlichen Rollen oder auch alle der Oberfläche der Laufkugel entsprechend profiliert sind. EMI2.1
AT153539D 1936-07-28 1937-07-05 Auf Kugeln laufender Rollschuh. AT153539B (de)

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