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Glühschirmröhre.
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Zeichenebene parallelen Richtung dienen die Ablenkplatten 7 und 8. Die Röhrenwand ist mit dem üblichen bei 10 mit einer Stromzuführungsleitung in Verbindung stehenden Silberspiegel zwischen den Linien 9 versehen.
In dem trichterförmigen Teil der Röhre befindet sich ein Metallrahmen 11, in welchem der Glühschirm 12 an den Rändern befestigt ist. Ein Stromzuführungsleiter 13 wird durch einen Ansatzteil14 aus dem Glaskolben ausgeführt. Die Stromzuführungsleitungen der Kathode 2 und der Elektroden 3 und 4 sind in dem Quetschfuss 15 luftdicht verschmolzen.
In bekannter Weise kann das durch das Elektrodensystem erzeugte und fokusierte schmale Kathodenstrahlbündel durch die Ablenkmittel in der Röhre derart bewegt werden, dass der Treffpunkt des Bündels auf den Schirm 12 sich in parallelen Linien, den Abtastlinien, über den Schirm bewegt ; die Laufzeit des Kathodenstrahlbündels über den ganzen Schirm beträgt z. B. 0-04 Sekunden, so dass dieser in einer Sekunde 25mal abgetastet wird. Je nachdem die Stromstärke des Bündels grösser oder kleiner ist, wird jedes vom Bündel getroffene Schirmteilchen durch den Aufprall der Elektronen stärker oder schwächer zum Glühen gebracht, so dass durch eine geeignete Modulation des Bündels mittels der Elektrode 3 die Helligkeit variiert und ein Bild auf dem Schirm erzeugt werden kann.
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Regel gehen, wobei eine genügende Bildschärfe erhalten wird.
Bei einer Linienbreite von 0'4 mm wird so der Schirm 8 cm hoch.
Fig. 2 zeigt als Beispiel ein Muster für eine Durchlöcherung, die erfindungsgemäss zur Verminderung der Linienverbreiterung angewendet wird, um die Bildschärfe zu erhöhen. Durch die Durchlöcherung wird das Bild in Elemente zerlegt. Diese Bildelemente haben einen geringen Zusammenhang, so dass auch der Wärmeübergang durch Leitung von dem einen Bildelement zu dem andern nur gering ist. Zweckmässig liegen die Mitten der Lochreihen ebensoweit voneinander wie die der Bildlinien, z. B. 0'3 mm auseinander, während der Durchmesser der Löcher z. B. 50 Mikron bei einem Abstand ihrer Mittelpunkte von 75 Mikron beträgt.
Ein anderes Beispiel gibt Fig. 3. Hier ist nur an den Ecken der Bildelemente eine Verbindung mit den benachbarten Bildelementen vorhanden. Die Löcher haben hier eine längliche Form. Sie sind z. B. 0'2 mm lang und 0-03 mm breit, bei einem Abstand der Mittellinien von (J'3 Mtm.
Es sind auch andere Formen möglich, z. B. können die Löcher kreuzförmig sein, so dass die Bildelemente in der Mitte ihrer Seiten miteinander zusammenhängen, oder es können die Bildelemente eine andere Form als die eines Rechtecks haben.
Glühschirme, die gemäss den Fig. 2 und 3 oder auf sonstige geeignete Weise durchlöchert sind, können eine Dicke bis 6 Mikron haben, ohne dass eine störende Linienverbreiterung stattfindet. Bei dieser Dicke genügt eine verhältnismässig niedrigere Glühtemperatur, z. B. 19000 C. Sie können also noch aus Tantal oder aus einem andern Metall oder einer Legierung, welche diese Temperatur aushalten kann, bestehen.
Dünner als 2'5 Mikron soll man zweckmässig nur mit Wolfram gehen, denn die Temperatur muss dann höher steigen, z. B. bis 2200 C oder sogar bis 2400 C, weil die Wärme schneller verlorengeht. Die Lebensdauer würde dann bei andern Metallen zu klein werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Glühschirmröhre zum Zwecke der elektrischen Bildübertragung, dadurch gekennzeichnet, dass der Glühschirm durch eine Perforation in Elemente geteilt wird, zwischen denen praktisch kein störender Temperaturausgleich stattfindet.