AT153247B - Verfahren zur Herstellung von Waffeln. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Waffeln.

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waffle
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Robert Beer
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  Verfahren zur Herstellung von Waffeln. 



   Waffeln werden bekanntlich in der Art erzeugt, dass der Teig auf eine sogenannte Waffelzange oder eine sonstige Baokvorrichtung aufgegossen und sodann verbacken wird. Die auf diesem Wege hergestellten Waffeln werden in der Hauptsache zu Waffelschnitten verarbeitet, das sind Torten, die aus mehreren aufeinandergelegten Waffeln bestehen, zwischen denen sich irgendeine Füllung, wie Schokolade od. dgl. befindet und die in Portionen bestimmter Form geschnitten werden. Diese Waffelschnitten wurden, ebenso wie auch einzelne Waffeln oder andere WaffelbÅackereien, die oben oder   unten   oder beiderseits als Deckblätter Waffeln aufweisen, nach Fertigstellung in grösseren Mengen in Metallfolien, insbesondere Stanniol oder ein anderes Verpackungsmaterial eingehüllt und so in den Verkehr gesetzt.

   Dieser bisher geübte Vorgang hatte den Nachteil, dass die Waffeln bzw. die aus ihnen hergestellte Bäckerei, verhältnismässig rasch ihre Frische verloren, unter den Einwirkungen der Luft unansehnlich wurden und an Geschmack erhebliche Einbusse erlitten. Darüber hinaus bestand die Notwendigkeit, dass bei Verabreichung einzelner Waffeln bzw. Waffelschnitten der Verkäufer die Ware mit der blossen Hand anfassen musste, was vom Publikum ebenso als unhygienisch empfunden wurde, wie der Umstand, dass auch der Konsument die Waffel bzw. Waffelschnitte beim Essen mit der blossen Hand zu halten genötigt war. 



   All diesen Übelständen hilft die Erfindung in einfacher und wirksamer Weise ab, ohne die Herstellungskosten wesentlich zu erhöhen. 



   Gemäss der Erfindung werden Waffeln so hergestellt, dass der Teig auf eine zur Verwendung für Lebensmittel zulässige Metallfolie aufgebracht und sodann mit dieser gebacken wird. Praktisch wird dieses Verfahren am zweckmässigste in der Art ausgeführt, dass auf die Backzange oder die sonstige Backunterlage zunächst die Metallfolie, beispielsweise ein Stanniolblatt, aufgelegt, auf diese dann der Teig aufgebracht und das Backen   durchgeführt   wird. Selbstverständlich kann auch, insbesondere bei Verwendung von Waffelzangen, der umgekehrte Vorgang gewählt werden, nämlich der Teig auf den unteren Teil der Zange gegossen, das Stanniolblatt daraufgelegt, dann die Zange geschlossen und das Backen   durchgeführt   werden.

   Es könnte auch schliesslich der Teig auf eine Metallfolie aufgegossen, darauf eine zweite Folie gelegt und sodann das Backen begonnen werden. 



   Durch dieses Verfahren wird bewirkt, dass sich die Metallfolie eng an das Backgut, die Waffel, anschmiegt und diese vor den Einflüssen der Luft dauernd sichert. Die Metallfolie kann vor dem Genuss mühelos abgelöst werden. Die auf diese Weise hergestellten Waffeln erhalten daher ihre Frische nahezu unbegrenzt und ermöglichen, als Deckblätter für Waffeltorten, insbesondere Waffelschnitten, oder sonstige Waffelbäckereien gebraucht, auch die Frischhaltung der Bäckerei selbst. Überdies werden die gemäss der Erfindung hergestellten Waffeln und insbesondere   Waffelsehnitten,   deren Deckblätter gemäss der Erfindung erzeugt wurden, im Verkehre die oberwähnten auf das Gebot der Hygiene bezüglichen Nachteile nicht mehr aufweisen.

   Denn der Verkäufer wird nicht mehr die Waffel selbst anfassen müssen, sondern nur die sie schützende Metallfolie, die der Konsument vor dem Genuss nach seinem Gutdünken ganz oder nur so weit ablösen kann, um die Waren auch selbst nicht mit der blossen Hand halten zu müssen. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung von Waffeln, dadurch gekennzeichnet, dass der Teig auf eine zur Verwendung für Lebensmittel zulässige Metallfolie aufgebracht und sodann mit dieser gebacken wird. 



   2. Verfahren zur Herstellung von Waffeln, dadurch gekennzeichnet, dass auf den Teig eine zur Verwendung für Lebensmittel zulässige Metallfolie aufgelegt und der Teig sodann zusammen mit dieser gebacken wird. 

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Claims (1)

  1. 3. Verfahren nach Anspruch 1 unter Verwendung der bekannten Waffelbackzangen, dadurch gekennzeichnet, dass auf den unteren Teil der Backzange eine Metallfolie aufgelegt, auf diese der Teig aufgegossen, die Backzange sodann geschlossen und das Backen durchgeführt wird.
    4. Verfahren nach Anspruch 2 unter Verwendung der bekannten Waffelbackzangen, dadurch gekennzeichnet, dass der Teig auf den unteren Teil der Waffelzange aufgegossen, darauf eine Metallfolie gelegt, die Zange sodann geschlossen und das Backen durchgeführt wird.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2 unter Verwendung der bekannten Waffelbackzangen, dadurch gekennzeichnet, dass auf den unteren Teil der Zange eine Metallfolie gelegt, auf dieselbe der Teig aufgebracht, auf den Teig eine zweite Metallfolie gelegt, die Zange sodann geschlossen und das Backen durchgeführt wird. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT153247D 1937-07-12 1937-07-12 Verfahren zur Herstellung von Waffeln. AT153247B (de)

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