AT152977B - Verfahren zum Kühlen von Zahnbohrern mittels eines Kühlmittels auf Temperaturen, die ein schmerzloses Zahnbohren ermöglichen. - Google Patents

Verfahren zum Kühlen von Zahnbohrern mittels eines Kühlmittels auf Temperaturen, die ein schmerzloses Zahnbohren ermöglichen.

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AT152977B
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  Verfahren zum Kühlen von Zahnbohrern mittels eines Kühlmittels auf Temperaturen, die ein schmerzloses Zahnbohren ermöglichen. 



   Es ist bekannt, Zahnbohrer mittels flüssiger Kohlensäure auf Temperaturen zu kühlen, die ein schmerzloses Zahnbohren ermöglichen, wozu die Kohlensäure in flüssigem Zustand in einen am
Schaft des Bohrers angeordneten Hohlraum geführt und daselbst teilweise entspannt und vergast wird, worauf das entstandene, gegebenenfalls noch unter Druck stehende Kohlensäuregas durch eine Abführungsleitung ins Freie geführt wird. 



   Dies bedingt aber, um eine Expansion der flüssigen Kohlensäure auf dem Leitungsweg zu vermeiden, durehwegs gleichen Leitungsquerschnitt, da andernfalls die Gefahr besteht, dass infolge Bildung von Kohlensäureschnee Leitungsverstopfungen eintreten und in der Folge explosionsartiges Auspuffen von solchem Schnee aus der Ausströmleitung stattfindet ; dies ist für den Zahnarzt und den Patienten unangenehm und stört das Arbeiten. Solch gleichmässiger Leitungsquersehnitt ist aber praktisch schwer zu erreichen, namentlich infolge der im Leitungsweg unumgänglichen Verbindungsstellen von aneinandergefügten Einzelteilen, z. B. schon beim Austritt der flüssigen Kohlensäure aus der Stahlflasche in die
Steigleitung, wie auch wegen der unerlässlichen Anordnung eines Ventils an der Austrittsstelle des Bohrer-Handstückes, was anderseits auch die Herstellung der Anlage erschwert. 



   Gemäss vorliegender Erfindung wird nun dem den Schaft des Zahnbohrers umgebenden Hohlraum unter Druck gehaltene gasförmige Kohlensäure zugeleitet, welche infolge Expansion daselbst die Kältewirkung erzeugt und den Bohrer abkühlt. 



   Gasförmige Kohlensäure ist besser leitbar als flüssige Kohlensäure, und es kann, im Gegensatz zum Betrieb mit flüssiger Kohlensäure, die gewöhnliche Kohlensäureflasche ohne Steigleitung verwendet und am Bohrer-Handstück auf ein Ventil verzichtet werden, ferner kann in die Leitung eine Filtriervorrichtung (zur Reinigung der Kohlensäure) und ein Manometer (für die Druekkontrolle) eingebaut werden. Dabei ist der Betrieb störungsfrei und die Ausführung der ganzen Anlage gegenüber derjenigen für Betrieb mit flüssiger Kohlensäure wesentlich vereinfacht. 



   Zur Ausübung des Verfahrens wird zweckmässig eine Vorrichtung   (Bohrer-Handstück   oder   - Winkelstück)   mit einem Bohrer benutzt, welcher von der ihn rings (oder wenigstens teilweise) umgebenden Kälteübertragungsstelle aus gleiche Dicke bis zum Bohrerkopf besitzt, was eine bessere Kälteleitung zum Bohrerkopf gewährleistet gegenüber der Verwendung eines Bohrers mit nach seinem Kopf hin verjüngtem Schaft. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Verfahren zum Kühlen von Zahnbohrern mittels eines Kühlmittels auf Temperaturen, die ein schmerzloses Zahnbohren ermöglichen, dadurch gekennzeichnet, dass einem den Schaft des Zahnbohrers umgebenden Hohlraum unter Druck gehaltene gasförmige Kohlensäure zugeleitet wird, welche infolge Expansion die Kältewirkung erzeugt und den Bohrer abkühlt. 

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Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bohrer von der Kälteübertragungsstelle aus gleiche Dicke bis zum Bohrerkopf besitzt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT152977D 1935-12-13 1936-12-04 Verfahren zum Kühlen von Zahnbohrern mittels eines Kühlmittels auf Temperaturen, die ein schmerzloses Zahnbohren ermöglichen. AT152977B (de)

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