AT152976B - Verfahren zur Beurteilung der Wirksamkeit von Mitteln zur Behandlung der perniciösen Anämie. - Google Patents

Verfahren zur Beurteilung der Wirksamkeit von Mitteln zur Behandlung der perniciösen Anämie.

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AT152976B
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Guenter Dr Med Wallbach
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  Verfahren zur Beurteilung der Wirksamkeit von Mitteln zur Behandlung der   perniciösen   Anämie. 
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 während bei Mäusen, denen vorher ein   antiperniciös   wirkendes Heilmittel verabreicht wurde, die Tusche nicht in derart starkem Masse in der Milz auftritt, wogegen die Speicherung in der Leber dieselbe ist. 



   Das Verfahren gliedert sich in zwei Teile. 



   Zunächst wird die Tusche auf ihre Verwendbarkeit geprüft. 



   Zu diesem Zwecke werden mehreren, z. B. sechs Mäusen (möglichst weissen Mäusen von einem Gewicht von je 18 bis 20 Gramm), je   0'1     cm3   einer Verdünnung von einem Tropfen Tusche auf 1   cm ?   Wasser in eine Vene (möglichst Schwanzvene) gespritzt. Nach zwei Stunden werden die Tiere getötet. 



  Wenn die Tusche sich feinkörnig in grösseren Mengen in der Leber und in der Milz abgelagert hat, so ist die Tusche für das Verfahren brauchbar. Die auf diese Weise geprüfte Tusche kann jahrelang verwendet werden, sofern sie gut verschlossen und vor Verdunstung geschützt aufgehoben wird. 



   Zum eigentlichen Hauptverfahren werden wiederum sechs Mäuse im Gewicht von 18 bis 20 Gramm benutzt. 



   Den Tieren wird zuerst   O'l   em3 des zu prüfenden Präparates aus Leber, Schweinemagen, Aprikosen od. dgl. in die Bauchhöhle gespritzt. In den Fällen, in denen das Präparat nicht flüssig ist, wird eine Menge von 0'05 Gramm des Präparates mit Wasser aufgeschwemmt und diese Masse eingespritzt. 



   Nach 24 Stunden wird, ebenso wie bei dem Vorversuch, Tusche in die Vene gespritzt. 



   Nach weiteren zwei Stunden werden die Tiere getötet. 



   Diese Versuchsbedingungen müssen innegehalten werden, um Einwirkungen von andern Stoffen als denjenigen auszuschliessen, die zur Bekämpfung der   perniciösen   Anämie dienen. 



   Nach der Tötung der. Tiere werden Milz und Leber mikroskopisch untersucht. Es braucht dann nur die Abweichung zwischen der Tuschespeicherung in der Leber und in der Milz untersucht und festgestellt werden, zu welchen der erprobten Abbildungsschemen das mikroskopisch sich ergebende Bild gehört. 



   Die Ergebnisse der erprobten Tuschespeicherung sind in der beigefügten etwas schematischen Zeichnung dargestellt :
Fig. 1 zeigt die Tuschespeicherungen in der Leber, wie sie unter allen Umständen bei den vorbehandelten und bei den Kontrollieren ersichtlich sein muss. Es handelt sich um eine mittelgrobe Tuschespeicherung in den Sternzellen der Leber, wogegen   die-eigentlichen Leberzellen   sich vollkommen frei von Tusche erweisen müssen. 



   In den andern Figuren wird die Speicherung in der Milz veranschaulicht. Die Tuschespeicherung im Sinne eines positiven Lebertestes zeigt Fig. 3. Hier findet sich eine ganz feine, gerade noch ersichtliche Tuscheablagerung in den Retikulumzellen zwischen dem Lymphkörperchengewebe und dem Milzmark. 



  Diese Tuschespeicherung nach Fig. 3 in der Milz entspricht dem positiven Ausfall des Testes, d. h. das dem Tier verabreichte Leberpräparat ist wirksam. 



   In Fig. 2 ist die Speicherung eine grobe. Dies ist ein Beweis dafür, dass die Tiere nicht vorbehandelt wurden, oder dass sie ein unwirksames oder von einem wirksamen Präparat zu wenig erhielten. 



   Nur wenn sich neben dem Bild 1 das Bild 3 ergibt, ist das verabreichte Präparat in der verab- 
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 einspritzt. Man stellt fest, wie lange sich noch nach den Einspritzungen nach Anweisung des Hauptversuchs das Wirksamkeitsbild ergibt und hat alsdann die geringste noch wirksame Menge eines Präparats. 



  Diese Menge gilt als Einheit. 



   Auf Grund der Feststellung der Präparateinheiten lässt sich ein Vergleich der einzelnen Präparate ermöglichen, und der Mediziner kann sich beim Verordnen von Leber-und sonstigen Anämie-Präparaten an die Einheiten halten. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPBUCH : Verfahren zur Beurteilung der Wirksamkeit von Mitteln zur Behandlung der perniciösen Anämie, dadurch gekennzeichnet, dass Versuchstieren das zu untersuchende Heilmittel eingespritzt oder anderweitig verabreicht, nach gewisser Zeit eine Tuscheaufschwemmung in die Adern gespritzt und nunmehr die Speicherung der Tusche in Leber und Milz mit der Speicherung in den betreffenden Organen nicht vorbehandelter Tiere mikroskopisch verglichen wird, wobei als Mass für die Wirksamkeit bei gleicher Speicherungsstärke in der Leber die geringere Ablagerung in der Milz des vorbehandelten Tieres gilt. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT152976D 1936-11-14 1936-11-14 Verfahren zur Beurteilung der Wirksamkeit von Mitteln zur Behandlung der perniciösen Anämie. AT152976B (de)

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