AT152666B - Elektrische Entladungsröhre. - Google Patents
Elektrische Entladungsröhre.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> EMI1.1 EMI1.2 <Desc/Clms Page number 2> soll, dass das geschmolzene Metall über die Platte nach rechts fliesst, so muss vermieden werden, dass die Rippe 4 während des Schweissvorganges schmilzt. Zu diesem Zwecke erhöht man den Widerstand der Berührungsfläche der Rippe 4 mit dem Körper 1, derart, dass nur ein geringer Strom von 1 über 4 zur Platte 2 fliesst. Dies kann z. B. dadurch bewerkstelligt werden, dass man die Rippe 4 längs der Fläche l'des Körpers 1 aufwärts gleiten lässt ; was zur Folge hat, dass nur die Rippe 3 schmelzen wird, wobei die Rippe 4 das Wegfliessen des Metalls verhindert. Eine andere Möglichkeit, um den Widerstand zwischen der Rippe 4 und dem Körper'1 zu vergrössern, besteht darin, dass man die Rippe 4 mit einem Isolierstoff, z. B. Eisenoxyd, bedeckt. Wenn der Körper 1 nun auf die Platte 2 gedrückt wird, so wird durch die entwickelte Wärme die Rippe 3 schmelzen und eine feste Verbindung zwischen 1 und 2 bilden. Nach der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform ist der Körper 1 mit einer Rippe 6 versehen, während die Platte 2 eine Rippe 3 besitzt. Wie bereits unter Hinweis auf Fig. 1 gesagt worden ist, kann der Widerstand zwischen der Rippe 3 und dem Körper 1 oder der zwischen der Rippe 6 und der Platte 2 grosser gemacht werden, um zu verhindern, dass die betreffende Rippe schmilzt. Die Fig. 3 und 4 zeigen, wie beim Widerstandsschweissen zweier Teile von Metallampen statt einer der zwei B9rührungsrippen od. dgl. ein besonderer, dritter Körper vorgesehen sein kann, der fest mit mindestens einem der zusammenzuschweissenden Teile verbunden ist, wobei dieser dritte Körper derart angeordnet ist, dass er das Wegfliessen des geschmolzenen Metalls nach dem Inneren der Röhre verhindert. In Fig. 3 ist die gewöhnliche Metallwandung 6 mit der Fussplatte 8 gasdicht zu verbinden. Diese Fussplatte ist mit einer vorspringenden Rippe 10 versehen und auf ihr ist ferner das Elektrodensystem angeordnet. Die Wandung 6 besitzt einen Flansch y, der auf der Rippe 10 aufruht. Um das Ganze zu schweissen, wird eine Elektrode 11 mit ziemlich grosser Kraft auf den Flansch 7 gedrückt, wobei die Unterseite der Fussplatte auf einer zweiten Elektrode 11'aufruht, so dass der Stromübergang zwischen den Elektroden 11 und 11'über den Flansch 7 und die Rippe 10 erfolgt. Nach der Erfindung ist ein ringförmiger Körper 13 vorgesehen, der innerhalb der Metallwandung passend sitzt. Der untere Rand dieses Ringes ist V-förmig ausgebildet, wie bei 14 angedeutet ist, wodurch beim Schweissen der Teile 6 und 8 dieser Körper 13 durch den V-förmigen Rand festgehalten wird. Wenn nämlich die Schweisselektroden n und 11'die Teile 6 und 8 aufeinanderdrücken, wird der V-förmige Rand des Ringes 13 zusammengedrückt und schirmt so beim Schmelzen des Randes 8 bzw. der Rippe 10 die Innenseite der Röhre gegen wegfliessendes Metall ab. Eine andere, einfache Ausführungsform ist in Fig. 4 dargestellt, wo der Ring ? J einen gleichbleibenden Durchmesser hat und genau in das untere Ende der Wandung 6 passt. Beim Zusammendrücken der Platte 8 und des Teiles 6 gleitet der Ring 15 längs der Wandung 6 und verhütet so das Fliessen von Metall in das Innere der Röhre beim Schmelzen der vorstehenden Rippe 10. Es versteht sich, dass einer der beiden zusammenzuschweissenden Teile, z. B. die Platte 8, mit zwei oder mehr Rippen versehen werden kann, wobei wenigstens eine Rippe beim Aufdrücken der Wandung 6 einen grösseren Widerstand dem elektrischen Strom bietet, wie bereits an Hand der Fig. 1 beschrieben worden ist. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Elektrische Entladungsröhre, deren Wandung wenigstens teilweise aus Metall besteht und bei der zwei Metallteile durch Schweissen miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, dass durch Anordnung eines ringförmigen Körpers an der Innenseite der Röhrenwandung längs der Verbindungsstelle der beiden Teile oder durch rippenförmige Ausbildung der letzteren gegen das Innere der Röhre zu ein Schutzwall gebildetist, der das Innere der Röhre vor dem Eindringen von geschmolzenem Metall während des Schweissvorganges vollkommen schützt.
Claims (1)
- 2. Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Körper an seinem unteren Rand zwischen den zwei zu verbindenden Röhrenteilen eingeklemmt ist.3. Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Körper durch strenges Passen bzw. Einklemmen an der Röhrenwand befestigt ist.4. Elektrische Entladungsröhre nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens einer der beiden durch Schweissen zu verbindenden Teile mit einer oder mehreren vorstehenden Rippen od. dgl. versehen ist, von denen eine oder mehrere als eigentliche Schweissrippen zum Zusammenschweissen der Teile dienen, während die übrigen derart bemessen oder ausgebildet bzw. angeordnet sind, dass sie beim Widerstandsschweissen nicht schmelzen und so als Schutzrippen das geschmolzene Metall am Wegfliessen hindern.5. Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht zum Schmelzen gebrachten Rippen eine geringe elektrische Leitfähigkeit haben.6. Elektrische Entladungsröhre nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rippen, die geringere Leitfähigkeit haben sollen, mit Isolierstoff, z. B. Eisenoxyd, bedeckt sind.7. Verfahren zum Zusammenschweissen der Metallteile der Wandung einer elektrischen Ent- EMI2.1 <Desc/Clms Page number 3> einer der beiden zu verbindenden Teile mit einer oder mehreren Rippen versehen wird, von denen mindestens eine das Schweissmaterial zwischen den beiden Teilen bei der Widerstandsschweissung derselben bildet, wobei das Abfliessen des Materials in das Innere der Röhre durch die zu diesem Zwecke vorgesehenen Schutzmittel der Röhre verhütet wird. EMI3.1
Applications Claiming Priority (1)
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| US152666XA | 1935-11-21 | 1935-11-21 |
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| AT152666B true AT152666B (de) | 1938-03-10 |
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|---|---|---|---|
| AT152666D AT152666B (de) | 1935-11-21 | 1936-11-18 | Elektrische Entladungsröhre. |
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1936
- 1936-11-18 AT AT152666D patent/AT152666B/de active
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