AT152391B - Radioempfangseinrichtung. - Google Patents
Radioempfangseinrichtung.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Radioempfangseinrichtung. EMI1.1 <Desc/Clms Page number 2> zwischen den angezapftsn Teilen auftreten, Unsymmetrie zwischen den Kapazitäten der Kondensatoren Ci und C2, Umymmetrie der Widerstände in den beiden Stromkreisen, unsymmetrische induktive Kopplung mit der Spule Ls oder starke elektrostatische Kopplung zwischen der Spule Lg und Teilen des angeglichenen Stromkreises. Ferner können ungleichmässige Störströme in den beiden Über- EMI2.1 induziert werden, können phascnverschieden einfallen. Die in Fig. 2 dargestellte erfindungsgemässe Anordnung stellt abgeänderte Formen des in Fig. 1 gezeigten Stromkreises dar, u. zw. ist ein Potentiometer DR über die Induktanz Li, La angeschlossen und das Gleitstück oder ein entsprechender Teil des Potentiometers ist geerdet. Ferner id ein Dif- ferentialkondensator DC vorgesehen, dessen Fixplatten mit den Aussenenden der Induktanz verbunden und dessen Ro'torplatten geerdet sind. Die Mittelanzapfung X der Induktanz ist nicht angeschloss (n dargestellt, da eine Erdung an dieser Stelle unwesentlich ist. Sie kann jedoch unmittelbar oder über eine Impedanz an Erde gelegt werden. Entweder das Potentiometer oder der Differentialkondemator oder beide können wahlweise an Zwischenanzapfungen der Spulen LI und L2 angeschlossen werden. So kann z. B. das Potentiometer zwischen den Anzapfungen, an welche die Übertragungsleitung angeschlossen ist, verbunden sein. Die Einstellung des Potentiometers DRund des Differentialkondemators DC wird vorgenommen, bis keine EMK. in der Spule Lg infolge von Störströmen induziert wird. Durch die Einstellung des Widerstandes wird eine Dämpfung auf eine oder die andere Hälfte des abgeglichenen Stromkreises gelegt, bis die infolge der Störströme entstehenden Felder gleiche Amplituden haben. Die Einstellung des Differentialkondensators sieht eine Phasensteuerung der durch Störströme erzeugten Felder durch Verstimmung der Stromkreise Li, Cl und L2, C2 im geeigneten Sinn vor und diese Steuerung dient zur Erzeugung jenes Phasenverhältnis'ses, das notwendig ist, um die beiden Felder aufzuheben. Die Phaseneinstellung kann auch durch Regelung der Kapazitäten der Kondenmtoren Cl und C2 durchgeführt werden, da diese Kondensatoren jedoch aus praktischen Gründen gekoppelt sind, ist es vorzuziehen, einen Differentialkondensator, wie dargestellt, vorzusehen. Der Differentialkondenfator kann aus einem Doppelkondensator mit einer Nullstellung bestehen, der von der Nullstellung aus nach beiden Richtungen bewegt werden kann, um die Erdkapazität des einen bzw. des andern Endes von LI, L2 zu erhöhen. Die Einstellung des Diffetentialkondensators DC kann gewisse Amplitudenänderungen ergeben, so dass manchmal eine Wiedereinstellung des Potentiometers notwendig ist, um den Amplitudenaus- gleich nach der Einstellung des Kondensators wiederherzustellen. In ähnlicher Weise kann das Potentio- meter Phasenverschiebung bewirken. Man kann jedoch auf jeden Fall eine genaue Symmetrie der infolge paralleler Ströme hervorgerufenen Felder durch Einstellung sowohl des Potentiometers als auch des Differentialkondensators erreichen, so dass man Zeichenströme empfangen kann, die frei sind von Geräuschen, welche auf die Wirkung der durch elektrische Maschinen oder ähnliches in der Nähe des Empfängers verursachten Induktionsfelder zurückzuführen sind. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Radioempfangseinrichtung, bei welcher der Empfänger mit der Antennenanlage durch Über- EMI2.2 kreis vorgesehen ist, der so angeordnet ist, dass er Zeichenströme in Gegentakt und durch Aufnahme in den Üb3rtragungsleitungen verursachte Störströme parallel empfängt, dadurch gekennzeichnet, dass EMI2.3 sind, um das Phasenverhältnis und das Amplitudenverhältnis der Ströme in den abgeglichenen Teilen der Stromkreise zu ändern. EMI2.4
Claims (1)
- in zwei ungefähr gleichen Teilen, wobei der gemeinsame Punkt zwischen den Teilen Erdpotential hat und jeder Teil ähnlich abgestimmt ist, z. B. mit Hilfe von ähnlichen veränderlichen Kondensatoren, die in Nebenschluss mit den Teilen verbunden sind und wobei jeder Teil geeignet ist, mit einer ankommenden Übertragungsleitung und einem Empfänger gekoppelt zu werden, dadurch gekennzeichnet, dass ein Potentiometer über die Induktanz oder über den Teil der Induktanz, der symmetrisch über den Punkt des Erdpotentials liegt, verbunden ist und ein Differentialkondensator vorgesehen ist, dessen nicht gekoppelte Platten ebenfalls zwischen den Enden der Induktanz oder symmetrischen Punkten in dieser verbunden sind,wobei der Schleifkontakt des Potentiometers und die gemeinsame Elektrode des Differentialkondensators geerdet sind.'
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB152391X | 1935-06-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT152391B true AT152391B (de) | 1938-01-25 |
Family
ID=10055515
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT152391D AT152391B (de) | 1935-06-28 | 1936-06-25 | Radioempfangseinrichtung. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT152391B (de) |
-
1936
- 1936-06-25 AT AT152391D patent/AT152391B/de active
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