AT152218B - Klemmkupplung, insbesondere für Geschwindigkeitswechselgetriebe. - Google Patents

Klemmkupplung, insbesondere für Geschwindigkeitswechselgetriebe.

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AT152218B
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drum
coupling
jaws
clamping coupling
speed change
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Anton Paulitsch
Josef Krebitz
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Anton Paulitsch
Josef Krebitz
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



    Klemmkuppluiig,   insbesondere für   Gesehwindiglieitswechselgetriebe.   



   Es ist bekannt, dass Reibungskupplungen bei Verölen der Kupplungselemente an ihren Wirkungsgrad   einbüssen.   



   Klauenkupplungen lassen sieh bekanntlich nur bei übereinstimmender Tourenzahl des treibenden und des getriebenen Teiles einwandfrei   einrücken.   



   Gegenstand der Erfindung ist eine   Klemmkupplung,   welche die oben   angeführten   Nachteile   ausschaltet, jedoch   die Vorteile der beiden Kupplungsarten vereint. 



   Demzufolge eignet sich diese Klemmkupplung besonders zum Einbau in selbsttätige Zahnräderwechselgetriebe als auch zur Synchronisierung der von Hand zu schaltenden Getriebearten. Diese Klemmkupplung kann bei vollbelastetem Motor in und ausser Eingriff gebracht werden. 



   In der Zeichnung ist in den Fig. 1 und 2 ein Ausführungsbeispiel im   Längs- bzw. im Querschnitt   dargestellt. 



   Die Ausführung der Kupplung ist besonders dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel 1 Ausnehmungen besitzt, welche allmählich in eine   Zylinderfläche   übergehen. Diese Trommel sitzt auf einer zum Teil profiliert ausgeführten Welle. In den Hohlraum der Trommel 1 reicht der Ansatz des Rades 2 hinein. Dieser Ansatz trägt mittels entsprechenden Ausnehmungen Backen J. Diese Backen können, wie aus der Zeichnung ersichtlich, mit dem Rad 2 durch konische Zapfen oder in anderer Weise verbunden sein. Die Backen der Klemmkupplung ruhen auf zwei Kugeln 4 oder auf Rollen, Stifte, Kegeln usw. oder sind so ausgeführt, dass die axiale Verschiebung des Exzenterringes 5 nicht behindert wird. 



  Der Exzenterring 5 ist auf der Welle derart montiert, dass er sieh wohl axial verschieben, jedoch nicht verdrehen kann. Die axiale Verschiebung des Ringes 5 kann von Stangen, Rohren,   Plättchen   od. dgl., welche entweder in der Welle eingelassen sind oder durch Ausnehmungen der Trommel 1 führen, bewerkstelligt werden. Die Arbeitsweise ist folgende : Im   eingerückten   Zustand besitzt das Rad 2 eine andere Tourenzahl als die Welle mit der Trommel 1 und den Ring 5. Wird nun der Ring 5 durch irgendeine Vorrichtung in axialer Richtung unter die Kugeln 4 geschoben, so werden dieselben durch die Exzenterwirkung nach aussen   gedrückt.   Mit den Kugeln 4 bewegen sieh auch die Backen. 3 nach aussen.

   Der Ring 5 ist derart auf der Welle montiert, dass seine höchsten Stellen so liegen, dass bei einer axialen Verschiebung desselben unter die Kugeln 4 die Backen J in die Ausnehmungen der   Trommel gedrückt   werden. Die Backen 3 klemmen sich in der Trommel 1 fest, wodurch das Rad 2 mit der Trommel 1 starr verbunden wird. Die Backen 3 sind daher nicht als Bremsbacken anzusehen, da durch den Eintritt derselben in die Ausnehmungen der Trommel 1 nur ein kleiner Teil der Reibung zur kraftsehlüssigen Arbeitsübertragung in Betracht kommt. Die Kraftübertragung wird also vielmehr durch ein synchronisiertes Ineinandergreifen der Kupplungsteile bewirkt. Demzufolge ist diese Klemmkupplung weder eine Reibungskupplung noch eine Klauenkupplung, sondern eine Zwischenstufe der beiden Kupplungsarten.

   Wird der Ring 5 von den Kugeln 4 weggezogen, so können die Backen 3 wieder in ihre Ruhestellung   zurückkehren.   Da die Zapfen der Backen 3 konisch ausgeführt sind, wird die   Rückbewegung   der Backen 3 unter Mitwirkung der Federn 6 und des radialen Druckes der   Trommel j ! leicht durchgeführt.   Dabei ist besonders zu beachten, dass die auslösende Kraft nicht von aussen durch eine hiefür bestimmte Vorrichtung zugeführt werden muss, sondern dass der Kupplungsdruek zum Lösen der Kupplungselemente herangezogen wird. Durch das   Zusammenfallen   der Backen 3 wird die starre Verbindung wieder aufgehoben.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Klemmkupplung, insbesondere für Geschwindigkeitswechselgetriebe, dadurch gekennzeichnet, dass beim Auskuppeln nach der Rückbewegung des Exzenterringes (5) die Backen (3) in ihrer Rück- bewegung in die Ruhelage nicht behindert, sondern durch den radialen Druck der Trommel (1) unterstützt werden.
    2. Klemmkupplung wie im Punkte 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (1) zwecks gegenseitiger Abklemmung der Kupplungselemente Ausnehmungen besitzt, welche allmählich in eine Zylinderfläche übergehen.
    3. Klemmkupplung wie im Punkte 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Backen (3) zufolge der Stellung des Exzenterringes (5) zur Trommel (1) in jedem Fall in die Ausnehmungen der Trommel (1) gedrückt werden. EMI2.1
AT152218D 1936-10-07 1936-10-07 Klemmkupplung, insbesondere für Geschwindigkeitswechselgetriebe. AT152218B (de)

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