AT151769B - Mit einem Verankerungsmittel ausgerüsteter künstlicher Zahn und Verfahren zu seiner Herstellung. - Google Patents

Mit einem Verankerungsmittel ausgerüsteter künstlicher Zahn und Verfahren zu seiner Herstellung.

Info

Publication number
AT151769B
AT151769B AT151769DA AT151769B AT 151769 B AT151769 B AT 151769B AT 151769D A AT151769D A AT 151769DA AT 151769 B AT151769 B AT 151769B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
tooth
artificial tooth
mass
porcelain
anchoring
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Vita Zahnfabrik H Rauter O H G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Vita Zahnfabrik H Rauter O H G filed Critical Vita Zahnfabrik H Rauter O H G
Application granted granted Critical
Publication of AT151769B publication Critical patent/AT151769B/de

Links

Landscapes

  • Dental Prosthetics (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Mit einem   Verankerungsmittel ausgerüsteter künstlicher Zahn und   Verfahren zu seiner Herstellung. 



   Bei den künstlichen Zähnen bietet bisher ihre Vereinigung mit dem Verankerungsmittel, also demjenigen Mittel, durch welches der künstliche Zahn entweder mit dem natürlichen Zahn oder mit der Wurzel oder mit einer Prothesenbasis (Gaumenplatte) verbunden wird, besondere Schwierigkeiten. 



   Denn die   künstlichen   Zähne müssen aus einer durchscheinenden Porzellanmasse hergestellt werden, diese Massen besitzen aber einen hohen Schwindungskoeffizienten, der je nach ihrer Zusammensetzung   15-20% beträgt.   Infolgedessen können bisher nur Verankerungsmittel mit dem Zahnkörper ver- einigt werden, welche, sofern sie, wie z. B. alle Metalle, einen wesentlich geringeren Schwindung- koeffizienten als die Porzellanmasse aufweisen, einen im Verhältnis zum Zahnquerschnitt sehr geringen
Querschnitt besitzen, da sonst die starke, aber durch das Verankerungsmittel behinderte Schrumpfung der Zahnmasse zu erheblichen Spannungen und Rissen im Porzellan führen würde. 



   Gemäss der Erfindung können demgegenüber die   künstlichen   Zähne dadurch mit Verankerungsmitteln beliebiger Stärke und Formgebung ausgerüstet werden, dass man die Zähne mit dem Verankerungsmittel vermittels einer nicht schrumpfenden Porzellanmasse vereinigt, in welcher das Verankerungsmittel eingebettet wird und die alsdann mit dem kÜnstlichen Zahn zusammengebrannt wird. 



  In diesem Fall bildet die nicht schrumpfende Porzellanmasse das Bindeglied zwischen dem Verankerungskörper und dem Zahnkörper, welches sich gleich gut mit dem einen wie mit dem andern Körper verbindet und anderseits beim Brennen keinerlei Spannung erleidet, da es beim Brennen nicht oder nur ganz unbedeutend schrumpft. 



   Nicht oder nahezu nicht schrumpfende Porzellanmassen sind in der keramischen Technik an sich bekannt. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie hochschmelzbare grobkörnige Bestandteile, wie z. B. Quarz oder Quarz und Ton, Karborund oder Korund, enthalten, die bei den beim Brennen zur Anwendung gelangenden Temperaturen noch nicht zum Schmelzen kommen, und im übrigen so viel Bestandteile von niedrigerem Schmelzpunkt, wie z. B. Feldspat, enthalten, dass letztere die ersteren Bestandteile beim Brennen miteinander verkitten und auch mit dem Verankerungskörper innig verbinden.

   Durch ein jeweilig entsprechend gewähltes Mengenverhältnis der einzelnen Körnungen zueinander sowie durch ein vorsichtiges Trocknen der angemachten Masse   und Wahl der zweckent-   sprechenden Brenntemperaturen hat man es in der Hand, eine vollkommen oder nahezu vollkommen schwindungsfreie Porzellanmasse zu erzeugen. Da diese Massen jedoch im Gegensatz zu den für die künstlichen Zähne gebräuchlichen Porzellanmassen undurchsichtig sind, so müssen sie auf der im Munde freiliegenden Seite, damit sie sieh dem Aussehen natürlicher Zähne anpassen, nach dem Zusammenbrennen mit dem künstlichen Zahn noch mit dem üblichen   Schmelzporzellan   (Glasurschicht) überzogen werden. 



   Die Zeichnung veranschaulicht in den Fig. 1-5 einige Ausführungsbeispiele eines gemäss der Erfindung hergestellten künstlichen Zahnes. 



   Es bezeichnet in allen Beispielen a den künstlichen Zahn und b sein Verankerungsmittel, welches je nachdem, ob es sich um einen Stiftzahn oder um eine Mantelkrone oder um einen an einer Prothesenbasis (Platte oder Metallbrüeke) zu befestigenden Zahn handelt, aus einem Wurzelstift, Fig. 1, oder aus einer Kronenkappe, Fig. 2, oder aus einem Bügel, Fig. 3, oder einem Blechstreifen oder einem Gitter, Fig. 4 und 5, bestehen kann. Zur Vereinigung des Verankerungsmittels b, welches also im vorliegenden Fall beliebige Form und Grösse haben kann, mit dem Zahnkörper a wird das Verankerungsmittel in eine aus nicht schrumpfendem Material bestehende Porzellanmasse c eingebettet und alsdann diese Masse mit dem Zahnkörper a zusammengebrannt.

   Handelt es sich um einen Stiftzahn 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 und zusammengebrannt, wobei sich einerseits die Masse mit dem Zahnkörper und anderseits mit dem
Verankerungskörper innig verbindet. Handelt es sich um einen an einer Prothesenbasis zu befestigenden
Zahn, so wird die nicht schrumpfende Porzellanmasse c mitsamt dem in ihr eingebetteten Verankerungskörper b in eine entsprechende Aussparung e des künstlichen Zahnes eingebracht und alsdann die Masse mit dem Zahn zusammengebrannt.

   Da die Masse c mit dem Zahnkörper a homogen zusammenschmilzt, so braucht die Aussparung e nicht hinterschnitten zu sein und die Verankerung hält trotzdem wesentlich besser als bisher die einzementierten Verankerungen, da der Zement von den   Mundsäften   angegriffen wird, während die Porzellanmasse von den   Mundsäften und   Speisen nicht beeinflusst wird. Es ist zweckmässig, die Masse c im vorliegenden Fall so zusammenzusetzen, dass sie noch eine geringe Schrumpfung besitzt, da in diesem Fall Sicherheit dafür besteht, dass sie sieh dem
Verankerungskörper fest anschmiegt, ohne dass anderseits infolge ihres sehr geringen   Schrumpfens  
Gefahr besteht, dass die Masse nach dem Brennen infolge ihres Anschmiegen an den Verankerungkörper unzulässige Spannungen erleidet und dementsprechend Spannungsrisse erhält. 



   Durch die nicht schrumpfende Porzellanmasse wird das Aussehen des künstliehen Zahnes nicht beeinträchtigt. Auf ihrer im Munde freiliegenden Oberfläche kann sie, um ihr ein den   natürlichen   Zähnen angepasstes Aussehen zu geben, mit einer durchscheinenden und entsprechend gefärbten Glasursehieht f, Fig. 1 und 2, versehen werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Die Vereinigung eines   künstliehen   Zahnes mit seinem Verankerungsmittel (Stift,   ebenflächige   Metalleinlage, Kappe od. dgl.) durch eine nicht schrumpfende Porzellanmasse. 



   2. Verfahren zur Vereinigung eines künstliehen Zahnes mit seinem Verankerungsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass das Verankerungsmittel in nicht schrumpfende Porzellanmasse eingebettet und der künstliche Zahn mit der Masse zusammengebrannt wird. 



   3. Verfahren zur Vereinigung eines   künstlichen   Zahnes mit seinem Verankerungsmittel, dadurch gekennzeichnet, dass in eine Aussparung des künstlichen Zahnes nicht schrumpfende Porzellanmasse mit dem in diese eingebetteten Verankerungsmittel eingebracht und mit dem künstliehen Zahn zusammengebrannt wird. 



   4. Mit einem Verankerungsmittel zu seiner Befestigung an dem   natürlichen   Zahn oder der Wurzel oder einer Prothesenbasis ausgerüsteter künstlicher Zahn, dadurch gekennzeichnet, dass er mit dem Verankerungsmittel durch eine dieses umgebende und mit ihm zusammengebrannte nicht schrumpfende Porzellanmasse vereinigt ist.

Claims (1)

  1. 5. Künstlicher Zahn nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die nicht schrumpfende Porzellanmasse auf ihrer im Munde freiliegenden Oberfläche mit einer Glasurschicht überzogen ist. EMI2.2
AT151769D 1936-09-04 1936-09-04 Mit einem Verankerungsmittel ausgerüsteter künstlicher Zahn und Verfahren zu seiner Herstellung. AT151769B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT151769T 1936-09-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT151769B true AT151769B (de) 1937-12-10

Family

ID=3646798

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT151769D AT151769B (de) 1936-09-04 1936-09-04 Mit einem Verankerungsmittel ausgerüsteter künstlicher Zahn und Verfahren zu seiner Herstellung.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT151769B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69907106T2 (de) Aus strahlenundurchlässige Verbundwerkstoffen hergestellter Wurzelanker
DE3839466C2 (de) Verankerungsstift für Zahnrestaurationen
DE60205783T2 (de) Kieferorthopädische Vorrichtung
EP0014860A1 (de) Formkerne zur Herstellung von Zahnbrückengliedern
AT151769B (de) Mit einem Verankerungsmittel ausgerüsteter künstlicher Zahn und Verfahren zu seiner Herstellung.
DE1441346B2 (de) Mehrschichtige künstliche Zahnaufbauten und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE3742134C2 (de) Verbundschichtkronen zur Wiederherstellung von Zahnkronen
DE1296301B (de) Verfahren zur Herstellung von Zahnersatz und Teilen fuer die prothetische Zahnbehandlung
EP0563822B1 (de) Serienmässig hergestellter Kunstzahnrohling
DE583421C (de) Zahnwurzelprothese aus gebrannter keramischer Masse in Gestalt einer natuerlichen Zahnwurzel
DE1867506U (de) Facett- oder verblendzahnkrone.
DE548228C (de) Verfahren zum Herstellen und Befestigen von Zahnvollkronen aus Porzellan auf der natuerlichen Wurzel
DE3247398A1 (de) Palladium-legierung
DE687718C (de) Verfahren zum Einbrennen von Vaerankerungsmitteln in künstliche Zähne
DE551000C (de) An der Vorderseite mit Emaille bekleidete Zahnkrone aus Edelmetall oder Edelmetallegierung und Verfahren zu ihrer Herstellung
AT380781B (de) Zahnkrone
DE687796C (de) Verfahren zur Herstellung von Zahnfuellungen
DE4413272A1 (de) Kombination aus einem Wurzelstift und einem Dental-Zement
DE3620541C1 (en) Root pin
AT149370B (de) Kunstharz mit Einlagen in Fadenform und Verfahren zu dessen Herstellung.
DE764447C (de) Kuenstlicher Zahn
DE379028C (de) Kuenstlicher Zahn
DE522813C (de) Taschenartige Zahnschutzfassung mit auswechselbarer Facette und Schneideschutz
DE1441336C2 (de) Dentalteil, insbesondere Zahn, aus einer Metallunterlage und einer Porzellankappe und Verfahren zu seiner Herstellung
DE852111C (de) Verfahren zum Herstellung von Zahnbruecken