AT151294B - Verfahren zum Walken von Wollen und Haaren. - Google Patents

Verfahren zum Walken von Wollen und Haaren.

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AT151294B
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Benckiser Gmbh Joh A
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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zum Walken von Wollen und Haaren. 
 EMI1.1 
 werden auf den Walkzylinder genommen und entsprechend dem Schmelzgehalt Sodalauge von   20 Bé,   die ausserdem pro Liter 10   9   Natriumhexametaphosphat und 5   9   Natriumpyrophosphat enthält, zugegossen. Es bildet sich sofort ein starker Schaum und die Ware beginnt gleichmässig zu filzen. 



   2. Beispiel für die Walke auf vorgewaschener   Ware : Man wäscht   die Ware bei 40  C mit 2 bis 3   g/Liter   calcinierter Soda und 1   g/Liter   eines Gemisches von Natriumhexametaphosphat und Natriumpyrophosphat etwa eine halbe Stunde lang und spült. Dann behandelt man das Arbeitsgut auf der Walkmaschine mit einer 40   9   pro Liter enthaltenden Natriumpyrophosphatlösung, u. zw. mit soviel, dass die Ware nicht zu nass läuft. 



   3. Beispiel für die saure Walke : Die vorgereinigte Ware wird mit einer   5%igen Lösung   einer Mischung von saurem Pyrophosphat und Metaphosphat (Ph 4-04) getränkt und auf der Maschine gewalkt. 



   4. Beispiel für die neutrale Walke : Man walkt auf der Maschine die vorgereinigte Ware mit einer 
 EMI1.2 
 

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 eingestellt wird, u. zw. wird soviel dieser Lösung an die Ware angegossen, dass die Ware feucht genug läuft, indem man im allgemeinen mit dem Doppelten bis Dreifachen des Warengewichtes rechnet. 



   5. Beispiel für das alkalische Walken mit filzfördernden Mitteln : Die mit   Olein   geschmelzte Streichgamware wird pro Stück Ware mit 2 Eimern (= 20 Liter) einer Lösung aus 15-20 y/Liter Soda und 5-10   g/Liter   Natriumpolyphosphat   (NaOis)   angegossen und wie üblich gewalkt, bis die Ware in Breite und Länge den nötigen Eingang aufweist. 



   6. Beispiel für das saure Walken mit filzfördernden Mitteln : Die vorgereinigte Ware wird in einer Lösung von   20-30 g/Liter   Ameisensäure 80% ig und   10 gjLiter Natriumhexametaphosphat   getränkt und auf der Walkmaschine gewalkt. 



   7. Beispielfür das Walken mit faserschonenden Mitteln : An die Ware wird auf der Walkmaschine eine Lösung von 10   g, aliter   Seife, 2 g/Liter Methylhexalin und 10 g/Liter   Tetranatriumpyrophosphat   angegossen, bis die Ware genügend feucht läuft und wie üblich gewalkt. 
 EMI2.1 
 



   An Stelle von Natriumpyrophosphat können auch Polyphosphate oder Mischungen von Natriumhexametaphosphat mit Seife oder mit Säuren Verwendung finden, u. zw. in Konzentrationen von 2-100   g   im Liter Flotte. 



   Nach allen Walken wird gespült eventuell unter Zusatz von   1 g   pro Liter eines Gemisches von Natriumhexametaphosphat mit Natriumpyrophosphat. 



   Die Verwendung dieser Salze als Walkmittel bringt den weiteren Vorteil mit sich, dass sieh mit ihnen sowohl alkalische, neutrale, wie auch saure Walken herstellen lassen und dass auch noch während der Walke der Ph-Wert in weiten Grenzen geändert werden kann. Dadurch hat man die Möglichkeit, der Faser-und Farbschonung in weitestem Masse Rechnung zu tragen. 



   Bei Verwendung dieser Salze können ausserdem auch noch bekannte, die Filzbildung fördernde und faserschonende Mittel mitverwendet werden. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : l. Verfahren zum Walken von Wollen und Haaren in alkalischem, neutralem oder saurem Medium, dadurch gekennzeichnet, dass als Walkmittel wasserlösliche Phosphate verwendet werden, die wasser- ärmer sind als die Orthophosphate.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass als Walkmittel ausserdem noch bekannte, die Filzbildung fördernde und faserschonende Mittel mitverwendet werden.
AT151294D 1935-08-01 1936-07-11 Verfahren zum Walken von Wollen und Haaren. AT151294B (de)

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